Asana gehört zu den meistgenutzten Tools für Projektmanagement. Gut bekannt, weit verbreitet. Aber nicht für jede Situation die richtige Wahl. Der Free-Plan ist seit Kurzem auf maximal 2 Nutzer begrenzt, bezahlte Pläne starten bei 10,99 Dollar pro Nutzer und Monat, und Gantt-Ansichten gibt es erst ab dem Starter-Plan, was für wachsende Teams schnell teuer wird. Wer ein Remote-Team aufbaut, mit knappem Budget arbeitet oder Wert auf europäischen Datenschutz legt, findet unter den sieben Alternativen in diesem Vergleich häufig die bessere Lösung.
Diese sieben Asana-Alternativen haben wir im Detail verglichen: Preise, Kernfunktionen, Stärken und Schwächen und für welche Teams jedes Projektmanagement-Tool am besten geeignet ist.
Warum eine Asana-Alternative suchen?
Asana funktioniert. Für viele Teams ist es ein solides Werkzeug. Aber es gibt konkrete Gründe, warum Teams wechseln:
- Preis: Ab dem Starter-Plan (10,99 Dollar pro Nutzer und Monat, jährlich) wird Asana bei wachsenden Teams schnell teuer. 15 Nutzer kosten bereits rund 1.980 Dollar pro Jahr.
- Free-Plan-Grenzen: Der kostenlose Plan ist seit Kurzem auf 2 Nutzer begrenzt (vorher 10) und bietet keine Timeline-, Gantt- oder Automatisierungsfunktionen.
- Kein nativer Chat: Für Teamkommunikation braucht ihr zusätzlich Slack oder Teams. Asana hat keine integrierte Messaging-Funktion.
- US-Hosting und US-Jurisdiktion: Asana speichert Daten standardmäßig auf US-Servern. Als US-Unternehmen unterliegt Asana zudem grundsätzlich dem US CLOUD Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten von US-Anbietern erlauben kann, unabhängig vom Serverstandort. Für Unternehmen mit strikten DSGVO-Anforderungen ist das ein Punkt, den reine EU-Anbieter nicht haben.
- Lernkurve: Asanas Funktionsumfang ist groß. Für einfache Workflows oder kleine Teams ist das oft zu viel.
Wenn einer dieser Punkte zutrifft, ist ein Wechsel sinnvoll.
Asana im Überblick: Preise und Grenzen
Zum Vergleich: Was kostet Asana 2026, und was ist im jeweiligen Plan enthalten?
| Tarif | Nutzer | Preis (jährlich, in $) | Was ist enthalten |
|---|---|---|---|
| Personal | bis 2 | kostenlos | Aufgaben, Listen, Board- und Kalenderansicht, 200+ Integrationen |
| Starter | unbegrenzt | 10,99 $/Nutzer/Monat | Timeline, Dashboards, Automatisierungen, Formulare |
| Advanced | unbegrenzt | 24,99 $/Nutzer/Monat | Portfolios, Ziele, Workload-Management, Genehmigungen |
| Enterprise | unbegrenzt | individuell | SAML, SCIM, erweitertes Reporting, eigene Branding-Optionen |
Der Wechsel vom kostenlosen auf den Starter-Plan bedeutet für ein 15-Personen-Team Kosten von rund 1.980 Dollar pro Jahr. Das ist der häufigste Auslöser für die Suche nach einer Asana-Alternative. Seit 2026 bietet Asana zudem einen separaten KI-Add-on für 4,99 Dollar pro Nutzer und Monat an, der in den Grundpreisen oben nicht enthalten ist.
