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Zoom Kosten 2026: Alle Tarife für Teams

Zoom Workplace, wie Zoom sein Kernprodukt offiziell nennt, kostet ab 13,33 Euro pro Nutzer und Monat, wenn du den Pro-Tarif jährlich zahlst. Das sind 159,96 Euro pro Jahr und Nutzer, ohne Mehrwertsteuer. Der Basic-Tarif bleibt dauerhaft kostenlos. Für Teams mit Kundenterminen ist er aber selten die richtige Wahl, weil Gruppen-Meetings nach 40 Minuten enden. In der Praxis zahlt ein Remote-Team meist für Pro oder Business, plus je nach Bedarf für Zoom Phone. Dieser Artikel zeigt jeden Tarif mit dem aktuellen Preis von zoom.us, rechnet die Kosten für ein echtes Team durch und erklärt, wo bei Zoom zusätzliche Gebühren entstehen können.

Was kostet Zoom 2026 auf einen Blick?

Balkendiagramm Zoom Preise 2026: Basic 0 Euro, Pro 13,33 Euro, Business 17,49 Euro pro Nutzer und Monat
Der direkte Vergleich zeigt: Business kostet pro Nutzer und Monat gut 4 Euro mehr als Pro, Basic bleibt dauerhaft kostenlos.

Zoom hat vier Haupttarife: Basic, Pro, Business und Enterprise. Basic ist kostenlos. Pro und Business haben einen festen Preis pro Nutzer und Monat, Enterprise wird individuell verhandelt. Alle Preise unten stammen direkt von der offiziellen Zoom-Preisseite, Stand August 2026, jährliche Abrechnung, ohne MwSt, nicht aus einer Preisliste, die schon ein paar Monate alt ist. Genau das lohnt sich zu prüfen. Ältere Artikel nennen für Pro teils noch 149,90 Euro pro Jahr. Tatsächlich verlangt Zoom inzwischen 159,96 Euro.

Tarif Preis pro Nutzer/Monat (jährlich, ohne MwSt) Preis pro Jahr und Nutzer Teilnehmerlimit
Basic 0 Euro 0 Euro 100 (40 Min. pro Meeting)
Pro 13,33 Euro 159,96 Euro 100 (30 Std. pro Meeting)
Business 17,49 Euro 209,88 Euro 300
Enterprise individuelles Angebot individuelles Angebot 1.000+

Wichtig: Zoom weist bei jedem Preis ausdrücklich “ohne MwSt” aus. Die tatsächliche Umsatzsteuer hängt von deinem Land, deinem Firmensitz und deiner Rechnungsadresse ab und wird erst im letzten Schritt vor dem Kauf angezeigt. Wer monatlich statt jährlich zahlt, zahlt laut Zoom bis zu 16 Prozent mehr für denselben Tarif. Für ein Team lohnt sich die Jahresrechnung fast immer. Eine Ausnahme sind stark saisonale Nutzungsspitzen.

Zoom Basic: Was ist im kostenlosen Tarif enthalten?

Ja, Zoom Basic ist dauerhaft kostenlos, begrenzt Gruppen-Meetings aber auf 40 Minuten und 100 Teilnehmende. Ein Einzelgespräch bleibt davon unberührt. Ein Team-Standup mit drei oder mehr Personen dagegen nicht. Das ist eine harte Grenze, keine weiche Empfehlung, und wer regelmäßig länger tagt, spürt sie sofort.

  • Meetings bis 40 Minuten in der Gruppe, unbegrenzt in Einzelgesprächen
  • Team Chat und Instant Messaging ohne Zusatzkosten
  • AI Companion mit begrenzter Nutzung pro Meeting
  • Eine persönliche Buchungsseite über den Scheduler
  • Drei bearbeitbare Whiteboards und fünf zweiminütige Clips

Ein Test-Setup, eine Einzelperson oder ein Team mit ausschließlich kurzen Abstimmungen kommt mit Basic meist gut aus. Sobald wöchentliche Meetings länger als 40 Minuten laufen, kippt die Rechnung. Der Umstieg auf Pro wird dann günstiger als die Zeit, die im Team mit ständigen Neustarts verloren geht.

