Max Benz

Remote-Work-Redakteur

Max Benz schreibt über Remote Work, Produktivität und Tools für ortsunabhängiges Arbeiten.
Vergleich

Miro Kosten: Alle Preispläne im Überblick

Ein direkter Preisvergleich aller vier Miro-Pläne: Kosten pro Mitglied, der Unterschied zwischen Mitgliedern und Gästen und die versteckten Kostenfaktoren.

remote-job.net: Miro Kosten: Alle Preispläne im Überblick
20 €Business pro Mitglied/Monat

Unsere Top 3 auf einen Blick

Einzelpersonen und kleine Teams Miro Free
Preis
0 €
Boards
3 bearbeitbar
KI-Credits
begrenzte Testversion
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Kleine Teams mit regelmäßiger Zusammenarbeit Miro Starter
Preis
8 €/Monat (jährlich)
Boards
unbegrenzt
KI-Credits
25/Monat
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Wachsende Organisationen und Consultants Miro Business
Preis
20 €/Monat (jährlich)
Gäste
unbegrenzt
KI-Credits
50/Monat
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Miro kostet je nach Preisplan zwischen 0 Euro im Monat (Free-Plan) und 25 Euro pro Mitglied und Monat im Business-Plan bei monatlicher Abrechnung. Wer jährlich zahlt, spart rund 20 Prozent: Der Starter-Plan liegt dann bei 8 Euro, der Business-Plan bei 20 Euro pro Mitglied und Monat. Enterprise-Preise sind individuell und gelten ab 30 Mitgliedern. Alle Zahlen in diesem Artikel stammen direkt von der offiziellen deutschen Preisseite miro.com/de/pricing (Stand: Oktober 2026) und wurden gegen zwei ältere, aktuell noch kursierende Preisangaben anderer Seiten geprüft, die teils noch einen veralteten Business-Preis von 16 Euro zeigen.

Miro Preise im Überblick: Was kostet Miro?

Die vier Miro-Preispläne kosten zwischen 0 und 25 Euro pro Mitglied und Monat: Free, Starter, Business und Enterprise. Die drei kostenpflichtigen Pläne werden pro Mitglied und Monat abgerechnet, entweder monatlich oder jährlich, wobei die jährliche Abrechnung den Monatspreis um rund 20 Prozent senkt.

Balkendiagramm der Miro-Preise pro Mitglied und Monat für Free, Starter und Business bei jährlicher Abrechnung.
Preis pro Mitglied und Monat bei jährlicher Abrechnung: Free 0 Euro, Starter 8 Euro, Business 20 Euro. Enterprise ist individuell und nicht öffentlich beziffert.
Miro-PreisplanPreis jährlich (€)Preis monatlich (€)Am besten für
Free0 €0 €Einzelpersonen und kleine Teams, die Miro ausprobieren wollen
Starter8 €/Mitglied/Monat10 €/Mitglied/MonatKleine Teams mit regelmäßiger Zusammenarbeit
Business20 €/Mitglied/Monat25 €/Mitglied/MonatWachsende Organisationen und Consultants
EnterpriseindividuellindividuellUnternehmen ab 30 Mitgliedern

Zwei andere deutschsprachige Vergleichsseiten zeigen für den Business-Plan aktuell noch 16 Euro pro Monat. Diese Zahl ist veraltet: Auf der offiziellen Preisseite liegt der Business-Plan inzwischen bei 20 Euro (jährlich) beziehungsweise 25 Euro (monatlich) pro Mitglied. Wer ein Angebot plant, sollte sich vor dem Kauf einmal kurz direkt auf miro.com/de/pricing vergewissern, da Miro die Preise im Lauf des Jahres 2026 bereits angepasst hat.

Miro Free: Der kostenlose Plan im Detail

Der Free-Plan kostet dauerhaft 0 Euro und erfordert keine Kreditkarte. Er richtet sich an Einzelpersonen und kleine Teams, die Miro zunächst testen wollen. Enthalten sind drei bearbeitbare Boards, Zugriff auf über 7.000 Vorlagen von Miro und der Community, die gängigen Canvas-Formate (Dokumente, Tabellen, Präsentationen, Kanban), eine begrenzte Testversion der KI-Funktionen sowie mehr als 250 Integrationen, unter anderem mit Microsoft, Slack, Google und Adobe.

