DocuSign ist der bekannteste Name für elektronische Signaturen, aber nicht immer die beste Wahl für Remote-Teams und Freelancer. Tools wie Skribble, YouSign, Adobe Acrobat Sign, Dropbox Sign, signNow und OpenSign bieten 2026 starke DocuSign Alternativen, viele mit DSGVO-konformem EU-Hosting, niedrigeren Preisen oder sogar dauerhaft kostenlosem Tarif.
Für DSGVO-konforme Anforderungen ist Skribble klar die stärkste DocuSign Alternative. Wer ein großzügiges Free-Tier sucht, findet’s bei YouSign. Wer nichts bezahlen will, nutzt OpenSign.
| Tool | Startpreis | Serverstandort | Kostenloser Test |
|---|---|---|---|
| Skribble | Ab €9/Monat | CH/DE | Ja |
| Adobe Acrobat Sign | Ab €17,84/Monat | US (EU optional) | Ja |
| YouSign | Kostenlos | Frankreich/EU | Ja |
| Dropbox Sign | Ab ca. €14/Monat | US | Ja (30 Tage) |
| signNow | Ab ca. €8/Nutzer/Monat | US | Ja |
| OpenSign | Kostenlos | Konfigurierbar | Kein Test nötig |
Warum eine DocuSign Alternative suchen?
Drei Faktoren machen den Wechsel für viele sinnvoll:
- Preis und Volumenlimit: DocuSign kostet im Standardplan ab etwa $15 pro Monat, erlaubt aber nur rund 5 Umschläge monatlich. Wer mehr unterschreibt, zahlt schnell deutlich mehr. Enterprise-Preise sind auf Anfrage und durchweg intransparent.
- Serverstandort und DSGVO: DocuSign speichert Daten primär in den USA. Für Teams, die unter DSGVO-Pflicht sensible Dokumente verarbeiten, ist EU- oder CH-Hosting ausschließlich Pflicht, keine Wunschliste. Anbieter wie Skribble oder YouSign lösen das vollständig.
- Signaturstandards nach eIDAS: Die EU-Verordnung kennt drei Levels: einfache elektronische Signatur, fortgeschrittene Signatur (AES) und qualifizierte elektronische Signatur (QES). DocuSign unterstützt QES nur über Drittanbieter, während Skribble alle drei Standards nativ anbietet. Wer Arbeitsverträge oder regulierte Dokumente rechtssicher unterschreiben muss, kommt bei spezialisierten EU-Anbietern klar besser weg.
Die 6 besten DocuSign Alternativen im Überblick
Welche DocuSign Alternative passt am besten? Die Entscheidung hängt vor allem von Serverstandort, Signaturstandard und Budget ab. Die Tabelle fasst die wichtigsten Kriterien der sechs Alternativen zusammen.
| Tool | Startpreis | Serverstandort | QES-Support | Kostenloser Plan |
|---|---|---|---|---|
| Skribble | Ab €9/Monat | CH/DE | Ja (nativ) | Nein |
| Adobe Acrobat Sign | Ab €17,84/Monat | US + EU-Option | Ja (mit Modul) | Nein |
| YouSign | €0/Monat (2 Sig./Mo) | Frankreich/EU | Ja | Ja |
| Dropbox Sign | Ab ca. €14/Monat | US | Nein | Nein |
| signNow | Ab ca. €8/Nutzer/Mo | US | Nein | Nein |
| OpenSign | Kostenlos | Konfigurierbar | Nein | Ja |
Alle Preise gelten im Jahresabo und können sich ändern. Aktuelle Preise auf den jeweiligen Anbieterseiten prüfen.
1. Skribble: DocuSign Alternative für DSGVO-konforme Signaturen

Skribble ist ein Schweizer E-Signatur-Dienst mit Rechenzentren in Deutschland und der Schweiz. Als DocuSign Alternative eignet er sich besonders für Teams, die DSGVO-konforme Datenspeicherung und native qualifizierte Signaturen in einem Werkzeug brauchen.
Funktionen
Skribble unterstützt alle drei eIDAS-Signaturstandards nativ: einfache elektronische Signatur, fortgeschrittene Signatur (AES) und qualifizierte elektronische Signatur (QES). Letztere hat in der EU dieselbe Rechtsgültigkeit wie eine handschriftliche Unterschrift. Dokumente lassen sich per Drag-and-Drop vorbereiten. Unterzeichner benötigen kein eigenes Konto. Automatische Erinnerungen, eine Unterschriften-Reihenfolge und ein vollständiges Prüfprotokoll sind in allen Plänen enthalten. Die API ist ab dem Pro-Plan verfügbar.
