Die 7 besten Monday.com Alternativen 2026 sind ClickUp, Asana, Notion, Trello, Wrike, awork und OpenProject. Jedes dieser Tools hat einen kostenlosen Einstiegsplan, faire Preise und punktet in Bereichen, wo monday.com schwächelt: der Free-Plan von monday.com erlaubt nur zwei Nutzer, bezahlte Pläne setzen mindestens drei Seats voraus, und der Support läuft primär auf Englisch.
Für deutschsprachige Remote-Teams ist das oft ein Dealbreaker. Wer konkret eine Entscheidung treffen will: ClickUp ist die vielseitigste Option, awork die beste DSGVO-konforme Lösung für deutsche Teams und OpenProject die kostenloseste für größere Teams mit eigenem Server.
Warum Teams eine Monday.com Alternative suchen
monday.com ist kein schlechtes Tool. Es ist gut durchdacht, hat ein ansprechendes Interface und unterstützt viele Ansichten. Trotzdem wechseln Teams aus vier wiederkehrenden Gründen, die sich in Nutzerbewertungen auf Capterra, Trusted.de und G2 immer wieder zeigen.
Der erste Grund ist der Free-Plan. monday.com erlaubt im kostenlosen Plan maximal zwei Nutzer und bietet weder Zeiterfassung noch Automatisierungen noch eine Gantt-Ansicht. Wer auch nur eine dritte Person ins Team aufnehmen will, muss in einen bezahlten Plan wechseln.
Der zweite Grund ist die Mindestnutzerzahl. Alle bezahlten Pläne von monday.com setzen mindestens drei Lizenzen voraus. Ein zweipersöniges Team zahlt also für drei Accounts. Das verteuert den Einstieg im Vergleich zu Alternativen wie Trello ($5 für genau so viele Nutzer, wie man braucht) oder awork (ebenfalls ohne Mindestanzahl).
Der dritte Grund betrifft den Kundensupport und die Dokumentation. Obwohl monday.com eine deutsche Benutzeroberfläche bietet, sind der Live-Chat und die meisten Hilfe-Dokumente auf Englisch. Für Teams, die bei Problemen schnell auf deutsch Hilfe brauchen, ist das ein spürbarer Nachteil.
Der vierte Grund ist der EU-Datenschutz. Server in Europa gibt es bei monday.com erst im Enterprise-Tarif, dem teuersten Plan. Für Unternehmen, die DSGVO-Konformität brauchen, also de facto alle deutschen Firmen, die mit Kundendaten arbeiten, entfällt monday.com damit als günstige Option.
- Free-Plan auf 2 Nutzer begrenzt: Kein Gantt, keine Zeiterfassung, keine Automatisierungen im kostenlosen Plan
- 3-User-Minimum bei bezahlten Plänen: Kleine Teams von zwei Personen zahlen trotzdem für drei Lizenzen, was monatlich mindestens €27 bei jährlicher Abrechnung ergibt
- Support hauptsächlich auf Englisch: Deutschsprachige Hilfe-Dokumentation und Live-Support sind begrenzt verfügbar
- EU-Server erst im Enterprise-Plan: DSGVO-sensible Teams müssen in den teuersten Tarif wechseln, um Server in Europa zu bekommen
- Automatisierungen ab Standard-Plan gesperrt: Workflow-Automatisierungen sind erst ab ca. €12 pro Nutzer/Monat verfügbar, im günstigsten Basic-Plan nicht enthalten
Wenn einer dieser Punkte für dein Team ein Problem ist, sind die folgenden sieben Alternativen die besten Lösungen auf dem Markt.
7 Monday.com Alternativen im Überblick
Alle Preise gelten bei Jahresabrechnung pro Nutzer und Monat. Monatliche Abrechnung ist möglich, aber jeweils teurer. Internationale Tools (ClickUp, Asana, Trello, Wrike) werden primär in USD abgerechnet. Deutsche Tools (awork, OpenProject) rechnen in EUR ab.
| Tool | Am besten für | Kostenlos | Ab (Monat) | DSGVO |
|---|---|---|---|---|
| ClickUp | Vielseitige Teams | Ja, unbegrenzte Nutzer | $7 | Ja |
| Asana | Prozessmanagement | Ja, bis 10 Nutzer | $10,99 | Ja |
| Notion | Doku und Wissensmanagement | Ja | €9,50 | Ja |
| Trello | Kleine Teams | Ja, unbegrenzte Mitglieder | $5 | Ja |
| Wrike | Unternehmen mit Reports | Ja, unbegrenzte Nutzer | $10 | Ja |
| awork | Deutsche Agenturen | Ja | €5 | Ja, Server DE |
| OpenProject | Open Source / On-Premise | Ja, Self-Hosted | €5,95 | Ja, EU-Server |
Die ausführlichen Einzelbewertungen folgen in den nächsten Abschnitten. Wer schnell zur richtigen Wahl kommen will, findet am Ende des Artikels eine Entscheidungshilfe nach Teamtyp.