Was kostet Zoom Pro pro Nutzer und Monat?

Screenshot der offiziellen Zoom-Preisseite mit Euro-Preisen für Basic, Pro und Business, jährliche Abrechnung
Die Zoom-Preisseite bestätigt die aktuellen Preise: 13,33 Euro für Pro und 17,49 Euro für Business, jeweils pro Nutzer und Monat ohne MwSt. (Quelle: Zoom)

Zoom Pro kostet 13,33 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, ohne MwSt. Das ergibt 159,96 Euro pro Jahr und Nutzer. Wer den Tarif lieber monatlich zahlt, zahlt spürbar mehr pro Monat, weil der Rabatt für die Jahresbindung dann entfällt.

  • Meetings bis 30 Stunden statt der 40-Minuten-Grenze von Basic
  • Unbegrenzte Nutzung des AI Companion in Meetings
  • 10 GB Cloud-Speicher pro Nutzer für Aufnahmen und Clips
  • Unbegrenzt viele Clips und Video-Kanäle mit bis zu 25 Betrachtenden
  • Live-Chat-Support statt nur Community-Hilfe

Pro ist die naheliegende Wahl für ein kleines Remote-Team, das regelmäßig länger als 40 Minuten tagt, aber noch keine Admin-Funktionen wie Single Sign-on braucht. Freelancer und Teams bis etwa fünf Personen decken damit fast jeden laufenden Bedarf ab. Zusätzliche Add-ons sind selten nötig.

Was kostet Zoom Business für wachsende Teams?

Zoom Business kostet 17,49 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, ohne MwSt. Umgerechnet sind das 209,88 Euro pro Jahr und Nutzer. Der Tarif erlaubt Meetings mit bis zu 300 Teilnehmenden. Wichtiger für ein wachsendes Team: Funktionen, die ein einzelnes Zwei-Personen-Setup schlicht nicht braucht.

  • Bis zu 300 Teilnehmende pro Meeting statt 100
  • Single Sign-on und verwaltete Domains für das ganze Team
  • Zentrale Geräteverwaltung und Richtlinien für Informationssperren
  • Unbegrenzte Buchungsseiten statt nur einer pro Nutzer
  • APIs für Archivierung und Data Loss Prevention

Der Sprung von Pro zu Business lohnt sich, sobald IT und Personalabteilung Konten zentral verwalten müssen oder ein Team regelmäßig größere Webinare, Kundengespräche oder All-Hands-Meetings mit mehr als 100 Personen abhält. Für ein reines Zwei- bis Vier-Personen-Team ist Business dagegen meist mehr, als tatsächlich gebraucht wird.

Was kostet Zoom Enterprise für große Organisationen?

Zoom Enterprise hat keinen festen Listenpreis. Zoom erstellt hier ein individuelles Angebot, meist ab mehreren hundert Lizenzen. Enthalten sind unter anderem Meetings mit 1.000 oder mehr Teilnehmenden, eine volle PBX-Telefonanlage, unbegrenzter Cloud-Speicher, Workspace-Reservierung für Büroräume und ein Besuchermanagement.

Ein genauer Preis lässt sich hier nicht seriös nennen. Der Grund: kein veröffentlichter Listenpreis, dafür starke Abhängigkeit von Lizenzanzahl, Vertragslaufzeit und Zusatzmodulen. Bei echtem Enterprise-Bedarf lohnt sich ein direktes Angebot beim Vertrieb mehr als eine geschätzte Zahl von Dritten.

Was kosten Zoom Phone, Webinars und Rooms zusätzlich?

Zoom Phone kostet laut der Zoom-Phone-Preisseite als eigenständiges Add-on ab 20,24 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (Plan Global, ohne MwSt). Günstiger wird es im Bundle. Das Pro+Phone-Paket liegt bei 22,66 Euro je Kopf und Monat, das Business-Plus-Paket bei 26,68 Euro, beides jährlich abgerechnet und ohne MwSt.