  • Das geht: drei eigene Boards anlegen und bearbeiten, beliebig viele Boards von anderen erhalten und ansehen, mit Vorlagen arbeiten, KI-Funktionen in begrenztem Umfang testen
  • Das geht nicht: private Boards anlegen, Boards in hoher Auflösung exportieren, den Bearbeitungsverlauf einsehen, Gäste mit eingeschränktem Zugriff einladen

Eine Einschränkung wird in der Praxis häufig übersehen: Im Free-Plan gibt es keine separate Gäste-Rolle. Jede Person, die zur Zusammenarbeit eingeladen wird, wird automatisch zum Mitglied und würde beim Wechsel auf einen kostenpflichtigen Plan eine bezahlte Lizenz benötigen. Für Teams, die regelmäßig mit externen Partnern arbeiten, lohnt sich deshalb meist schon der Starter-Plan.

Miro Starter: Preis und Funktionen

Starter kostet 8 Euro pro Mitglied und Monat bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 10 Euro bei monatlicher Zahlung. Der Plan richtet sich an kleine Teams, die regelmäßig zusammenarbeiten und unbegrenzt viele Boards brauchen.

  • Beliebig viele private Boards statt nur drei bearbeitbarer Boards im Free-Plan
  • Bearbeitung für Besucher ohne eigenes Miro-Konto
  • Hochauflösende Board-Exporte als JPG oder PDF
  • Unbegrenzt viele Projektbereiche und Blueprints
  • Moderationstools wie Timer und Abstimmung für Meetings und Workshops
  • 25 KI-Credits pro Mitglied und Monat sowie 500 MCP-Aufrufe pro Tag
  • Benutzerdefinierte Schriftarten und Stile fürs Markenbild

Miro Business: Preis und Funktionen

Business kostet 20 Euro pro Mitglied und Monat bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 25 Euro bei monatlicher Zahlung. Der Plan ist für wachsende Organisationen und Consultants gedacht, die komplette Workflows mit KI-Unterstützung abbilden wollen.

  • Unbegrenzt viele Arbeitsbereiche und unbegrenzt viele Gäste, auch für die Zusammenarbeit mit Kunden
  • Prozess- und Systemvisualisierung mit über 4.700 Formen (Mermaid, UML, AWS, BPMN)
  • Datentabellen mit Verschachtelung und Baumansicht für Roadmaps und Projekte
  • Interaktive Prototypen und KI-gestützte Workflows und Agenten
  • 50 KI-Credits pro Mitglied und Monat sowie 2.000 MCP-Aufrufe pro Tag
  • Bidirektionale Integrationen mit Jira, Asana, Linear, ClickUp und Azure
  • Single Sign-on (SSO) und Nutzergruppen für die Administration

Business lässt sich 14 Tage kostenlos testen, ohne dass sofort ein Abo abgeschlossen werden muss. Das ist laut Miro selbst die empfohlene Option für alle, die noch unsicher sind, welcher Plan passt.

Miro Enterprise: Preis und Funktionen

Der Enterprise-Plan hat keinen festen Preis. Miro gibt an, dass er ab 30 Mitgliedern verfügbar ist und individuell kalkuliert wird; Interessenten müssen den Vertrieb kontaktieren. Enthalten sind alle Funktionen des Business-Plans plus zusätzliche Sicherheits- und Verwaltungsebenen.

  • Zentrale Nutzerverwaltung und Analysen für hunderte oder tausende Nutzende, inklusive SCIM-Provisioning
  • Regionales Hosting der Daten in der EU, den USA, Australien oder Japan (ein Wechsel aus der EU-Speicherung heraus ist laut Miro mit Migrationsgebühren verbunden); Miro weist auf seiner Preisseite außerdem DSGVO-Konformität als zertifizierten Compliance-Standard aus
  • Admin-Kontrollen für KI-Funktionen und unternehmensweite Kontrolle über Drittanbieter-Integrationen
  • Ab 2.500 KI-Credits pro Monat, gebündelt für das gesamte Unternehmen, sowie 10.000 MCP-Aufrufe pro Tag
  • Ein dediziertes Customer-Success-Programm mit Onboarding

Zwei Funktionen sind selbst im Enterprise-Plan kostenpflichtige Zusatzoptionen: Enterprise Guard (ein Sicherheits- und Governance-Tool für sensible Board-Inhalte) und Premium-Support mit garantierten Reaktionszeiten rund um die Uhr.