ClickUp: Die vielseitigste Monday Alternative

ClickUp ist die am häufigsten genannte Alternative zu monday.com und zählt in 2026 zu den meistgenutzten Projektmanagement-Plattformen weltweit. Auf Capterra vergeben Nutzer ClickUp 4,7 von 5 Sternen auf Basis von über 4.000 Bewertungen. Der entscheidende Vorteil gegenüber monday.com: ClickUp bietet mehr in jeder Preisstufe, und der Free-Plan ist uneingeschränkt nutzbar.
Was ClickUp besser macht als monday.com
Der kostenlose Plan von ClickUp hat kein Nutzerlimit. Beliebig viele Teammitglieder können kostenlos zusammenarbeiten. Damit unterscheidet sich ClickUp fundamental von monday.com, das bei zwei Nutzern im Free-Plan stoppt. Für Teams, die sich erst orientieren wollen, bevor sie in bezahlte Tarife wechseln, ist das ein klarer Vorteil.
ClickUp unterstützt über zehn verschiedene Projektansichten in einem einzigen Tool: Liste, Board, Gantt, Kalender, Zeitleiste, Tabelle, Workload, Map, Whiteboard, Mind Map und mehr. Bei monday.com sind vergleichbare Ansichten zwar vorhanden, aber viele davon sind hinter höheren Tarifstufen gesperrt. Im Unlimited-Plan von ClickUp für $7 pro Nutzer und Monat sind alle Ansichten inklusive.
Automatisierungen laufen in ClickUp ab dem Free-Plan. Der Unlimited-Plan erlaubt 1.000 Automatisierungen pro Monat, der Business-Plan 10.000. Bei monday.com sind Automatisierungen erst ab dem Standard-Plan verfügbar. Das bedeutet: Wer bei ClickUp $7 zahlt, hat mehr Automatisierungsmöglichkeiten als bei monday.com für $12.
Für Remote-Teams besonders wertvoll ist die Workload-Ansicht: Teamleiter sehen auf einen Blick, wie ausgelastet jedes Teammitglied ist, und können Aufgaben umverteilen, bevor jemand überlastet wird. Dazu kommen native Zeiterfassung, eingebettete Whiteboards für virtuelle Team-Sessions und über 1.000 Integrationen mit Tools wie Slack, Google Drive, GitHub und Zapier.
ClickUp veröffentlicht regelmäßig neue Features. Die Plattform hat in den letzten drei Jahren Dashboards, Sprints, ein eigenes KI-Modul (ClickUp Brain) und einen integrierten Chat hinzugefügt, die monday.com so kompakt nicht bietet.
ClickUp Preise
- Free Forever: $0, unbegrenzte Nutzer, unbegrenzte Aufgaben, 60 MB Speicher, grundlegende Dashboards
- Unlimited: $7 pro Nutzer/Monat (jährlich), unbegrenzter Speicher, alle Ansichten, Zeiterfassung, 1.000 Integrationen
- Business: $12 pro Nutzer/Monat (jährlich), erweiterte Automatisierungen (10.000/Monat), Mind Maps, private Whiteboards
- Enterprise: Auf Anfrage, SSO, individuelle Berechtigungen, dedizierter Customer Success Manager
Für wen eignet sich ClickUp?
ClickUp passt gut zu Teams, die Flexibilität schätzen und nicht für jede Funktion extra zahlen wollen. Kleine Startups nutzen den Free-Plan, mittelgroße Unternehmen typischerweise den Unlimited- oder Business-Plan. Remote-Teams profitieren besonders von der Workload-Ansicht und der nativen Zeiterfassung.
Weniger geeignet ist ClickUp für Teams, die ein sehr schlankes Tool ohne viele Optionen suchen. Wer sich schnell durch Dutzende Einstellungen und Ansichten klicken muss, verliert anfangs Zeit. Trello ist für solche Teams einfacher.