Die 7 besten Asana-Alternativen 2026 im Vergleich
Hier sind die sieben stärksten Alternativen zu Asana, mit Einstiegspreis und klarem Use-Case:
| Tool | Kostenlos | Ab (pro Monat) | Am besten für |
|---|---|---|---|
| monday.com | 2 Nutzer | 9 $/Nutzer/Monat | Flexible Teams, KI-Features |
| ClickUp | Unbegrenzt | 7 $/Nutzer/Monat | Maximale Funktionen, günstiger Einstieg |
| Trello | 10 Boards | 5 $/Nutzer/Monat | Kanban, kleine Teams |
| Notion | Unbegrenzt | 9,50 €/Nutzer/Monat | Docs und Aufgaben kombiniert |
| Basecamp | 5 Nutzer | 25 $/Monat (flat) | Remote-Teams, skalierbare Flatrate |
| MeisterTask | 3 Projekte | 13,50 €/Nutzer/Monat | DSGVO, europäische Unternehmen |
| OpenProject | Unbegrenzt (Community) | 5,95 €/Nutzer/Monat | Open Source, Self-Hosting |
1. monday.com: Die flexible Asana-Alternative für wachsende Teams

monday.com gehört zu den beliebtesten Asana-Alternativen und ist in den letzten Jahren zu einer vollständigen Arbeitsplattform gewachsen. Der Ansatz ist anders als bei Asana: Statt einem fixen Aufgabenmodell bietet monday.com frei konfigurierbare Boards, die ihr für Projektmanagement, CRM, HR oder Entwicklung nutzen könnt.
Was monday.com besser macht als Asana: KI-Features sind bereits ab dem Standard-Plan inklusive, nicht erst in teuren Add-ons. 250 Automatisierungen und 250 Integrationen pro Monat sind dabei. Der Pro-Plan steigert das auf 25.000 monatlich, was für intensiv automatisierte Workflows einen deutlich größeren Spielraum bietet als Asana Advanced. Kurz: mehr Leistung pro Preisstufe.
Kernfunktionen: Dashboards, Timeline-Ansicht, Gantt-Diagramme, monday AI (Aufgabenpriorisierung, Zusammenfassungen), Formular-Integrationen, über 200 native Apps, CRM- und Dev-Erweiterungen.
| Tarif | Nutzer | Preis (jährlich, in $) |
|---|---|---|
| Free | 2 | kostenlos (3 Boards) |
| Basic | unbegrenzt | 9 $/Nutzer/Monat |
| Standard | unbegrenzt | 12 $/Nutzer/Monat |
| Pro | unbegrenzt | 19 $/Nutzer/Monat |
| Enterprise | unbegrenzt | individuell |
Vorteile:
- Sehr intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche
- KI-Funktionen ab Standard inklusive
- Sehr flexibel anpassbar an unterschiedliche Teamstrukturen
- 30 Tage Rückerstattungsgarantie auf Jahrespläne
Nachteile:
- Basic-Plan bietet keine Automatisierungen, kaum nutzbar für echte Teamarbeit
- Pro wird bei großen Teams schnell teuer (19 Dollar pro Nutzer monatlich)
- Free-Plan nur für 2 Nutzer, praktisch kein Einstieg möglich
Ideal für: Teams von 5 bis 50 Personen, die ein flexibles All-in-One-Tool wollen und bereit sind, für KI-Automatisierungen zu bezahlen.
2. ClickUp: Die Asana-Alternative mit dem meisten Funktionsumfang

ClickUp verspricht mehr Features bei weniger Kosten. Der Free-Forever-Plan erlaubt unbegrenzt viele Nutzer und unbegrenzt viele Aufgaben, was Asana und monday.com so nicht bieten. Wer möglichst viel Funktionsumfang ohne Aufpreis haben will, findet hier die stärkste kostenlose Basis am Markt.
Was ClickUp besser macht als Asana: Der kostenlose Plan ist praktisch vollwertig, und der bezahlte Unlimited-Plan kostet nur 7 Dollar pro Nutzer und Monat, weniger als Asanas Starter. ClickUp bietet mit 15 verschiedenen Ansichten (Liste, Board, Gantt, Kalender, Mindmap, Tabelle, Timeline usw.) deutlich mehr Flexibilität in der Projektsicht. Eigene Docs und Whiteboards sind direkt integriert, ohne zusätzliches Notion oder Miro.