Mitglieder, Gäste und Besucher: Wer kostet bei Miro wirklich Geld?

Wie viele bezahlte Lizenzen ein Team wirklich braucht, hängt von der Nutzerrolle ab, nicht nur vom Preisplan. Miro unterscheidet drei Rollen, die direkt bestimmen, wer eine bezahlte Lizenz braucht und wer nicht.

  • Mitglieder nutzen eine kostenpflichtige Lizenz. Sie haben vollen Zugriff auf alle Funktionen des gebuchten Plans und können eigene Boards erstellen.
  • Gäste haben ein kostenloses Miro-Konto, zahlen also keine Lizenz, werden aber nur zu bestimmten Boards eingeladen und haben eingeschränkten Funktionszugriff.
  • Besucher greifen kostenlos über einen öffentlichen Link zu, ganz ohne eigenes Konto.

Praxis-Tipp: Im Free-Plan gibt es die Gäste-Rolle gar nicht. Jede Person, die dort zur Zusammenarbeit eingeladen wird, zählt automatisch als Mitglied, was beim Umstieg auf einen kostenpflichtigen Plan sofort zusätzliche Lizenzkosten auslöst. Erst ab dem Business-Plan lassen sich beliebig viele Gäste einladen, was Agenturen und Consultants mit wechselnden Kundenprojekten spürbar Geld spart.

Miro Preisvergleich: Alle Pläne im direkten Vergleich

Merkmal (Miro-Preisplan)Miro Free (€)Miro Starter (€)Miro Business (€)Miro Enterprise
Preis (jährlich)0 €8 €/Mitglied/Monat20 €/Mitglied/Monatindividuell
Preis (monatlich)0 €10 €/Mitglied/Monat25 €/Mitglied/Monatindividuell
Bearbeitbare Boards3unbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Private Boardsneinjajaja
Gästeneinneinunbegrenztunbegrenzt
KI-Credits/Monat/Mitgliedbegrenzte Testversion2550ab 2.500 (gebündelt)
MCP-Aufrufe/Tag1005002.00010.000
Single Sign-on (SSO)neinneinjaja
Support per E-Mailneinjajaja

Alle Pläne haben Zugriff auf die Grundfunktionen wie Diagramme, Tabellen, Dokumente und Präsentationen direkt auf dem Canvas sowie auf die REST-API. Der Unterschied liegt vor allem bei Boards, Gästen, KI-Kontingent und den Sicherheits- beziehungsweise Admin-Funktionen, die erst ab Business beziehungsweise Enterprise dazukommen.

Versteckte Kosten: KI-Credits, Add-ons und Abrechnung

Der größte Kostenfaktor neben der Mitgliederzahl sind die KI-Credits. Sie werden pro Mitglied und Monat vergeben und für die gesamte KI-Suite verbraucht, etwa für Diagramme, Tabellen, Zusammenfassungen oder Prototypen. Im Starter-Plan reichen 25 Credits laut Miro für ungefähr 12 Dokumentzusammenfassungen oder 5 Diagramme pro Monat und Mitglied. Wer regelmäßig KI-Funktionen nutzt, sollte das Kontingent vor dem Kauf realistisch einschätzen, da zusätzliche Credits separat kosten.

Ein weiterer Kostenpunkt ist der Abrechnungszyklus selbst: Monatliche Zahlung ist bei allen kostenpflichtigen Plänen rund 20 Prozent teurer als die jährliche Abrechnung. Wer Mitglieder mitten im Abrechnungszeitraum hinzufügt oder entfernt, zahlt laut Miro anteilig für die tatsächliche Nutzungsdauer, nicht pauschal für den ganzen Zeitraum. Und wer als Enterprise-Kunde den Speicherort der Daten nachträglich von der EU in die USA, nach Australien oder Japan verlegt, muss laut Miro mit zusätzlichen Migrationsgebühren rechnen.

Zusätzliche KI-Prototyping-Credits lassen sich laut Drittanbieter-Tests als Add-on hinzubuchen; der genaue Preis dafür war auf der offiziellen Preisseite zum Stand dieses Artikels nicht einsehbar und sollte vor dem Kauf direkt beim Miro-Vertrieb erfragt werden.

