HubSpot ist ein leistungsstarkes CRM, aber für viele Remote-Sales-Teams schlicht zu teuer und zu komplex. Der Sales Hub Professional kostet ab €90 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, dazu kommt eine Pflicht-Onboarding-Gebühr von rund €1.500. Für ein 5-Personen-Team: mindestens €450 pro Monat, noch bevor ein einziger Deal geloggt ist. Für kleine und mittelgroße Vertriebsteams, die remote arbeiten, ist das kaum zu rechtfertigen, besonders wenn ein Großteil der Funktionen ohnehin ungenutzt bleibt.
Salesforce fällt ebenfalls weg. Zu komplex, zu teuer, zu viel Administrationsaufwand für Teams unter 50 Personen. Diese 7 Alternativen bieten vergleichbare Kernfunktionen speziell für Remote-Sales-Teams und wurden auf drei Kriterien geprüft: Remote-Tauglichkeit (Mobile-App, Async-Kommunikation, Zeitzonenhandling), DSGVO-Konformität mit EU-Hosting und reale Preise in Euro.
Die 7 besten HubSpot Alternativen auf einen Blick
Hinweis: Salesflare rechnet in USD ab; alle anderen Tools in EUR. Zoho CRM-Preise sind EUR-Richtwerte bei jährlicher Abrechnung, der genaue Preis variiert je nach Standort.
| Tool | Beste für | Preis ab | Kostenlos testen | DSGVO/EU-Hosting |
|---|---|---|---|---|
| Pipedrive | Vertriebspipelines | €14/Nutzer/Monat | 14 Tage | EU-Option verfügbar |
| Salesflare | B2B-Remote-Teams | ab $29/Nutzer/Monat (USD) | 30 Tage | EU-Server verfügbar |
| Zoho CRM | Günstiges All-in-one | kostenlos bis 3 Nutzer | kostenloser Plan | EU-Hosting (NL, IE) |
| Freshsales | KI-gestützter Vertrieb | kostenlos bis 3 Nutzer | kostenloser Plan | Frankfurt-Server |
| monday CRM | Remote-Teams mit PM-Bedarf | ab €12/Seat/Monat | 14 Tage | EU-Option verfügbar |
| Brevo | DSGVO-first Marketing+Sales | kostenlos (CRM) | kostenloser Plan | Frankfurt, EU |
| CentralStationCRM | DACH-Teams | kostenlos bis 3 Nutzer | 30 Tage | Deutschland-Hosting |
Pipedrive: Beste HubSpot Alternative für Vertriebspipelines
Empfehlung: Pipedrive ist die beste Wahl für Remote-Sales-Teams, die eine klare Pipeline-Übersicht priorisieren und ohne lange Einrichtungszeit starten wollen.
Pipedrive ist die meistgenutzte HubSpot Alternative für vertriebsorientierte Teams. Kein Zufall. Das Tool wurde von Sales-Profis für Sales-Profis gebaut; der Fokus liegt auf Pipeline-Visualisierung statt auf Marketing-Automation, die die meisten kleinen Vertriebsteams ohnehin nicht vollständig nutzen.

Für wen eignet sich Pipedrive?
Pipedrive passt zu Teams mit 5 bis 100 Personen, die täglich mit Deals und Kontakten arbeiten und keine komplizierte Einrichtung wollen. Kurz: wer verkaufen will, nicht verwalten. Outbound-Sales-Teams, die remote über verschiedene Zeitzonen koordinieren, profitieren besonders von der Pipeline-Ansicht, weil der Deal-Status auf einen Blick sichtbar ist, ohne in langen Chat-Verläufen suchen zu müssen. Auch Solopreneure und kleine Agenturen setzen Pipedrive häufig ein, weil der Lite-Tarif für viele Use Cases bereits ausreicht. Wer aus HubSpot wechselt und dort die Komplexität als Hauptproblem erlebt hat, findet in Pipedrive ganz klar den schlankeren Ansatz.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Die Drag-and-Drop-Pipeline funktioniert auf Desktop und Mobilgerät gleich gut, was für Remote-Teams mit gemischten Setups wichtig ist. Integrierte E-Mail-Synchronisation mit Öffnungs- und Klick-Tracking zeigt dem Team, wann ein Lead aktiv ist, ohne dass jemand nachfragen muss. Automatische Follow-up-Erinnerungen und Aktivitäts-Feeds verhindern, dass Deals im Homeoffice-Alltag untergehen. Slack-Integration ist ab dem Growth-Tarif verfügbar und erlaubt Deal-Updates direkt im Team-Channel, was asynchrone Statusupdates ohne tägliche Standup-Calls ermöglicht. Die Mobile-App gilt als eine der besten in der CRM-Kategorie: vollständiger Offline-Modus, Sprachnotizen für Gesprächsmemos und Schnellerfassung von Visitenkarten per Kamera. Über 500 native Integrationen ermöglichen die Anbindung an Zoom, Google Workspace, Microsoft 365 und gängige Marketing-Tools.