Kernfunktionen: 15+ Ansichten, Docs, Whiteboards, Goals, Zeiterfassung, Dashboards, 50+ Automatisierungen im kostenlosen Plan, Formularerstellung, Sprints für agile Teams.
| Tarif | Nutzer | Preis (jährlich, in $) |
|---|---|---|
| Free Forever | unbegrenzt | kostenlos |
| Unlimited | unbegrenzt | 7 $/Nutzer/Monat |
| Business | unbegrenzt | 12 $/Nutzer/Monat |
| Enterprise | unbegrenzt | individuell |
Trello hat mehr als 50 Millionen Nutzer weltweit. ClickUp hat in den letzten Jahren aggressiv aufgeholt und ist vor allem bei technikaffinen Teams beliebt, die ein anpassbares All-in-One-System wollen. Für Asana-Umsteiger zählt meist der Preisunterschied am meisten: ClickUp Unlimited kostet mit 7 Dollar pro Nutzer und Monat deutlich weniger als Asanas Starter-Plan. Wer zusätzlich noch Automatisierungen und mehrere Projektsichten braucht, bekommt das bei ClickUp bereits im günstigsten bezahlten Tarif.
Vorteile:
- Bester Free-Plan am Markt (unbegrenzt Nutzer und Aufgaben)
- Günstiger bezahlter Einstieg
- Enorm anpassbar, viele Ansichten und Automatisierungen
- Gute Entwickler- und Sprint-Tools
Nachteile:
- Lernkurve ist steiler als bei Asana, Trello oder Notion
- Die Vielzahl an Features kann überfordern
- ClickUp AI (Brain) kostet extra, ab 9 Dollar pro Nutzer und Monat
Ideal für: Budget-bewusste Teams und Entwickler-Teams, die viel Funktionsumfang kostenlos oder günstig wollen und bereit sind, etwas Zeit in die Einrichtung zu investieren.
3. Trello: Die einfachste Kanban-Alternative zu Asana

Trello ist die schlanke Antwort auf Asana. Weniger Funktionen, mehr Klarheit. Wo Asana mit Portfolios, Workload-Management und KI-Automatisierungen glänzt, konzentriert sich Trello auf Kanban-Boards, die jeder in fünf Minuten versteht, ohne Onboarding oder Schulung. Keine Lernkurve. Keine Einrichtungszeit.
Was Trello besser macht als Asana: Trello ist wesentlich einfacher zu starten und eignet sich für Teams, die keine komplexen Projektstrukturen brauchen. Der Standard-Plan ist mit 5 Dollar pro Nutzer und Monat günstiger als Asanas Starter und enthält Card-Mirroring, benutzerdefinierte Felder und 250 MB Dateispeicher. Trello ist Teil von Atlassian und lässt sich nahtlos mit Jira verbinden, was für Entwicklungsteams attraktiv ist.
Kernfunktionen: Cards, Lists, Boards, Power-Ups (Erweiterungen für Gantt, Zeiterfassung etc.), Butler-Automatisierung, Checklisten, Anhänge, Mitgliederzuweisung.
| Tarif | Nutzer | Preis (jährlich, in $) |
|---|---|---|
| Free | 10 Mitarb./Workspace | kostenlos (10 Boards) |
| Standard | unbegrenzt | 5 $/Nutzer/Monat |
| Premium | unbegrenzt | 10 $/Nutzer/Monat |
| Enterprise | unbegrenzt | 17,50 $/Nutzer/Monat |
Vorteile:
- Sofort verständlich, kein Onboarding nötig
- Günstigster bezahlter Plan im Vergleich (5 Dollar)
- Atlassian-Integration (Jira, Confluence)
- Gute mobile Apps
Nachteile:
- Kein Gantt ohne Power-Up
- Keine nativen Zeiterfassungs- oder Reporting-Tools
- Für komplexe Projekte mit vielen Abhängigkeiten zu simpel
Ideal für: Freelancer, kleine Teams mit 2 bis 15 Personen und alle, die Kanban-Boards sofort ohne Schulung nutzen wollen.
4. Notion: Der All-in-One Workspace als Asana-Ersatz

Notion ist keine klassische Projektmanagement-Software im Sinne von Asana oder monday.com, sondern ein flexibler Workspace, der Dokumentation und Aufgaben zusammenführt. Wer Asana hauptsächlich für Tasks und Projektstatus nutzt, aber nebenbei noch Confluence für Docs hat, kann mit Notion auf ein einziges Projektmanagement-Tool umsteigen. Notion-Pläne: Free (kostenlos, unbegrenzt Nutzer für internes Arbeiten), Plus (9,50 Euro pro Nutzer und Monat), Business (19,50 Euro pro Nutzer und Monat), Enterprise (individuell).