Vorteile von ClickUp:
- Free-Plan ohne Nutzerlimit (monday.com: 2 Nutzer)
- Über 10 Projektansichten inklusive Gantt und Workload
- Native Zeiterfassung und Automatisierungen ab dem kostenlosen Plan
- 1.000+ Integrationen, aktive Produktentwicklung
- Günstiger Einstiegspreis: $7 vs monday.com Standard ca. €12
Nachteile von ClickUp:
- Viele Funktionen können zu Beginn überwältigend wirken
- Mobile App ist weniger stabil als die Desktop-Version
- Performance bei sehr großen Workspaces mit Hunderten von Tasks kann nachlassen
Asana: Besser für prozessbasiertes Projektmanagement

Asana ist die stärkste Wahl für Teams, die wiederkehrende Prozesse strukturieren und automatisieren wollen. Die Plattform bietet mehr Workflow-Intelligenz als monday.com und ermöglicht es Teams, komplexe Abläufe ohne Programmierkenntnisse abzubilden. Auf Capterra vergeben Nutzer Asana 4,5 von 5 Sternen.
Was Asana besser macht als monday.com
Asana bietet acht klar abgegrenzte Projektansichten: Liste, Board, Zeitleiste, Kalender, Gantt, Portfolio, Workload und Goals. Die Goals-Funktion (Ziel-Management) fehlt bei monday.com komplett. Damit können Asana-Teams ihre tägliche Aufgabenverwaltung direkt mit strategischen Unternehmenszielen verbinden, was bei monday.com nur über manuelle Verknüpfungen möglich ist.
Die Workflow-Automatisierungen in Asana sind intuitiver als bei monday.com. Im Workflow Builder lassen sich Regeln per Drag-and-Drop aufbauen: “Wenn Aufgabe als erledigt markiert wird, weise die nächste Aufgabe automatisch Person X zu und benachrichtige Projekt-Lead.” Das funktioniert ohne Programmierkenntnisse und lässt sich in Minuten konfigurieren.
Das Portfolio-Feature fasst mehrere Projekte in einer Übersicht zusammen. Projektleiter, die fünf oder mehr Projekte parallel betreuen, sehen auf einer Seite den Status aller Projekte: welche in der Zeit liegen, welche Risiken haben, welche Ressourcen gebunden sind. monday.com hat eine ähnliche Funktion, aber sie ist weniger visuell klar aufgebaut.
Asana lässt sich tief in andere Tools integrieren: Slack, Salesforce, Microsoft Teams, Google Drive, Zoom und hunderte weiterer Anwendungen haben native Integrationen. Für Teams, die in einem bestehenden Tool-Stack arbeiten, ist das ein wichtiger Faktor.
Asana Preise
- Personal: $0, bis zu 10 Nutzer, unbegrenzte Aufgaben und Projekte, Basis-Ansichten
- Starter: $10,99 pro Nutzer/Monat (jährlich), unbegrenzte Nutzer, Timeline, Dashboards, benutzerdefinierte Felder
- Advanced: $24,99 pro Nutzer/Monat (jährlich), Portfolios, Workload, Ziel-Tracking, erweiterte Berichte
- Enterprise: Auf Anfrage, SAML SSO, Datenschutz-Controls, erweiterte Verwaltung
Für wen eignet sich Asana?
Asana passt am besten zu Teams mit standardisierten, wiederholbaren Prozessen: Marketing-Teams, HR-Abteilungen, Kundenprojekte mit klaren Meilensteinen und Projektemanagement-Büros. Wer täglich ähnliche Projekttypen anlegt (z. B. Produktlaunches oder Kampagnen), kann das in Asana als Vorlage speichern und in Minuten deployen.
Weniger geeignet ist Asana für Teams, die hauptsächlich auf Zeiterfassung und Budgetkontrolle angewiesen sind: Asana hat keine native Zeiterfassung und braucht Drittanbieter wie Toggl oder Clockify dafür.
Vorteile von Asana:
- Intuitive Workflow-Automatisierungen per Drag-and-Drop
- Portfolio- und Ziel-Tracking inklusive im Advanced-Plan
- Free-Plan für bis zu 10 Nutzer (monday.com: 2 Nutzer)
- Acht Projektansichten mit klarer Abgrenzung pro Anwendungsfall
- Tiefe Integrationen mit Salesforce, Slack, Teams und weiteren Enterprise-Tools
Nachteile von Asana:
- Keine native Zeiterfassung, nur über Drittanbieter-Integrationen
- Großer Preissprung zwischen Starter ($10,99) und Advanced ($24,99)
- Für einfache Task-Listen oft überdimensioniert
Notion: Besser für Wissensmanagement und Dokumentation

Notion ist kein klassisches Projektmanagement-Tool, sondern ein flexibler Arbeitsbereich, der Datenbanken, Wikis, Dokumente und Aufgabenverwaltung in einer Oberfläche vereint. Für Teams, die gleichzeitig Projekte steuern und eine interne Wissensdatenbank aufbauen wollen, schlägt Notion monday.com deutlich. Auf Capterra vergeben Nutzer Notion 4,7 von 5 Sternen.