Preise und Pakete
Pipedrive bietet vier Tarife, alle monatlich kündbar:
- Lite: €14 pro Nutzer/Monat
- Growth: €39 pro Nutzer/Monat (inkl. Slack-Integration und volles Reporting)
- Premium: €59 pro Nutzer/Monat (meistgewählt)
- Ultimate: €79 pro Nutzer/Monat
Der 14-tägige kostenlose Test erfordert keine Kreditkarte. EU-Hosting ist auf Anfrage aktivierbar.
Vor- und Nachteile
Stärken: Intuitive Pipeline-Ansicht, sehr schnelle Einrichtung, starke Mobile-App, 500+ Integrationen, monatlich kündbar ohne Mindestlaufzeit.
Schwächen: Marketing-Automation ist jedoch auch in höheren Tarifen eingeschränkt, kein integrierter Live-Chat, Reporting erst ab Growth-Tarif vollständig, keine eingebauten Telefonfunktionen.
Salesflare: Beste HubSpot Alternative für B2B-Remote-Teams
Empfehlung: Salesflare ist erste Wahl für B2B-Remote-Sales-Teams, die keine Ressourcen für manuelle CRM-Datenpflege haben und ihr System automatisch aus E-Mails, Kalender und LinkedIn befüllen wollen.
Salesflare automatisiert die Datenpflege im CRM nahezu vollständig. Keine manuelle Eingabe mehr. Das Tool liest Kontaktdaten aus E-Mails, Kalendereinträgen und LinkedIn-Profilen heraus und füllt das CRM automatisch, ohne dass jemand Einträge von Hand anlegen muss.

Für wen eignet sich Salesflare?
Salesflare ist für B2B-Sales-Teams gemacht, die sich nicht mit CRM-Datenpflege aufhalten wollen. Remote-Teams profitieren besonders davon, weil asynchrones Arbeiten spürbar weniger Reibung erzeugt, wenn das System sich selbst aktuell hält. Typische Nutzer: Tech-Startups, Agenturen und Beratungsunternehmen mit 2 bis 50 Personen. Wer aus HubSpot wechselt und die manuelle Kontaktpflege als größten Zeitfresser erlebt hat, findet in Salesflare den direkten Ersatz.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Die automatische Datenpflege aus E-Mail-Signaturen, Kalender-Meetings und LinkedIn ist die Kernstärke von Salesflare. Das System reichert Kontakte mit öffentlich verfügbaren Daten aus über 200 Quellen an, darunter LinkedIn-Profile, Social-Media-Accounts und Unternehmensdatenbanken. E-Mail-Sequenzen für Follow-ups laufen im Hintergrund weiter, auch wenn das Team gerade in verschiedenen Zeitzonen offline ist. Die LinkedIn-Sidebar zeigt Kontextinformationen direkt im Browser beim Besuch eines Profils, was beim Kaltakquise-Research hilft. Shared Inboxes ermöglichen es, dass mehrere Teammitglieder die gleiche Konversation sehen, ohne dass E-Mails weitergeleitet werden müssen. Integrationen mit Zapier, Make und direkter API erlauben die Anbindung an bestehende Remote-Work-Setups.
Preise und Pakete
Salesflare rechnet in US-Dollar ab:
- Growth: $29 pro Nutzer/Monat (jährlich) / $39 monatlich
- Pro: $49 pro Nutzer/Monat (jährlich) / $64 monatlich (meistgewählt, inkl. E-Mail-Sequenzen)
- Enterprise: $99 pro Nutzer/Monat (jährlich, min. 5 Nutzer)
30 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte erforderlich. EU-Server sind auf Anfrage konfigurierbar.
Vor- und Nachteile
Stärken: Nahezu null manuelle Datenpflege, starke E-Mail-Automation, gute LinkedIn-Integration, einfache Bedienung für B2B-Teams, 30-tägige Testphase.