Preise
Die Preise laut Anbieter (Stand 2026, im Jahresabo):
| Plan | Preis | Signaturen |
|---|---|---|
| Individual | Ca. €9/Monat | 120 SES/Jahr |
| Team | Ca. €23/Nutzer/Monat | Unbegrenzt SES + 72 AES/QES/Jahr |
| Pro | Ca. €36/Nutzer/Monat | Unbegrenzt SES + 120 AES/QES/Jahr |
| Scale | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
Für wen geeignet?
Skribble ist die richtige Wahl für Teams in der DACH-Region, die’s mit rechtskonformen Signaturen ernst nehmen. HR-Teams und Rechtsabteilungen, die’s täglich brauchen, profitieren am stärksten. Wer’s bei Arbeitsverträgen oder regulierten Dokumenten so genau nimmt, findet’s hier vollständig gelöst, während andere Tools dabei passen müssen.
2. Adobe Acrobat Sign: DocuSign Alternative im Adobe-Ökosystem
Adobe Acrobat Sign (früher Adobe Sign) ist Teil der Adobe Document Cloud. Als DocuSign Alternative punktet er mit tiefer Integration in bestehende PDF-Workflows und dem vertrauten Acrobat-Interface. Wer darüber hinaus eine Alternative zu Adobe Acrobat selbst sucht, findet auf remote-job.net/adobe-acrobat-alternative/ einen gesonderten Vergleich.
Funktionen
PDFs lassen sich direkt aus Adobe Acrobat heraus zur Unterschrift versenden. Acrobat Sign unterstützt komplexe Workflows mit mehreren Unterzeichnern, Genehmigungsketten und rollenbasiertem Zugriff. Vorgefertigte Formulare, Webformulare und Bulk-Sending sind in höheren Tarifen verfügbar. Integrationen mit Salesforce, Microsoft 365 und ServiceNow sind verfügbar. QES wird über ein Compliance-Modul mit EU-zertifizierten Trust-Service-Providern unterstützt.
Preise
Laut aktueller Preisliste beginnt der Individual-Plan bei ca. €17,84 pro Monat (Jahresabo). Business-Pläne starten bei ca. €23,99 pro Nutzer monatlich. EU-Datenspeicherung ist für Enterprise-Kunden verfügbar; Standardstandort sind US-Server.
Für wen geeignet?
Adobe Acrobat Sign ist ideal für Unternehmen, die’s eh im Adobe-Ökosystem haben. Wer Adobe Reader bereits nutzt, macht’s sich leicht: Der Übergang geht nahtlos. Solo-Freelancer, die’s günstig brauchen, finden’s woanders preiswerter, da der Preis ohne bestehende Adobe-Lizenz schwer zu rechtfertigen ist.
3. YouSign: DocuSign Alternative mit EU-Hosting und kostenlosem Tarif

YouSign ist ein französischer Anbieter mit Rechenzentren ausschließlich in der EU. Als DocuSign Alternative überzeugt er mit einem dauerhaft kostenlosen Plan und vollständiger DSGVO-Konformität nach europäischem Standard.
Funktionen
YouSign bietet alle drei eIDAS-Signaturebenen, automatische Erinnerungen, Vorlagen und einen vollständigen Audit-Trail. SMS-Authentifizierung, Zapier- und HubSpot-Integrationen sowie unbegrenzte Signaturen sind ab dem Plus-Plan verfügbar. Eine unbegrenzte API-Sandbox steht bereits im Free-Plan zur Verfügung, was YouSign für Entwickler attraktiv macht. YouSign ist ISO 27001 zertifiziert und von der ANSSI (Französische Cybersicherheitsbehörde) akkreditiert. Im Gegensatz zu DocuSign gibt’s keine Begrenzung der eigenen Signaturen, auch im kostenlosen Tarif.
Preise
| Plan | Preis | Signaturanfragen/Monat |
|---|---|---|
| Free | €0 | 2 |
| One | Ca. €9/Monat | 10 |
| Plus | Ca. €23/Nutzer/Monat | Unbegrenzt |
| Pro | Ca. €38/Nutzer/Monat | Unbegrenzt + Batch |
Für wen geeignet?