  • Zoom Phone (Plan Global, eigenständig): ab 20,24 Euro/Nutzer/Monat
  • Pro + Plan Global (Bundle): ab 22,66 Euro/Nutzer/Monat
  • Business Plus (Business + Phone): ab 26,68 Euro/Nutzer/Monat

Zoom Webinars und Zoom Rooms laufen anders. Beide sind ab der Enterprise-Stufe als Feature enthalten, haben auf der öffentlichen Preisseite aber keinen eigenen Listenpreis für Pro oder Business. Wer Webinare für mehr als 300 Personen oder feste Konferenzräume mit Zoom Rooms ausstatten will, bekommt dafür ein separates Angebot vom Vertrieb, nicht einen festen Tarif zum Selbstbuchen. Für ein Remote-Team ohne eigene Büroräume ist das ohnehin meist irrelevant. Der Telefonie-Bedarf ist der Punkt, der bei den Zusatzkosten für Teams am häufigsten unterschätzt wird.

Zoom-Kosten für Remote-Teams: Eine Beispielrechnung

Reine Pro-Kopf-Preise sagen wenig darüber aus, was ein Team am Ende zahlt. Deshalb zwei durchgerechnete Szenarien mit den live verifizierten Zoom-Preisen aus diesem Artikel, jeweils netto pro Jahr.

Teamgröße Zoom Pro (Jahr, netto) Zoom Business (Jahr, netto)
5 Personen 799,80 Euro 1.049,40 Euro
20 Personen 3.199,20 Euro 4.197,60 Euro

Ein fünfköpfiges Remote-Team zahlt im Pro-Jahresabo rund 799,80 Euro netto pro Jahr, das sind fünf Lizenzen zu je 159,96 Euro. Wechselt dasselbe Team zu Business, steigen die Kosten auf rund 1.049,40 Euro netto pro Jahr. Bei 20 Lizenzen wächst der Unterschied entsprechend mit: 3.199,20 Euro bei Pro gegenüber 4.197,60 Euro bei Business. Kommt für einen Teil des Teams noch Zoom Phone dazu, addieren sich pro Telefonie-Lizenz je nach Bundle weitere 20 bis 27 Euro im Monat, nicht nur für die Person am Empfang, sondern für jeden, der Anrufe über Zoom führt. Für die Budgetplanung lohnt es sich, nicht nur die Kernlizenzen zu rechnen, sondern gleich zu klären, wer wirklich eine Telefon-Lizenz braucht und wer mit reiner Videokonferenz auskommt.

Welche versteckten Kosten bei Zoom solltest du einplanen?

Neben dem Grundpreis pro Nutzer können bei Zoom mehrere zusätzliche Kosten entstehen, die im ersten Angebot leicht übersehen werden. Am häufigsten betrifft das Speicher, Telefonie und die Abrechnungsart selbst.

  • Monatliche statt jährliche Abrechnung: bis zu 16 Prozent teurer laut Zoom selbst
  • Umsatzsteuer: wird erst beim Checkout je nach Land und Rechnungsadresse ausgewiesen, steht in keinem der oben genannten Nettopreise
  • Zoom Phone pro zusätzlicher Telefonie-Lizenz: separat vom Video-Tarif zu kalkulieren
  • Zusätzliche Cloud-Speicher- oder Teilnehmerkapazität über das Tarif-Limit hinaus: einzeln beim Vertrieb anzufragen
  • Enterprise-Funktionen wie Webinars oder Rooms außerhalb der Enterprise-Stufe: kein Festpreis, individuelles Angebot nötig

Keiner dieser Punkte ist für sich genommen dramatisch. Zusammen erklären sie aber, warum die Rechnung am Jahresende oft höher ausfällt als der reine Pro- oder Business-Preis vermuten lässt. Wer vor dem Kauf klärt, wie viele Lizenzen wirklich Telefonie brauchen und ob jährlich oder monatlich abgerechnet wird, vermeidet die größten Überraschungen.

Welcher Zoom-Tarif passt zu deinem Team?