Schwächen: Nur für B2B geeignet, keine eingebaute Marketing-Automation, Preisangaben in USD statt Euro, kein dauerhaft kostenloser Plan, allerdings ist die 30-Tage-Testphase großzügig.
Zoho CRM: Beste günstige HubSpot Alternative mit EU-Hosting
Empfehlung: Zoho CRM ist die beste Wahl für wachsende DACH-Teams, die kostenlos starten, DSGVO-konformes EU-Hosting benötigen und Schritt für Schritt in ein vollständiges CRM-Ökosystem wachsen wollen.
Zoho CRM ist die Wahl für Teams, die ein vollständiges CRM brauchen, aber wenig ausgeben wollen. Der kostenlose Plan ist für bis zu 3 Nutzer dauerhaft kostenlos. Kein Verfallsdatum, kein versteckter Upgrade-Zwang.

Für wen eignet sich Zoho CRM?
Zoho CRM passt zu wachsenden Teams, die anfangs kostenlos starten und bei Bedarf erweitern wollen. Besonders für DACH-Teams mit strikten DSGVO-Anforderungen ist das EU-Hosting in den Niederlanden und Irland ein starkes Argument. Teams, die bereits andere Zoho-Apps einsetzen (Zoho Books, Zoho Campaigns), profitieren von der nativen Integration ohne API-Aufwand. Wer von HubSpots kostenlosem CRM wechselt, findet in Zoho einen funktional ähnlichen Einstieg mit besserer EU-Compliance.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Zoho CRM lässt sich mit 40+ Apps aus dem Zoho-Ökosystem verbinden, darunter Zoho Cliq (Team-Messaging für asynchrone Kommunikation), Zoho Meeting (Videokonferenzen), Zoho Projects (Projektmanagement) und Zoho Sign (Vertragsunterzeichnung). Das schafft ein vollständiges Remote-Work-Setup ohne weitere Drittanbieter-Integrationen. Blueprint, Zohos Workflow-Funktion, erlaubt die Definition von Vertriebsprozessen mit klaren Schritten und Übergaben, was in verteilten Teams Prozessklarheit schafft. Webformulare für Lead-Erfassung lassen sich direkt mit dem CRM verbinden. Der Zia-KI-Assistent (ab Enterprise-Tarif) analysiert Deal-Wahrscheinlichkeiten, empfiehlt optimale Kontaktzeitpunkte und erkennt Anomalien in der Pipeline.
Preise und Pakete
Zoho CRM bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan und vier Bezahltarife (Preise bei jährlicher Abrechnung):
- Kostenlos: bis zu 3 Nutzer, Kontakte und Lead-Management
- Standard: ca. €14 pro Nutzer/Monat
- Professional: ca. €23 pro Nutzer/Monat
- Enterprise: ca. €40 pro Nutzer/Monat (mit Zia KI)
- Ultimate: ca. €52 pro Nutzer/Monat
Die EUR-Preise sind Richtwerte (Umrechnungen aus USD) und können auf der Zoho-Website je nach Standort abweichen. Offizielle Preise immer auf zoho.com/crm prüfen.
Vor- und Nachteile
Stärken: Dauerhaft kostenloser Einstieg für 3 Nutzer, EU-Hosting in Niederlanden und Irland, 40+ native Apps, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Mid-Market-Bereich.
Schwächen: Interface wirkt dagegen teilweise veraltet im Vergleich zu moderneren Tools, Einarbeitungszeit für das gesamte Ökosystem höher als bei Pipedrive, EUR-Preise variieren je nach Standort, Zia-KI erst ab Enterprise-Tarif.
Freshsales: Beste KI-gestützte HubSpot Alternative
Empfehlung: Freshsales ist die richtige Wahl für Remote-Teams mit hohem Inbound-Lead-Volumen, die KI-gestütztes Lead-Scoring und ein integriertes Telefonsystem ohne Enterprise-Preise suchen.
Freshsales bringt mit Freddy AI ein integriertes KI-System für Lead-Scoring, Deal-Prognosen und E-Mail-Hilfe. Für Remote-Teams, die täglich mit hohem Lead-Volumen arbeiten, ist das ein echter Zeitgewinn. Kein separates KI-Add-on, kein Extra-Abo.

Für wen eignet sich Freshsales?