Was Notion besser macht als monday.com
Der wichtigste Vorteil von Notion ist die Kombination aus Projektmanagement und Wiki. Teams verwalten Aufgaben in denselben Seiten, in denen sie auch Prozesse dokumentieren, Meeting-Notizen speichern und Onboarding-Materialien ablegen. Bei monday.com ist Projektmanagement das Kernprodukt; für Dokumentation braucht man ein separates Tool wie Confluence oder Google Docs.
Die Datenbankfunktion von Notion ist einzigartig in dieser Kategorie. Jede Seite kann als Tabelle, Kanban-Board, Galerie, Kalender oder Liste angezeigt werden. Dieselben Daten erscheinen in beliebiger Form: Ein Content-Kalender ist gleichzeitig eine Liste für Content-Writer und ein Board für Redaktionsleiter. monday.com bietet ähnliche Mehrfachansichten, aber das zugrundeliegende Datenmodell ist weniger flexibel.
Notion AI ist in allen bezahlten Plänen verfügbar (ab €9,50/Monat) und fasst Meeting-Notizen zusammen, schlägt Formulierungen vor, übersetzt Texte und beantwortet Fragen direkt aus dem Workspace. Das ist besonders für Teams wertvoll, die viel schreiben und dokumentieren.
Der kostenlose Plan von Notion hat kein Nutzerlimit und bietet unbegrenzte Seiten für Einzelnutzer. Bei monday.com ist der Free-Plan auf zwei Nutzer begrenzt.
Wer noch mehr Optionen sucht, findet eine ausführliche Übersicht in unserem Artikel zu den besten Notion Alternativen.
Notion Preise
- Free: €0, unbegrenzte Seiten, bis zu 10 Gäste, grundlegende Datenbankfunktionen
- Plus: €9,50 pro Nutzer/Monat (jährlich), unbegrenzte Blöcke und Dateiuploads, 30-tägiger Versionsverlauf
- Business: €19,50 pro Nutzer/Monat (jährlich), erweiterte Zusammenarbeit, SAML SSO, 90-tägiger Versionsverlauf
- Enterprise: Auf Anfrage, erweiterte Sicherheit, Compliance-Features
Für wen eignet sich Notion?
Notion ist die richtige Wahl für Content-Teams, Produktteams, Unternehmensberatungen und Remote-Teams, die ein gemeinsames Wissens-Hub aufbauen wollen. Es ist auch eine gute Wahl für Teams, die heute noch kein klares Projektmanagement-System haben und beides in einem starten wollen.
Für Teams, die komplexes Ressourcenmanagement, Gantt-Charts mit Abhängigkeiten oder native Zeiterfassung brauchen, ist ClickUp oder Asana die bessere Wahl. Notion ist nicht für das Management von Hunderten parallelen Aufgaben mit komplexen Abhängigkeiten optimiert.
Vorteile von Notion:
- Wiki und Projektmanagement in einem einzigen Tool
- Flexible Datenbankfunktion mit beliebig wechselbaren Ansichten
- Notion AI für alle bezahlten Pläne inklusive
- Kostenloser Plan ohne Nutzerlimit
- Günstigster bezahlter Plan dieser Liste für ein Vollprodukt (€9,50)
Nachteile von Notion:
- Keine native Zeiterfassung vorhanden
- Einarbeitungszeit für komplexe Datenbankstrukturen nötig
- Reporting und Dashboards deutlich schwächer als bei ClickUp oder Asana
Trello: Die einfachste Alternative für kleine Teams

Trello ist das einfachste Tool in dieser Auswahl. Das ist kein Kritikpunkt, sondern ein Feature: Wer in wenigen Minuten starten will, ohne Einrichtungsaufwand, und ein intuitives Kanban-Board sucht, bekommt mit Trello das bestmögliche Erlebnis. Capterra-Nutzer vergeben 4,5 von 5 Sternen.
Was Trello besser macht als monday.com
Trello erklärt sich von selbst. Karten repräsentieren Aufgaben, Listen sind Spalten im Prozess (z. B. “To Do”, “In Arbeit”, “Erledigt”), Boards sind Projekte. Das Kanban-Prinzip ist in drei Minuten verstanden, ohne Tutorial oder Einführung. monday.com braucht deutlich mehr Konfigurationszeit, weil es sehr viele Optionen bietet.