Was Notion besser macht als Asana: Notion erlaubt es, Wikis, Meetingprotokolle, Projektstatus, Aufgabenlisten und Datenbanken in einer einzigen Oberfläche zu verwalten. Der Free-Plan ist großzügiger als bei Asana: unbegrenzt viele interne Nutzer, unbegrenzt viele Pages und Datenbanken (mit 7-tägiger Versionierung), dazu bis zu 10 externe Gäste kostenlos. Seit der Preisumstellung auf Abrechnung pro Mitglied liegt der Plus-Plan mit 9,50 Euro pro Nutzer und Monat zwar nicht mehr unter Asanas Starter-Preis, bleibt aber günstiger als Asana Advanced und bringt Dokumentation gleich mit.
Kernfunktionen: Pages, Datenbanken (als Tabelle, Board, Kalender, Timeline, Galerie), Templates, Notion AI (Zusammenfassungen, Entwürfe), Kalender-Sync, Formulare, einfache Websites.
| Tarif | Nutzer | Preis (jährlich, in €) |
|---|---|---|
| Free | unbegrenzt | kostenlos (10 externe Gäste) |
| Plus | pro Mitglied | 9,50 €/Nutzer/Monat |
| Business | pro Mitglied | 19,50 €/Nutzer/Monat |
| Enterprise | pro Mitglied | individuell |
Vorteile:
- Docs und Aufgaben in einem Tool
- Günstiger als Asana Advanced, inklusive vollwertiger Dokumentation
- Notion AI inklusive in bezahlten Plänen
- Starker Free-Plan für kleine Teams
Nachteile:
- Kein echtes Ressourcen- oder Workload-Management
- Komplexe Projekte mit Abhängigkeiten sind in Notion schwerer zu verwalten
- Längere Einrichtungszeit als bei Asana oder monday.com
Ideal für: Solopreneure, kleine Remote-Teams und alle, die Dokumentation und Projektmanagement zusammenführen wollen, ohne für zwei Tools zu zahlen.
5. Basecamp: Skalierbares Flatrate-Projektmanagement für Remote-Teams

Basecamp ist anders. Kein Per-Nutzer-Preis bei den bezahlten Plänen. Statt pro Person abzurechnen, zahlt das gesamte Team einen Festbetrag. Seit 2026 gibt es vier bezahlte Stufen statt nur einer: Freelancer (25 Dollar/Monat, 3 Projekte), Studio (59 Dollar/Monat, 10 Projekte), Pro (99 Dollar/Monat, 25 Projekte) und ganz oben die Unlimited Edition (299 Dollar/Monat, unbegrenzte Projekte und Nutzer, egal ob 5 oder 200 Personen aktiv sind).
Was Basecamp besser macht als Asana: Die Rechnung für größere Teams ist einfach. 20 Nutzer in Asana Starter kosten 2.638 Dollar pro Jahr, 20 Nutzer in der Basecamp Unlimited Edition kosten 3.588 Dollar. Ab 28 Nutzern dreht sich das Verhältnis: Basecamp wird günstiger, und bei 50 Nutzern zahlt ein Team weniger als die Hälfte gegenüber Asana. Kleinere Teams müssen aber nicht mehr direkt zur 299-Dollar-Stufe springen: Die neuen Zwischenstufen Freelancer, Studio und Pro machen Basecamp jetzt auch für 5 bis 15 Personen bezahlbar. Gäste und externe Clients sind in allen Plänen immer kostenlos dabei, ohne Aufpreis.
Basecamp wurde 2004 als remote-first Plattform entwickelt und hat ein bewusst schlankes Design, das Ablenkungen minimiert. Es gibt keine unnötigen Features, sondern sechs Kernfunktionen, die für Remote-Teams entscheidend sind.