Freshsales eignet sich für Teams, die mit hohem Lead-Volumen arbeiten und den Vertriebsfokus halten wollen, ohne in ein Enterprise-CRM zu investieren. Der kostenlose Plan ist für Kleinstteams gut brauchbar, der Pro-Tarif bringt die KI-Funktionen. Remote-Teams, die ein integriertes Telefonsystem suchen und keine separate VoIP-Lösung einrichten wollen, finden in Freshsales ein vollständiges Paket. kostenlos bis 3 Nutzer ist dabei ein echter Vorteil gegenüber vergleichbaren Tools.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Freddy AI Lead-Scoring priorisiert die Pipeline automatisch anhand von Verhaltens- und Kontextdaten, was Remote-Teams bei der täglichen Fokussierung hilft. Freddy Insights zeigt in der Deal-Ansicht, welche Aktivitäten den größten Einfluss auf den Abschluss haben, und empfiehlt den besten Kontaktzeitpunkt für jeden Lead. Das eingebaute Telefonsystem mit lokalen Nummern, Live-Chat und E-Mail sind in einem Tool vereint, was Remote-Teams ohne VoIP-Drittanbieter ausstattet. Automatische Deal-Rotation verteilt neue Leads gleichmäßig im Remote-Team, ohne dass ein Manager manuell zuweisen muss. Territorien-Konfiguration erlaubt die Aufteilung von Leads nach Region oder Produkt für verteilte Teams. Mehrere parallele Sales-Pipelines ermöglichen es, verschiedene Produkte oder Märkte getrennt zu verwalten.
Preise und Pakete
Freshsales bietet folgende Tarife (jährliche Abrechnung):
- Free: kostenlos für bis zu 3 Nutzer (grundlegende CRM-Funktionen)
- Growth: €9 pro Nutzer/Monat
- Pro: €39 pro Nutzer/Monat (inkl. Freddy AI Lead-Scoring)
- Enterprise: €59 pro Nutzer/Monat
Vor- und Nachteile
Stärken: Freddy AI ab Pro-Tarif, kostenloser Einstieg für 3 Nutzer, integriertes Telefon und Chat, übersichtliche Oberfläche, automatische Lead-Verteilung für Remote-Teams.
Schwächen: KI-Funktionen erst ab Pro-Tarif (€39/Nutzer), keine vollständige Marketing-Automation, Freshworks ist wiederum kein EU-Unternehmen trotz Frankfurt-Server, begrenzte Reportings im Free- und Growth-Tarif.
monday CRM: Beste HubSpot Alternative für Remote-Teams mit Projektmanagement
Empfehlung: monday CRM ist die stärkste Option für Remote-Teams, die Vertrieb und Projektarbeit im gleichen Tool verwalten und Automatisierungsworkflows ohne Programmierkenntnisse aufsetzen wollen.
monday CRM verbindet Kontakt- und Deal-Management mit den Projektmanagement-Stärken von monday.com. Zwei Tools in einem. Für Remote-Teams, die neben Sales auch Projekte und Kundenbetreuung koordinieren, ist das eine seltene Kombination, die besonders im Account-Management und Customer Success ganz klar punktet.

Für wen eignet sich monday CRM?
monday CRM passt zu Remote-Sales-Teams, die Deals und Projekte im gleichen Tool verwalten wollen, ohne zwischen CRM und PM-Software zu wechseln. Besonders für Account-Management und Customer-Success-Teams ist die visuelle Arbeitsweise gut geeignet. Wer monday.com bereits für Projektarbeit einsetzt, kann monday CRM ohne Onboarding-Aufwand hinzufügen. Wer eine vollständige Liste der monday.com Alternativen sucht, findet dort einen eigenen Vergleich der bekanntesten Konkurrenten.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Die Kanban- und Gantt-Ansichten lassen sich für Deal-Tracking und Onboarding-Prozesse gleichzeitig nutzen, ohne zusätzlichen Einarbeitungsaufwand für Remote-Neuzugänge. Automatisierungsworkflows für Statuswechsel und Benachrichtigungen halten Remote-Teams synchron, bis zu 250 Automatisierungen pro Monat sind im Standard-Tarif enthalten. Slack- und Microsoft-Teams-Integration liefert Deal-Updates direkt in bestehende Remote-Kommunikationskanäle. Gast-Zugang ermöglicht es, externe Mitarbeitende oder Kunden ohne CRM-Lizenz einzuladen, was für Remote-Projekte mit wechselnden Teams praktisch ist. Dashboards aggregieren mehrere Boards und geben Führungskräften eine vertriebliche Übersicht über verteilte Teams. Die Remote-Koordination per Zeitzonenanzeige und @-Mentions im Kommentar-System reduziert Meeting-Aufwand spürbar.