YouSign eignet sich für Freelancer, die’s selten brauchen: Zwei Signaturanfragen pro Monat gibt’s dauerhaft kostenlos. Wer’s gelegentlich nutzt, braucht’s kaum zu bezahlen. Remote-Teams, die’s mit EU-Datenschutz genau nehmen, finden’s hier ISO 27001-zertifiziert. Der Wechsel von DocuSign zu YouSign ist laut Anbieter ohne Datenverlust möglich.
4. Dropbox Sign: DocuSign Alternative mit bekanntem Namen

Dropbox Sign, bis 2022 unter dem Namen HelloSign bekannt, ist seit der Übernahme durch Dropbox Teil von deren Cloud-Produktfamilie. Als DocuSign Alternative setzt Dropbox Sign auf eine besonders aufgeräumte Benutzeroberfläche.
Funktionen
Die Oberfläche von Dropbox Sign ist eine der intuitivsten im Marktvergleich. Vorlagen, automatische Erinnerungen, mobiles Unterschreiben und eine API sind enthalten. Nahtlose Integrationen mit Dropbox, Google Drive, Microsoft Teams und Slack sind verfügbar. Für Teams bietet Dropbox Sign geteilte Vorlagen und Teamverwaltung. Qualifizierte elektronische Signaturen nach eIDAS-QES werden jedoch nicht nativ unterstützt, was Dropbox Sign klar von Skribble unterscheidet.
Preise
Laut aktueller Preisliste beginnt der Essentials-Plan bei ca. $15/Monat (~€14), Standard ab ca. $25/Nutzer/Monat. Eine 30-tägige kostenlose Testphase mit unbegrenzten Signaturen ist verfügbar. Server stehen in den USA.
Für wen geeignet?
Dropbox Sign ist ideal für Remote-Teams, die’s simpel mögen und kein QES brauchen. Wer’s einfach haben will, macht’s hier schnell: Die Einarbeitung dauert Minuten, nicht Stunden. Wer’s schon bei Dropbox hat, spart sich’s die zusätzliche Anmeldung komplett.
5. signNow: DocuSign Alternative mit günstigem Einstieg

signNow ist Teil von airSlate und positioniert sich als Budget-Alternative zu DocuSign. Mit einem der niedrigsten Preispunkte unter den Bezahl-Lösungen eignet es sich für kleine Teams mit standardisiertem Signaturbedarf.
Funktionen
signNow bietet unbegrenzte Vorlagen, Signaturreihenfolgen, mobile Apps und eine REST-API. Bulk-Sending, rollenbasierte Zugriffssteuerung und bedingte Felder sind in höheren Plänen verfügbar. Integrationen mit Google Drive, Salesforce und Office 365 sind vorhanden. Server stehen in den USA. QES nach eIDAS ist nicht verfügbar. Für Teams ohne EU-Datenschutzpflicht macht’s das meist keinen Unterschied, obwohl DSGVO-konforme Teams das anders bewerten.
Preise
Laut aktueller Preisliste kostet der Business-Plan ca. $8/Nutzer/Monat im Jahresabo (~€7-8). Business Premium und Enterprise-Pläne für erweiterte Compliance sind erhältlich.
Für wen geeignet?
signNow eignet sich für kleine Teams, die’s günstig brauchen und keine EU-Datenschutzpflicht haben. Wer’s international ausrichtet, findet’s funktional vollständig ausgestattet. Wer’s hingegen mit DSGVO genau nimmt, macht’s lieber mit YouSign oder Skribble.
6. OpenSign: kostenlose Open-Source DocuSign Alternative

OpenSign ist die einzige vollständig kostenlose und quelloffene E-Signatur-Lösung in diesem Vergleich. Wer kein Budget für Signatur-Software hat und die Infrastruktur selbst kontrollieren will, findet hier eine echte DocuSign Alternative.
Funktionen
OpenSign bietet unbegrenzte Signaturen, Einladungen für mehrere Unterzeichner und ein Abschlusszertifikat mit Zugriffs-Log. Der Quellcode ist auf GitHub (OpenSignLabs/OpenSign) öffentlich zugänglich. Selbst-Hosting auf eigenen Servern ist möglich. OTP-Verifizierung für Gäste, Dokumentenverwaltung über OpenSign Drive und eine dokumentierte API sind inklusive. Es handelt sich um einfache elektronische Signaturen; AES oder QES nach eIDAS sind nicht verfügbar.
Preise
OpenSign ist dauerhaft kostenlos. Für Self-Hosting entstehen nur eigene Serverkosten. Eine cloud-gehostete Version ist über app.opensignlabs.com verfügbar.
Für wen geeignet?