Kernfunktionen: Message Boards (strukturierte Teamkommunikation ohne Chat-Chaos), To-Do-Listen, Card Tables (Kanban), Campfire-Chat (einfacher Teamchat), automatische Check-in-Fragen, Docs und Files, Hill Charts (visueller Projektfortschritt).
| Tarif | Nutzer | Preis (pro Monat, $) |
|---|---|---|
| Free | 5 Nutzer | kostenlos (1 Projekt) |
| Freelancer | unbegrenzt | 25 $/Monat (3 Projekte) |
| Studio | unbegrenzt | 59 $/Monat (10 Projekte) |
| Pro | unbegrenzt | 99 $/Monat (25 Projekte) |
| Unlimited Edition | unbegrenzt | 299 $/Monat (unbegrenzte Projekte) |
Vorteile:
- Kein Per-User-Pricing bei den bezahlten Plänen, ideal für größere Teams
- Kostenlos testen möglich (30 Tage auf den unteren Stufen, 45 Tage auf der Unlimited Edition)
- Guests und Clients immer kostenlos einbinden
- Neue Zwischenstufen ab 25 Dollar machen den Einstieg auch für kleinere Teams günstig
Nachteile:
- Kein Gantt-Diagramm
- Kein Ressourcen-Management oder Workload-Reporting
- Free-Plan nur für ein einzelnes Projekt mit maximal 5 Nutzern
Ideal für: Remote-Teams aller Größen, die klare Strukturen für Kommunikation und Projekte wollen. Kleinere Teams starten bei Freelancer oder Studio, Teams ab 28 Personen sparen am meisten mit der Unlimited Edition.
6. MeisterTask: Die DSGVO-konforme Asana-Alternative aus Europa

MeisterTask ist eines von zwei Tools auf dieser Liste, das von einem europäischen Unternehmen stammt. Wien. München. Alle Daten auf EU-Servern. Die MeisterLabs GmbH erfüllt die DSGVO ohne Wenn und Aber, ohne dass Kunden zusätzliche Verträge aushandeln oder US-Standardvertragsklauseln abwägen müssen. Wer Wechsel plant: MeisterTask importiert Projekte direkt aus Asana und Trello, inklusive Aufgaben und Zuweisungen.
Was MeisterTask besser macht als Asana: Der Unterschied ist nicht nur der Serverstandort. Als deutsches Unternehmen unterliegt MeisterLabs nicht dem US CLOUD Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen theoretischen Zugriff auf Daten von US-Anbietern erlaubt, selbst wenn deren Server in der EU stehen. Preislich liegt MeisterTask allerdings über Asanas Starter-Tarif: Der Pro-Plan kostet 13,50 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, der Business-Plan 24 Euro pro Nutzer und Monat. Wer DSGVO-Konformität ohne Zusatzaufwand will, zahlt dafür einen Aufpreis gegenüber Asana, nicht weniger.
MeisterTask ist zudem Teil des Meister-Suite-Ökosystems und integriert sich nahtlos mit MindMeister (Mindmapping), was für strukturierte Brainstorming-Prozesse vor Projektstart praktisch ist.
Kernfunktionen: Kanban-Boards, Automatisierungen (Trigger-basiert), Zeiterfassung, persönliches Aufgaben-Dashboard (Agenda), Statistiken und Reports, MindMeister-Integration, direkter Import aus Asana und Trello.
| Tarif | Nutzer | Preis (pro Monat, €) |
|---|---|---|
| Frei | unbegrenzt | kostenlos (3 Projekte) |
| Pro | unbegrenzt | 13,50 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Business | unbegrenzt | 24 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Enterprise | unbegrenzt | individuell |
Vorteile:
- EU-Server und DSGVO-Compliance by default, ohne US CLOUD Act
- Direkter Asana-Import erleichtert den Wechsel
- Deutsche Benutzeroberfläche verfügbar
- MindMeister-Integration für Projektplanung
Nachteile:
- Weniger Funktionsumfang als ClickUp oder monday.com
- Kein Gantt-Diagramm im Basis- oder Pro-Plan
- Teurer pro Nutzer als Asanas Starter-Plan, Aufpreis für DSGVO-Konformität
Ideal für: Deutsche und europäische Unternehmen, die DSGVO-Konformität als Kernanforderung haben und eine fertige Cloud-Lösung ohne Self-Hosting suchen, sowie Teams, die direkt aus Asana oder Trello wechseln wollen.