Preise und Pakete
monday CRM rechnet pro Seat ab, Mindestbelegung ist 3 Seats (jährliche Abrechnung):
- Basic: €12 pro Seat/Monat
- Standard: €17 pro Seat/Monat (inkl. 250 Automatisierungen/Monat)
- Pro: €28 pro Seat/Monat (meistgewählt, inkl. erweiterte Automation)
- Ultimate: auf Anfrage
14 Tage kostenlos testen. EU-Hosting ist auf Anfrage wählbar.
Vor- und Nachteile
Stärken: CRM und Projektmanagement in einem Tool, starke Visualisierung für Remote-Teams, gute Remote-Integrationen (Slack, Teams), Gast-Zugang ohne Lizenzkosten, keine steile Lernkurve.
Schwächen: Kein dauerhaft kostenloser Plan, Mindestabnahme 3 Seats, kein dediziertes Lead-Scoring; der Preis steigt allerdings bei größeren Teams schnell und ist dann nicht mehr günstig.
Brevo: Beste HubSpot Alternative für DSGVO-first Teams
Empfehlung: Brevo ist die richtige Wahl für DACH-Teams, bei denen Marketing und Sales zusammenarbeiten und die auf vollständig EU-konforme Infrastruktur ohne Tool-Splitting angewiesen sind.
Brevo (ehemals Sendinblue) ist in Frankfurt gehostet und von einem europäischen Unternehmen betrieben. EU-Herkunft, Frankfurt-Server, DSGVO-konformes Setup. Das CRM ist kostenlos als Teil der Brevo-Plattform, die E-Mail, SMS, WhatsApp und Vertriebsfunktionen unter einem Dach vereint.

Für wen eignet sich Brevo?
Brevo ist erste Wahl für Teams, bei denen Marketing und Sales eng zusammenarbeiten und die dabei auf DSGVO-sichere Infrastruktur angewiesen sind. Start-ups und kleine Teams, die E-Mail-Marketing und CRM kombinieren wollen, ohne zwei separate Tools zu zahlen, profitieren besonders. Wer von Mailchimp oder einem anderen E-Mail-Tool zu einer Lösung mit integriertem CRM wechseln will, findet in Brevo eine der günstigsten Optionen. Ein eigener Mailchimp Alternative-Vergleich auf dieser Seite zeigt, warum Brevo für DACH-Teams besonders gut abschneidet.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Das kostenlose CRM umfasst Kontaktmanagement, Deal-Tracking und ein einfaches Pipeline-View für den Vertriebsalltag. Transaktionale E-Mails und Marketing-Kampagnen laufen aus demselben System, was Remote-Teams keine Integration zwischen Marketing- und Sales-Tool abverlangt. WhatsApp-Marketing-Funktionen ermöglichen asynchrone Kundenkommunikation auf einem Kanal, den viele europäische Teams ohnehin nutzen. Kontaktsegmentierung ist in allen Tarifen inklusive, auch im Free-Plan mit unbegrenzten Kontakten. SMS-Versand für Erinnerungen oder Benachrichtigungen ist direkt aus Brevo möglich. Alle Daten liegen auf Frankfurt-Servern, das Unternehmen ist in der EU ansässig: DSGVO-konform by design, nicht durch nachträgliche Zertifizierung.
Preise und Pakete
Das Brevo-CRM ist in allen Plänen kostenlos enthalten:
- Free: CRM + 300 E-Mails/Tag, unbegrenzte Kontakte
- Starter: ab €9/Monat (für E-Mail-Volumen bis 20.000)
- Business: ab €18/Monat (Automation, A/B-Tests, Landing Pages)
- Enterprise: auf Anfrage
Erweiterte CRM-Sales-Funktionen wie Lead-Scoring und erweiterte Pipelines sind ab dem kostenpflichtigen Tarif verfügbar.
Vor- und Nachteile
Stärken: Vollständig kostenloser Einstieg, EU-Hosting in Frankfurt, Marketing und CRM in einem Tool, DSGVO-konform by design, unbegrenzte Kontakte im Free-Plan.