Der kostenlose Plan von Trello erlaubt unbegrenzte Mitglieder, unbegrenzte Karten und bis zu zehn Boards pro Workspace. Für kleine Teams mit wenigen laufenden Projekten reicht das oft vollständig aus, ohne jemals in einen bezahlten Plan wechseln zu müssen.
Power-Ups erweitern Trello gezielt: Integrationen mit Slack, Google Drive, GitHub, Jira, Miro und vielen weiteren Tools sind verfügbar. Im Free-Plan ist ein Power-Up pro Board aktiv, in bezahlten Plänen unbegrenzte viele. Das hält Trello schlank, erlaubt aber bei Bedarf tiefe Erweiterbarkeit.
Trello hat mit Butler auch ein eingebautes Automatisierungssystem. Regeln wie “Wenn eine Karte ins ‘Erledigt’-Board bewegt wird, archiviere sie automatisch nach 30 Tagen” lassen sich ohne Code aufbauen. Das ist weniger mächtig als ClickUp oder Asana, reicht für einfache Workflows aber aus.
Wer konkrete Alternativen zu Trello sucht, findet in unserem Artikel zu den besten Trello Alternativen weitere Optionen.
Trello Preise
- Free: $0, bis zu 10 Boards, unbegrenzte Karten, unbegrenzte Mitglieder, ein Power-Up pro Board
- Standard: $5 pro Nutzer/Monat (jährlich), unbegrenzte Boards, erweiterte Checklisten, benutzerdefinierte Felder
- Premium: $10 pro Nutzer/Monat (jährlich), Dashboard, Kalender, Timeline, Map und weitere Ansichten
- Enterprise: $17,50 pro Nutzer/Monat (jährlich), organisationsweite Verwaltung und Sicherheitsfeatures
Für wen eignet sich Trello?
Trello ist die beste Wahl für kleine Teams bis zehn Personen, die einen schnellen visuellen Überblick über ihre Aufgaben behalten wollen. Content-Teams, Redaktionen, kleine Marketingteams und selbstständige Freelancer mit einfachen Projekten profitieren am meisten. Komplexe Abhängigkeiten, Zeiterfassung oder Ressourcenplanung sind mit Trello nicht abzubilden.
Vorteile von Trello:
- Einstieg ohne Lernkurve in wenigen Minuten
- Free-Plan für unbegrenzte Mitglieder und Karten
- Günstigster bezahlter Plan dieser Liste ($5/Monat)
- Power-Ups für gezielte Erweiterungen ohne unnötige Komplexität
- Butler-Automatisierungen für einfache Workflows
Nachteile von Trello:
- Kanban-zentriert: weniger Ansichten als ClickUp oder Asana
- Keine native Zeiterfassung vorhanden
- Skaliert schlecht bei großen Teams mit komplexen Projekt-Abhängigkeiten
Wrike: Für Unternehmen mit komplexen Anforderungen

Wrike ist die stärkste Wahl für mittelgroße und große Unternehmen, die professionelles Reporting, native Zeiterfassung und kollaboratives Dokumenten-Editing in einem Tool brauchen. Es ist mächtiger als monday.com in diesen Bereichen, aber auch etwas komplexer. Capterra-Nutzer vergeben 4,3 von 5 Sternen.
Was Wrike besser macht als monday.com
Wrike hat native Zeiterfassung in allen bezahlten Plänen. Teammitglieder tracken Zeit direkt an Aufgaben, starten Timer mit einem Klick und sehen, wie viel Zeit in welche Projekte geflossen ist. monday.com bietet Zeiterfassung nur in eingeschränkter Form und in höheren Tarifstufen.
Das Reporting in Wrike ist besonders stark. Benutzerdefinierte Berichte ziehen Daten aus beliebigen Projekten und Filterkombinationen. Projektmanager bauen Dashboards, die automatisch jeden Montag als PDF an Stakeholder verschickt werden, ohne manuelle Arbeit. Diese Art von Berichtsautomatisierung ist bei monday.com schwieriger zu konfigurieren.
Kollaboratives Dokumenten-Editing läuft direkt in Wrike. Mehrere Teammitglieder bearbeiten dasselbe Dokument gleichzeitig, mit Kommentarfunktion und Versionsverlauf. Das reduziert die Abhängigkeit von Google Docs oder Microsoft Word als externe Tools.
Wrike hat außerdem eine Proofing-Funktion: Dateien und Designs werden direkt in Wrike mit Anmerkungen versehen und durch Freigabe-Workflows geleitet. Für Marketing- und Design-Teams, die regelmäßig Feedback-Runden durchführen, ist das ein konkreter Zeitgewinn.