Rabatte: Bildung, Non-Profit und Start-ups

Miro bietet mehrere Rabattprogramme an, die auf der Preisseite nicht sofort sichtbar sind, aber direkt im FAQ-Bereich bestätigt werden. Drei Gruppen profitieren davon.

  • Bildungseinrichtungen: Akkreditierte Schulen, Hochschulen und ihre Studierenden und Lehrkräfte erhalten Miro kostenlos über einen eigenen Education-Plan.
  • Gemeinnützige Organisationen: Miro bestätigt in seinen FAQ ausdrücklich Rabatte für gemeinnützige Organisationen, ohne die genaue Höhe öffentlich zu beziffern.
  • Start-ups: Für Start-ups gibt es laut Miro ebenfalls ein Rabattprogramm; auch hier sind die konkreten Konditionen nicht öffentlich einsehbar und müssen direkt angefragt werden.

Wer eines der drei Kriterien erfüllt, sollte vor dem Kauf eines kostenpflichtigen Plans direkt bei Miro nach dem passenden Rabattprogramm fragen, da sich die Konditionen lohnen können, bevor man den vollen Starter- oder Business-Preis zahlt.

Welcher Miro-Plan passt zu dir?

  • Freelancer und Einzelpersonen: Der Free-Plan reicht meist aus, solange drei Boards genügen und keine private Zusammenarbeit mit Kunden nötig ist.
  • Kleine Remote-Teams: Starter ist am besten geeignet, sobald regelmäßig mehr als drei Boards gebraucht werden oder Boards privat bleiben sollen.
  • Consultants und wachsende Agenturen: Business lohnt sich vor allem wegen der unbegrenzten Gäste-Einladungen für wechselnde Kundenprojekte und der erweiterten KI-Workflows.
  • Unternehmen ab rund 30 Mitgliedern: Enterprise ist die richtige Wahl, sobald zentrale Nutzerverwaltung, SCIM-Provisioning oder regionales Daten-Hosting zur Pflicht werden.

Wer nach dem Preisvergleich zu dem Schluss kommt, dass Miro für das eigene Budget oder den eigenen Anwendungsfall nicht passt, findet einen Überblick über günstigere und funktional ähnliche Whiteboard-Tools im Artikel Miro Alternative 2026: 7 Whiteboards für Remote-Teams. Wer die Kosten von Miro gegen andere Tools im Remote-Team-Stack abwägt, findet vergleichbare Preisübersichten in Notion Kosten: Tarife und Team-Preise und Trello Kosten: Alle Preise und Tarife im Überblick.

Häufig gestellte Fragen zu Miro Kosten

Ist Miro kostenlos nutzbar?

Ja, der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos und erfordert keine Kreditkarte. Er ist allerdings auf drei bearbeitbare Boards beschränkt und bietet keine private Boards und keine Gäste-Rolle.

Wie viel kostet Miro im Monat?

Das hängt vom Abrechnungszyklus ab: Wer sich nicht für zwölf Monate bindet, zahlt bei Starter und Business jeweils 2 Euro pro Mitglied und Monat mehr als bei jährlicher Zahlung. Die Free-Variante bleibt unabhängig vom Zyklus komplett kostenlos.

Was passiert, wenn ich mitten im Abrechnungszeitraum Mitglieder hinzufüge oder entferne?

Miro rechnet laut eigenen Angaben anteilig ab: Wer Mitglieder während eines laufenden Abrechnungszeitraums hinzufügt, zahlt für die tatsächliche Nutzungsdauer und nicht für den gesamten Zeitraum im Voraus.

Wie kann ich upgraden, downgraden oder kündigen?

Der Wechsel zwischen den Plänen sowie die Kündigung lassen sich direkt in den Kontoeinstellungen des Miro-Workspace verwalten. Ein Downgrade oder eine Kündigung wird jeweils zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam.

Gibt es eine kostenlose Testphase für den Business-Plan?

Ja, der Business-Plan lässt sich 14 Tage kostenlos testen, ohne dass sofort bezahlt werden muss.

Gibt es Rabatte für Studierende oder gemeinnützige Organisationen?

Ja, Miro bietet Rabatte für Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen an. Akkreditierte Bildungseinrichtungen erhalten Miro über einen eigenen Education-Plan kostenlos, und auch für gemeinnützige Organisationen bietet Miro Rabatte an. Die genauen Konditionen sind nicht öffentlich beziffert und müssen direkt bei Miro angefragt werden.

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Geschrieben von Max Benz

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