Die Wahl hängt vor allem von Meetinglänge, Teamgröße und Verwaltungsaufwand ab, nicht vom Preis allein. Diese Zuordnung deckt die häufigsten Situationen ab:

  • Freelancer oder Einzelperson mit kurzen Abstimmungen: Basic reicht meist aus
  • Kleines Remote-Team mit regelmäßigen Meetings über 40 Minuten: Pro ist empfehlenswert
  • Wachsendes Team mit Kundenterminen, mehr als 100 Teilnehmenden oder eigener IT-Verwaltung: Business passt besser
  • Team mit eigener Telefonanlage oder viel externer Anrufkommunikation: Business Plus oder ein separates Zoom-Phone-Add-on
  • Organisation mit mehreren hundert Lizenzen, Büroräumen und Compliance-Anforderungen: Enterprise über den Vertrieb

Im Zweifel lohnt sich der kleinere Tarif zuerst. Ein Upgrade von Pro zu Business lässt sich jederzeit nachholen, ein zu großzügig gebuchter Business- oder Enterprise-Vertrag dagegen nicht ohne Weiteres zurückstufen, ohne die Vertragslaufzeit zu verlieren.

Häufig gestellte Fragen zu Zoom-Kosten

Ist Zoom monatlich oder jährlich günstiger?

Jährliche Abrechnung ist bei Zoom günstiger, laut Zoom um bis zu 16 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung. Für ein Team, das den Dienst dauerhaft nutzt, gleicht sich das schnell aus, für einen kurzfristigen Testzeitraum kann die Monatsoption trotzdem sinnvoller sein.

Sind die Zoom-Preise inklusive Mehrwertsteuer?

Nein, alle auf zoom.us angegebenen Preise verstehen sich ohne MwSt. Die tatsächliche Steuer richtet sich nach deinem Land und deiner Rechnungsadresse und wird erst im letzten Schritt vor dem Kauf angezeigt.

Reicht der kostenlose Zoom-Tarif für ein kleines Team?

Für sehr kurze Abstimmungen reicht Zoom Basic aus, für die meisten Team-Meetings jedoch nicht, weil Gruppen-Meetings nach 40 Minuten enden. Sobald regelmäßig länger getagt wird, ist der Wechsel zu Pro in der Praxis fast unvermeidbar.

Was ist der Unterschied zwischen Zoom Pro und Zoom Business bei den Kosten?

Zoom Pro kostet 13,33 Euro und Zoom Business 17,49 Euro pro Nutzer und Monat, jeweils bei jährlicher Abrechnung und ohne MwSt. Business bringt dafür ein höheres Teilnehmerlimit von 300 statt 100 sowie Admin-Funktionen wie Single Sign-on, die für wachsende Teams relevanter werden.

Was kostet Zoom Phone zusätzlich zum Video-Tarif?

Zoom Phone kostet als eigenständiges Add-on ab 20,24 Euro pro Nutzer und Monat, gebündelt mit Pro ab 22,66 Euro und gebündelt mit Business ab 26,68 Euro, jeweils jährlich abgerechnet und ohne MwSt. Die Bündelung lohnt sich meist, sobald mehr als nur ein oder zwei Personen im Team telefonieren müssen.

Kann ich einen Zoom-Tarif später herunterstufen?

Ein Wechsel zu einem niedrigeren Tarif ist grundsätzlich möglich, greift aber in der Regel erst zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode. Wer jährlich zahlt, bleibt für den Rest der Vertragslaufzeit an den gebuchten Tarif gebunden, ein Upgrade während der Laufzeit ist dagegen meist sofort möglich.

Ist der Preis für Zoom Enterprise verhandelbar?

Ja, der Enterprise-Preis wird individuell mit dem Vertrieb verhandelt und hängt von Lizenzanzahl, Vertragslaufzeit und gebuchten Zusatzmodulen ab. Ein pauschaler Listenpreis existiert für diese Stufe nicht, weshalb ein direktes Angebot der einzig verlässliche Weg zu einer echten Zahl ist.

Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
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