Schwächen: Das CRM ist jedoch weniger mächtig als reine CRM-Tools wie Pipedrive oder Salesflare, eingeschränktes Sales-Automation, E-Mail-Limit im Free-Plan auf 300 pro Tag begrenzt.
CentralStationCRM: Beste deutsche HubSpot Alternative für DACH-Teams
Empfehlung: CentralStationCRM ist die beste Wahl für kleine DACH-Vertriebsteams, die ein schlankes, vollständig deutschsprachiges CRM mit deutschem Hosting und transparenter Paketpreislogik ohne pro-Nutzer-Preislogik suchen.
CentralStationCRM ist ein in Köln entwickeltes und in Deutschland gehostetes CRM. Kein US-Konzern, kein Cloud-Infrastruktur irgendwo in Virginia. Das Tool wurde bewusst auf Einfachheit ausgelegt, ohne Funktionen, die kleinere Teams ohnehin nie nutzen.

Für wen eignet sich CentralStationCRM?
CentralStationCRM passt zu kleinen Vertriebsteams in der DACH-Region, die ein schnell nutzbares, deutschsprachiges CRM ohne Schnickschnack suchen. Für Teams bis 20 Personen, die hauptsächlich Kontakte, Aufgaben und einfache Pipelines verwalten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Besonders relevant ist die keine pro-Nutzer-Preislogik ab dem Team-Tarif: Statt je Nutzer zu bezahlen, kaufen Teams ein Paket zum Fixpreis, was Budgetplanung einfacher macht als bei HubSpot oder Pipedrive. Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit stabilen Kundenbeziehungen statt hohem Lead-Volumen passen besonders gut.
Funktionen für Remote-Sales-Teams
Die Oberfläche ist vollständig auf Deutsch und so schlicht, dass neue Remote-Mitarbeitende ohne Einarbeitung sofort arbeiten können. Aufgaben und Kalender-Funktionen mit Teamübersicht sind integriert, was Remote-Teams tägliche Koordination ohne externes Task-Tool ermöglicht. Kanban-Board für Aufgaben gibt verteilten Teams eine visuelle Übersicht über offene Punkte. E-Mail-Templates beschleunigen die deutsche Geschäftskorrespondenz. API-Zugang für Entwickler erlaubt die Anbindung an bestehende Tools oder eigene Systeme. Der Export aller Daten als CSV ist jederzeit möglich, was den Wechsel zu einem anderen Tool ohne Datenverlust erleichtert. DSGVO by design: Das deutsches Hosting in Deutschland ist keine nachträgliche Zertifizierung, sondern strukturelles Merkmal des Produkts.
Preise und Pakete
CentralStationCRM bietet einen dauerhaft kostenlosen Einsteigertarif:
- Starter: kostenlos (3 Nutzer, 200 Kontakte)
- Team: €24/Monat (3 Nutzer, 3.000 Kontakte)
- Small Office: €75/Monat (10 Nutzer, 10.000 Kontakte)
- Business: €149/Monat (20 Nutzer, 20.000 Kontakte)
- Enterprise: €289/Monat (40 Nutzer, 40.000 Kontakte)
30-tägige kostenlose Testphase für alle Pakete.
Vor- und Nachteile
Stärken: Deutsches Hosting, vollständig deutschsprachig, einfachste Bedienoberfläche im Vergleich, transparente Paketpreise, keine pro-Nutzer-Preislogik bei Team und höher, DSGVO by design.
Schwächen: Keine KI-Funktionen, Integrationen mit Drittanbieter-Tools sind dagegen stark begrenzt, für Outbound-Sales mit hohem Lead-Volumen eindeutig zu simpel, kein dediziertes Reporting-Dashboard.
Häufige Fragen zu HubSpot Alternativen
Gibt es kostenlose HubSpot Alternativen?
Ja, mehrere. Zoho CRM und Freshsales bieten dauerhaft kostenlose Tarife für bis zu 3 Nutzer mit grundlegenden CRM-Funktionen. CentralStationCRM ist für Teams mit bis zu 3 Nutzern und 200 Kontakten dauerhaft gratis. Brevo bietet ein kostenloses CRM als Teil der Marketing-Plattform inklusive unbegrenzter Kontakte und 300 E-Mails pro Tag. Für Teams mit mehr als 3 Nutzern ist Pipedrive mit €14 pro Nutzer und Monat der günstigste Einstieg mit vollem Funktionsumfang.
Welche HubSpot Alternative eignet sich am besten für Remote Teams?