Wrike Preise
- Free: $0, unbegrenzte Nutzer, grundlegende Aufgabenverwaltung und Kollaboration
- Team: $10 pro Nutzer/Monat (jährlich), 2 bis 15 Nutzer, unlimitierte Projekte und Aufgaben
- Business: $25 pro Nutzer/Monat (jährlich), 5 bis 200 Nutzer, erweiterte Automatisierungen und Reporting
- Pinnacle / Apex: Auf Anfrage für große Unternehmen mit über 200 Nutzern
Für wen eignet sich Wrike?
Wrike ist die richtige Wahl für Marketing-Agenturen, Produktionsteams und mittlere bis große Unternehmen, die strukturiertes Reporting und Zeiterfassung brauchen. Für Teams unter fünf Personen ist Wrike oft überdimensioniert. Der Business-Plan mit $25/Monat ist teurer als vergleichbare ClickUp- oder Asana-Pläne.
Vorteile von Wrike:
- Native Zeiterfassung in allen bezahlten Plänen
- Leistungsstarke, anpassbare Berichte und automatisierte Dashboards
- Kollaboratives Dokumenten-Editing direkt in der Plattform
- Proofing-Funktion für Design- und Content-Freigaben
Nachteile von Wrike:
- Steile Lernkurve bei erweiterten Reporting- und Automatisierungsfunktionen
- Business-Plan mit $25/Monat teurer als ClickUp Business ($12)
- Free-Plan bietet nur grundlegende Funktionen ohne Zeiterfassung
awork: Die beste deutsche Monday Alternative

awork ist die einzige Alternative in dieser Liste, die vollständig in Deutschland entwickelt wurde, auf deutschen Servern läuft und deutschsprachigen Support in allen Tarifen bietet. Für jedes deutsche Unternehmen, das DSGVO-Konformität ohne Enterprise-Budget braucht, ist awork die direkteste Antwort auf monday.com.
Was awork besser macht als monday.com
Der stärkste Unterschied zu monday.com ist die Verknüpfung von Zeiterfassung und Projektbudget. In awork bucht jede geklickte Stunde automatisch auf das Projektbudget. Das Team sieht in Echtzeit, wie viel vom Budget noch frei ist, ohne manuell zu rechnen. monday.com trennt diese Funktionen, was bedeutet: Jemand im Team muss regelmäßig Zeittabellen mit Budgetübersichten zusammenführen.
Die Kapazitätsplanung auf Stundenbasis ist der zweite starke Punkt. awork zeigt, wie viele Stunden jedes Teammitglied in der aktuellen Woche noch frei hat, und warnt automatisch, wenn jemand überlastet wird. Für Remote-Teams mit verteilten Mitarbeitern und unterschiedlichen Verfügbarkeiten ist das ein konkreter Alltagsvorteil, den monday.com nicht bietet.
Beim Datenschutz macht awork keine Kompromisse: Alle Daten liegen auf ISO 27001-zertifizierten Servern in Deutschland. Das gilt für den günstigsten Basic-Plan genauso wie für Enterprise. Kein KI-Training mit Kundendaten, keine US-Server. Bei monday.com sind europäische Server erst im Enterprise-Tarif verfügbar, was die Datenschutz-Option für kleine und mittlere Teams faktisch unerschwinglich macht.
awork bietet auch externe Projektzusammenarbeit: Kunden oder externe Partner können zu Projekten eingeladen werden, ohne eine eigene awork-Lizenz zu benötigen. Das ist besonders für Agenturen relevant, die Projekte zusammen mit Kunden begleiten.
awork Preise
- Basic: €5 pro Nutzer/Monat (jährlich), empfohlen für Teams bis 5 Personen, grundlegende Projektansichten
- Standard: €12 pro Nutzer/Monat (jährlich), Teams bis 20 Personen, Zeiterfassung und Budgetkontrolle
- Professional: €22 pro Nutzer/Monat (jährlich), Teams bis 100 Personen, Kapazitätsplanung und Auslastungsberichte
- Enterprise: Auf Anfrage, individuelle SLAs und dediziertes Onboarding
Für wen eignet sich awork?
awork ist die erste Wahl für deutsche Agenturen, Beratungsunternehmen und Remote-Teams, die Zeiterfassung, Budgetkontrolle und DSGVO-Konformität in einem Tool brauchen. Wer kein deutsches Datenschutzanforderungen hat und mehr internationale Integrationen braucht, findet bei ClickUp oder Wrike mehr Auswahl.