7. OpenProject: Die Open-Source-Alternative für volle Datenkontrolle

OpenProject ist das einzige Tool auf dieser Liste, das sich komplett selbst hosten lässt. Keine Cloud-Abhängigkeit, kein Vertrauen in einen Drittanbieter nötig: Die Software läuft auf euren eigenen Servern, und der Quellcode ist vollständig offen einsehbar. Für Organisationen, denen EU-Hosting allein nicht reicht und die volle Kontrolle über die Infrastruktur wollen, ist das eine andere Kategorie von Alternative als MeisterTask oder monday.com.
Was OpenProject besser macht als Asana: Asana ist ausschließlich als Cloud-Dienst verfügbar, es gibt keine Möglichkeit, die Software selbst zu betreiben. OpenProject bietet mit der Community Edition eine dauerhaft kostenlose, selbst hostbare Version ohne Nutzerlimit. Wer stattdessen eine fertige Cloud-Lösung mit Support will, bucht einen bezahlten Tarif, der ab 25 Nutzern verfügbar ist. In beiden Fällen bleibt der Code offen, was eine unabhängige Sicherheitsprüfung erlaubt, die bei Asanas proprietärer Software nicht möglich ist.
Kernfunktionen: Gantt-Diagramme mit PDF-Export, Kanban-Boards, agile Sprint-Planung, Zeiterfassung, Budgetverwaltung, Teamplaner, offene API, Nextcloud- und OpenID-Connect-Integration.
| Tarif | Mindestnutzer | Preis (pro Monat, €) |
|---|---|---|
| Community | keine | kostenlos (Self-Hosting) |
| Basic | 25 Nutzer | 5,95 €/Nutzer/Monat |
| Professional | 25 Nutzer | 10,95 €/Nutzer/Monat |
| Premium | 100 Nutzer | 15,95 €/Nutzer/Monat |
| Corporate | 250 Nutzer | individuell |
Vorteile:
- Vollständig Open Source und unabhängig prüfbar
- Self-Hosting für maximale Datenkontrolle, keine Cloud-Pflicht
- Community Edition dauerhaft kostenlos, ohne Nutzerlimit
- Deutsches Unternehmen, EU-Datenverarbeitung bei den Cloud-Tarifen
Nachteile:
- Bezahlte Cloud-Tarife setzen eine Mindestnutzerzahl voraus (25 bei Basic und Professional), für kleine Teams unpraktisch
- Oberfläche wirkt technischer als bei monday.com oder ClickUp
- Self-Hosting erfordert eigene IT-Ressourcen und Wartung
Ideal für: Organisationen mit strikten Datenschutzanforderungen, dem öffentlichen Sektor oder technisch versierten Teams, die volle Kontrolle über die eigene Infrastruktur wollen, besonders ab 25 Nutzern oder beim Self-Hosting ohne Nutzerlimit.
Welche Asana-Alternative passt zu deinem Team?
Die richtige Wahl hängt vor allem von Teamgröße, Budget und euren Datenschutzanforderungen ab. Diese Entscheidungsmatrix hilft beim Überblick:
| Eure Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Kleines Team, einfache Kanban-Workflows | Trello |
| Maximale Funktionen kostenlos oder günstig | ClickUp |
| Docs und Aufgaben in einem Tool | Notion |
| Remote-Team, skalierbare Flatrate statt Pro-Nutzer-Preis | Basecamp |
| DSGVO-Pflicht, fertige Cloud-Lösung ohne Self-Hosting | MeisterTask |
| Volle Datenkontrolle, Open Source, Self-Hosting | OpenProject |
| Flexible Plattform mit KI-Automatisierungen | monday.com |
Unser Urteil: Für die meisten Teams ohne besondere Datenschutzpflicht ist monday.com oder ClickUp die stärkste Asana-Alternative: monday.com überzeugt durch intuitive Bedienung und KI-Features, ClickUp durch den besten kostenlosen Plan. Teams mit DSGVO-Anforderungen haben jetzt zwei ernsthafte Optionen: MeisterTask als fertige Cloud-Lösung oder OpenProject, wenn die Daten gar nicht erst in eine fremde Cloud sollen. Basecamp lohnt sich dank der neuen Zwischenstufen inzwischen auch für kleinere Remote-Teams, nicht erst ab 15 Personen.