OpenSign ist die richtige Wahl für alle, die’s kostenlos brauchen und sich’s selbst hosten können. Technisch versierten Freelancern gibt’s hier alles Notwendige gratis. Wer’s mit QES oder EU-Hosting ernst nimmt, findet’s bei Skribble oder YouSign besser aufgehoben, da OpenSign nur einfache Signaturen bietet.
Welche DocuSign Alternative passt zu dir?
Die Wahl hängt von zwei Fragen ab: Welche Signaturstandards brauchst du, und wo sollen deine Daten gespeichert sein? Die folgende Tabelle gibt eine klare Orientierung je nach Szenario.
| Dein Szenario | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| DSGVO-Pflicht + QES nötig (Verträge, HR, Recht) | Skribble | CH/DE-Hosting, native QES, alle eIDAS-Standards |
| EU-Hosting, gelegentliche Signaturen | YouSign (Free oder One) | EU-Hosting, ISO 27001, dauerhaft kostenloser Tarif |
| Adobe-Workflow, komplexe PDF-Dokumente | Adobe Acrobat Sign | Nahtlose Acrobat-Integration, EU-Hosting für Enterprise |
| Einfache Bedienung, Dropbox-Bestandskunde | Dropbox Sign | HelloSign-Basis, intuitive Oberfläche, Dropbox-Integration |
| Kleines Budget, kein EU-Datenschutzpflicht | signNow | Günstigster Bezahl-Plan (~€8/Nutzer/Monat) |
| Kein Budget, Open Source oder Self-Hosting | OpenSign | 100% kostenlos, quelloffen, selbst hostbar |
Wenn’s um DSGVO und qualifizierte Signaturen geht, ist Skribble die klarste Wahl. Wer’s günstiger braucht und sich’s mit EU-Datenschutz leisten kann, findet’s bei Dropbox Sign oder signNow direkter. Wer PandaDoc für Angebots- und Vertragsdokumente nutzt, macht’s sich einfach: Der Signaturschritt lässt sich dort direkt integrieren, sodass sich’s kein separater Wechsel lohnt.
FAQ zu DocuSign-Alternativen
Ist DocuSign rechtsgültig in Deutschland?
Ja, DocuSign-Signaturen sind in Deutschland rechtsgültig und erfüllen die Anforderungen der einfachen und fortgeschrittenen elektronischen Signatur nach der eIDAS-Verordnung. Wer’s jedoch mit QES-Dokumenten hat, macht’s sich bei DocuSign schwerer: Für qualifizierte Signaturen ist DocuSign auf Drittanbieter angewiesen, was den Prozess verkompliziert, während Skribble oder YouSign’s QES nativ bereitstellen.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu DocuSign?
Ja, OpenSign ist eine vollständig kostenlose und quelloffene Alternative zu DocuSign ohne Signaturlimits. Wer’s dauerhaft kostenlos braucht, macht’s am besten mit OpenSign. YouSign bietet zusätzlich einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit 2 Signaturanfragen pro Monat: Wer’s gelegentlich nutzt, braucht’s nicht mehr.
Welche DocuSign-Alternative ist DSGVO-konform?
Skribble (Server in CH und DE) und YouSign (Server ausschließlich in der EU) sind die sichersten Wahlen für DSGVO-konforme Anforderungen, da sie alle Daten in Europa speichern. Wer’s ganz sicher machen will, findet’s bei diesen beiden am einfachsten. Adobe Acrobat Sign bietet EU-Datenspeicherung für Enterprise-Kunden. Dropbox Sign und signNow speichern primär in den USA, was je nach abgeschlossenem Datenverarbeitungsvertrag DSGVO-kompatibel sein kann, obwohl sich’s dabei sorgfältig prüfen lässt.
Was ist der Unterschied zwischen einfacher und qualifizierter elektronischer Signatur?
Die einfache elektronische Signatur entspricht einem digitalen Namen oder Klick-Button. Die fortgeschrittene Signatur (AES) bindet die Identität des Unterzeichners eindeutig ein. Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) hat nach eIDAS-Verordnung dieselbe Rechtsgültigkeit wie eine handschriftliche Unterschrift und erfordert eine vorherige Identitätsprüfung. Für die meisten Geschäftsdokumente reicht die einfache oder fortgeschrittene Signatur: Wer’s mit NDAs und Dienstleistungsverträgen hat, macht’s damit richtig. Wer’s genau nimmt: QES ist bei Arbeitsverträgen, Bürgschaften oder notariell relevanten Dokumenten der richtige Standard.