Vorteile von awork:
- Server-Standort Deutschland, ISO 27001-zertifiziert, volle DSGVO-Konformität in allen Plänen
- Zeiterfassung direkt mit Projektbudgets verknüpft, ohne manuelle Berechnung
- Kapazitätsplanung auf Stundenbasis für Remote-Teams
- Deutschsprachiger Kundenservice in allen Tarifen
- Externe Projektzusammenarbeit ohne Lizenzpflicht für Kunden
Nachteile von awork:
- Weniger Drittanbieter-Integrationen als ClickUp oder Asana
- Professional-Plan mit €22/Monat teurer als ClickUp Business ($12)
- Geringere internationale Bekanntheit als die globalen Platzhirsche
OpenProject: Die Open-Source Alternative zu Monday

OpenProject ist das einzige vollständig quelloffene Tool in dieser Auswahl und bietet eine einzigartige Möglichkeit: maximale Datenkontrolle zu null Lizenzkosten. Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die aus rechtlichen oder ethischen Gründen keine proprietäre Cloud-Software nutzen wollen, gibt es keine direktere Alternative zu monday.com.
Was OpenProject besser macht als monday.com
Die Community Edition ist komplett kostenlos. Wer OpenProject selbst hostet (On-Premise), zahlt null Euro an Lizenzkosten, egal wie groß das Team ist. Das unterscheidet sich fundamental von monday.com, wo selbst der stark eingeschränkte Free-Plan auf zwei Nutzer begrenzt ist. Für eine Organisation mit 50 Mitarbeitern bedeutet das: OpenProject On-Premise kostet nur die Hosting-Infrastruktur, monday.com kostet mindestens €450/Monat bei jährlicher Abrechnung.
OpenProject bietet alle klassischen Projektmanagement-Funktionen: Gantt-Charts mit Abhängigkeiten und Kritischem Pfad, Meilensteine, Arbeitspakete, Bug-Tracking, Scrum-Boards, Sprint-Planung und Roadmaps. Für Entwicklerteams, die agile Methoden nutzen, ist OpenProject eine vollwertige Alternative zu monday.com und Jira.
OpenProject GmbH hat seinen Sitz in Berlin. Die Cloud-Version läuft auf EU-Servern. DSGVO-Konformität ist in allen Plänen garantiert, nicht erst ab Enterprise wie bei monday.com. Das macht OpenProject auch für öffentliche Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und Gesundheitsdienstleister interessant, die strenge Datenschutzauflagen haben.
Eine weitere Stärke ist die Transparenz: Da der Quellcode öffentlich ist, können IT-Teams die Software selbst auditieren, Sicherheitslücken prüfen und eigene Anpassungen vornehmen. Bei monday.com ist das nicht möglich.
OpenProject Preise
- Community Edition: €0, Self-Hosted, unbegrenzte Nutzer (eigener Server oder VM nötig)
- Basic: €5,95 pro Nutzer/Monat (jährlich), Cloud-Hosting durch OpenProject, mindestens 25 Nutzer
- Professional: €10,95 pro Nutzer/Monat (jährlich), erweiterte Funktionen und Sicherheit, mindestens 25 Nutzer
- Premium: €15,95 pro Nutzer/Monat (jährlich), mindestens 100 Nutzer
Für wen eignet sich OpenProject?
OpenProject ist ideal für Entwicklerteams mit Scrum-Prozessen, öffentliche Einrichtungen mit hohen Datenschutzanforderungen und IT-Abteilungen, die maximale Kontrolle über ihre Software wollen. Die Cloud-Pläne setzen mindestens 25 Nutzer voraus, was kleine Teams faktisch ausschließt. Für kleine Teams ist Self-Hosting die bessere Option, sofern IT-Ressourcen vorhanden sind.
Vorteile von OpenProject:
- Community Edition kostenlos und ohne Nutzerlimit (Self-Hosted)
- On-Premise-Option für vollständige Datenkontrolle
- EU-Server und DSGVO-konform in allen Plänen
- Starke Scrum- und agile PM-Funktionen inklusive Roadmaps
- Open Source: auditierbar und anpassbar durch eigene IT
Nachteile von OpenProject:
- Cloud-Pläne erfordern mindestens 25 Nutzer
- Benutzeroberfläche weniger modern als ClickUp oder Asana
- Self-Hosted erfordert eigene IT-Infrastruktur und Wartung
Welches Tool passt zu deinem Team?
Die Wahl der besten monday.com Alternative hängt von drei Fragen ab: Wie groß ist das Team? Wie wichtig ist Datenschutz? Welche Hauptfunktion wird gebraucht (Zeiterfassung, Dokumentation, Prozessautomatisierung)?