Wechsel von Asana: Wer gerade von Asana wegmöchte, hat bei MeisterTask und ClickUp den einfachsten Einstieg: Beide unterstützen einen direkten Import aus Asana und übernehmen Projekte, Aufgaben und Zuweisungen automatisch.
Häufige Fragen zur Asana-Alternative
Was ist die beste kostenlose Asana-Alternative?
ClickUp bietet den umfangreichsten kostenlosen SaaS-Plan: unbegrenzt viele Nutzer, unbegrenzt viele Aufgaben, 15 Ansichten und 50 Automatisierungen pro Monat. Für einfachere Kanban-Workflows ist Trello mit bis zu 10 kostenlosen Boards die intuitivste Option. Wer stattdessen volle Datenkontrolle ohne Nutzerlimit will, bekommt mit der OpenProject Community Edition eine dauerhaft kostenlose Open-Source-Lösung zum Selbsthosten.
Welche Asana-Alternative ist DSGVO-konform?
MeisterTask und OpenProject sind die beiden Tools in dieser Liste, die DSGVO-Konformität ohne Einschränkungen bieten. MeisterTask ist eine fertige Cloud-SaaS-Lösung aus Deutschland, OpenProject bietet zusätzlich die Möglichkeit zum Self-Hosting, falls eure Daten gar nicht in eine Cloud sollen. monday.com, Notion und ClickUp bieten DSGVO-Verarbeitungsverträge für EU-Kunden an, speichern Daten aber zum Teil auf US-Infrastruktur und unterliegen als US-Unternehmen dem US CLOUD Act.
Gibt es eine Open-Source-Alternative zu Asana?
Ja, OpenProject ist die bekannteste Open-Source-Alternative zu Asana. Die Community Edition ist dauerhaft kostenlos, der Quellcode ist offen einsehbar, und ihr könnt die Software auf euren eigenen Servern installieren statt auf einen Cloud-Anbieter angewiesen zu sein. Bezahlte Cloud- oder Enterprise-Tarife mit Support gibt es ab 25 Nutzern.
Kann ich meine Asana-Daten in ein anderes Tool übertragen?
Asana erlaubt den Export aller Projekte als CSV- und JSON-Datei. MeisterTask, ClickUp und Trello unterstützen einen direkten Import aus Asana. Das bedeutet, dass Projekte, Aufgaben, Zuweisungen und Fälligkeitsdaten automatisch übernommen werden, ohne manuelle Übertragung.
Ist monday.com eine gute Asana-Alternative?
monday.com ist für die meisten Teams eine sehr gute Asana-Alternative. Der Standard-Plan kostet 12 Dollar pro Nutzer und Monat und bietet KI-Funktionen, 250 Automatisierungen und 250 Integrationen inklusive. Die Oberfläche ist intuitiver als Asana, und das Preismodell ist für mittelgroße Teams wettbewerbsfähig.
Welche Asana-Alternative eignet sich für Agenturen?
ClickUp ist die stärkste Option für Agenturen: Zeiterfassung, Goals, Dashboards und agile Sprint-Boards sind bereits im Free- oder Unlimited-Plan enthalten. Wrike ist eine weitere empfehlenswerte Option, die speziell für Agenturen und Marketing-Teams entwickelt wurde.
Was kostet eine Asana-Alternative für ein 10-Personen-Team?
Ein 10-Personen-Team zahlt je nach Tool zwischen 0 und 299 Dollar monatlich. Kostenlos bleiben ClickUp und Notion, beide ohne Nutzerlimit im Free-Plan. Unter 100 Dollar pro Monat liegen Trello Standard (50 Dollar), monday.com Basic (90 Dollar), ClickUp Unlimited (70 Dollar) und Basecamp Studio (59 Dollar). Die Basecamp Unlimited Edition kostet 299 Dollar monatlich, ist aber erst ab rund 28 Nutzern günstiger als Pro-Nutzer-Modelle. OpenProject ist für ein 10-Personen-Team nur in der kostenlosen Community Edition sinnvoll, da die bezahlten Tarife erst ab 25 Nutzern verfügbar sind.