Salesflare ist für B2B-Remote-Sales-Teams die stärkste Wahl, weil das Tool die manuelle Datenpflege fast vollständig automatisiert und so asynchrones Arbeiten erleichtert. Pipedrive überzeugt bei Remote-Teams mit Pipeline-Fokus durch klare Pipeline-Visualisierung, zuverlässige Mobile-App und gute Zeitzonenunterstützung. monday CRM ist sinnvoll, wenn Remote-Teams CRM und Projektkoordination zusammenlegen wollen und dabei auf Automatisierungsworkflows angewiesen sind. Die beste Wahl hängt also davon ab, ob das Team vor allem Datenpflege, Pipeline-Übersicht oder Projektkoordination priorisiert.
Ist Pipedrive eine gute HubSpot Alternative?
Für vertriebsorientierte Teams ist Pipedrive eine sehr gute Alternative. Das Tool ist einfacher zu bedienen als HubSpot, günstiger im Einstieg und für Sales-Prozesse optimiert. Ab €14 pro Nutzer und Monat ist der Lite-Tarif für die meisten Remote-Sales-Setups ausreichend, monatlich kündbar ohne Mindestlaufzeit. Wer Marketing-Automation auf HubSpot-Niveau braucht (A/B-Tests, Lead-Nurturing-Workflows, Landing Pages), findet das bei Pipedrive nicht.
Welche HubSpot Alternative ist DSGVO-konform?
Brevo (Frankfurt-Hosting, EU-Unternehmen) und CentralStationCRM (deutsches Hosting, in Köln entwickelt) sind die sichersten Optionen für Teams mit strikten DSGVO-Anforderungen. Zoho CRM bietet EU-Hosting in den Niederlanden und Irland auf Anfrage. Freshsales betreibt einen Frankfurt-Server, ist aber ein indisches Unternehmen ohne EU-Herkunft. Pipedrive und monday CRM bieten EU-Hosting auf Anfrage, sind aber primär nicht-europäische Unternehmen.
Was kostet HubSpot im Vergleich zu den Alternativen?
HubSpot Sales Hub Professional kostet ab €90 pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, dazu eine Pflicht-Onboarding-Gebühr von ca. €1.500 für neue Teams. Für ein 5-Personen-Remote-Team bedeutet das mindestens €450 pro Monat plus Einrichtungskosten. Die günstigsten Alternativen in diesem Vergleich starten bei €0 (Zoho CRM, Freshsales, CentralStationCRM) bis €14 pro Nutzer und Monat bei Pipedrive Lite. Ein 5-Personen-Team zahlt bei Pipedrive Lite €70 statt €450 pro Monat.
Welche HubSpot Alternative passt zu welchem Team?
Die Wahl hängt davon ab, was das Remote-Team als größten Schmerzpunkt bei HubSpot empfindet.
Wer den Preis senken will ohne Funktionsverlust: Pipedrive Lite (€14/Nutzer) bietet den schnellsten Wechsel mit vollem Pipeline-Fokus. Zoho CRM ist kostenlos bis 3 Nutzer und wächst bei Bedarf mit.
Wer DSGVO-Konformität und europäische Infrastruktur priorisiert: Brevo (Frankfurt, EU-Unternehmen) und CentralStationCRM (Köln, deutsches Hosting) sind die einzigen Tools in diesem Vergleich, bei denen EU-Hosting ohne Nachfragen garantiert ist.
Wer manuelle Datenpflege im CRM abschaffen will: Salesflare automatisiert die CRM-Befüllung aus E-Mails, Kalender und LinkedIn, ohne dass jemand Kontakte manuell anlegen muss. Das ist die stärkste Differenzierung gegenüber HubSpot und allen anderen Tools in diesem Vergleich.
Wer CRM und Projektmanagement kombinieren will: monday CRM ist die einzige Option in diesem Vergleich, die Sales-Pipeline und Projektmanagement nativ verbindet und dabei asynchrones Remote-Arbeiten mit Automatisierungsworkflows unterstützt.
Wer nicht sicher ist, welches Tool passt: Alle sieben bieten kostenlose Testzeiträume oder dauerhaft kostenlose Tarife. Ein direkter Test ohne Risiko ist in jedem Fall möglich. Wer HubSpot weiter nutzen sollte, sind Teams mit über 50 Personen, die auf Multi-Channel-Marketing-Automation mit tiefer CRM-Integration angewiesen sind und das Budget dafür haben.