Diese Entscheidungshilfe fasst die sieben Tools nach Teamtyp zusammen.
| Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Remote-First-Team mit Zeiterfassung | awork oder ClickUp | Beide bieten native Zeiterfassung und Remote-freundliche Features wie Workload-Ansicht und Kapazitätsplanung |
| Kleines Team unter 5 Personen | Trello oder Notion | Einfach, günstig, kein Setup-Overhead, Free-Plan reicht oft aus |
| Deutsche Agentur mit DSGVO-Anforderungen | awork | Deutschland-Server, ISO 27001, deutschsprachiger Support, Zeiterfassung und Budget verknüpft |
| Entwicklerteam mit Scrum-Prozessen | OpenProject oder Wrike | Agile-Features, Bug-Tracking, Sprint-Planung, Ticket-Workflows |
| Kostenloseste Lösung für viele Nutzer | OpenProject (Self-Hosted) | Kein Nutzerlimit, keine Lizenzkosten bei eigenem Server |
| Dokumentation und Wiki wichtig | Notion | Einziges Tool, das PM und Wissensdatenbank nativ kombiniert |
| Beste Gesamtlösung für die meisten Teams | ClickUp | Vielseitig, großzügiger Free-Plan, alle wichtigen Features in einem Tool |
Häufige Fragen zu Monday.com Alternativen
Welche Monday.com Alternative ist wirklich kostenlos?
Mehrere Alternativen bieten kostenlose Pläne ohne Zeitlimit. ClickUp erlaubt im Free-Plan unbegrenzte Nutzer und unbegrenzte Aufgaben. Trello ist kostenlos für unbegrenzte Mitglieder und bis zu zehn Boards. OpenProject ist in der Community Edition komplett kostenlos, sofern man selbst hostet. Asana ist kostenlos für bis zu 10 Nutzer. Notion hat einen kostenlosen Plan ohne Nutzerlimit für Einzelnutzer. Alle kostenlosen Pläne haben Einschränkungen bei Automatisierungen, Speicher oder Ansichten, reichen aber für viele kleinere Teams vollständig aus.
Gibt es eine deutsche Monday.com Alternative mit DSGVO-konformem Server?
Ja, zwei: awork hostet alle Daten auf ISO 27001-zertifizierten Servern in Deutschland und bietet deutschsprachigen Support in allen Tarifen. OpenProject (GmbH mit Sitz in Berlin) betreibt seine Cloud-Version auf EU-Servern und ist vollständig DSGVO-konform. Beide Anbieter nutzen keine Kundendaten für KI-Training. Im Gegensatz zu monday.com sind bei beiden EU-Server nicht erst im Enterprise-Tarif verfügbar, sondern Standard in jedem Plan.
Welche Alternative eignet sich am besten für Remote-Teams?
ClickUp und awork sind die stärksten Optionen für Remote-Teams. ClickUp bietet eine Workload-Ansicht, mit der Teamleiter die Auslastung aller Mitglieder überblicken und Aufgaben umverteilen können, bevor jemand überlastet wird. awork ergänzt das durch Kapazitätsplanung auf Stundenbasis: Das Tool warnt automatisch, wenn ein Teammitglied mehr Stunden eingeplant hat, als in der Woche verfügbar sind. Für Deutsche Remote-Teams mit Datenschutzbedarf ist awork die stärkere Wahl. Für internationale Remote-Teams ohne DSGVO-Anforderungen ist ClickUp günstiger und breiter integriert.
Ist ClickUp wirklich besser als monday.com?
Für die meisten Teams ja. ClickUp bietet einen Free-Plan ohne Nutzerlimit (monday.com: 2 Nutzer), mehr Projektansichten in jedem Tarif, günstigere bezahlte Pläne und mehr Automatisierungen im niedrigen Preissegment. monday.com ist etwas schlanker im Interface, was manchen Teams besser liegt. Wer bereits im monday.com-Ökosystem etabliert ist und bestehende Boards migrieren müsste, sollte den Wechsel sorgfältig planen und testen, bevor er ihn vollzieht.
Was kostet monday.com im Vergleich zu den Alternativen?
monday.com verlangt für den günstigsten bezahlten Plan (Basic) mindestens drei Lizenzen. Das ergibt ca. €27/Monat als Minimum für drei Nutzer bei jährlicher Abrechnung. Zeiterfassung und Automatisierungen gibt es erst ab dem Standard-Plan, also ca. €36/Monat für drei Nutzer. Die Alternativen: Trello kostet $5/Monat pro Nutzer ohne Mindestanzahl, ClickUp $7 und awork €5 bei jährlicher Abrechnung. Wer DSGVO-konforme EU-Server braucht, zahlt bei monday.com de facto den Enterprise-Preis. Bei awork und OpenProject ist das in jedem Tarif Standard.