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Airtable Alternative 2026: 7 Datenbank-Tools im Vergleich

Airtable kostet im Team-Plan $20 pro Nutzer und Monat, begrenzt den kostenlosen Plan auf 1.000 Datensätze pro Base und bietet keine DSGVO-konforme Datenspeicherung in Deutschland. Fürs viele Teams ist das entweder zu teuer, zu eingeschränkt oder beides. Notion, NocoDB, Baserow, SeaTable, Monday.com, ClickUp und Coda sind sieben Alternativen, die verschiedene Schwächpunkte von Airtable gezielt ausgleichen.

Dieser Artikel stellt alle sieben Tools vor, vergleicht sie direkt mit Airtable und zeigt, welches Szenario zu welchem Tool passt.

Die 7 besten Airtable Alternativen im Überblick

Hier ein schneller Vergleich aller Tools, bevor wir in die Details gehen:

Tool Beste für Preis ab Kostenlos DSGVO Self-Hosting
Notion Wissensmanagement + Datenbanken 9,50 EUR/Nutzer/Monat Ja Eingeschränkt Nein
NocoDB Open Source, Developer-Teams Kostenlos (Self-Hosted) Ja Bei Self-Hosting Ja
Baserow DSGVO-konforme EU-Datenbank 12 USD/Nutzer/Monat Ja Ja Ja
SeaTable Deutsche DSGVO-Konformität 7 EUR/Nutzer/Monat Ja (25 Nutzer) Ja Ja
Monday.com Projektmanagement-Teams 9 EUR/Nutzer/Monat Ja (2 Seats) Ja Nein
ClickUp All-in-One, kleine Teams 7 USD/Nutzer/Monat Ja Eingeschränkt Nein
Coda Dokument-Datenbank-Kombination 10 USD/Doc-Editor/Monat Ja Eingeschränkt Nein

Weiter unten gibt es eine Entscheidungstabelle für typische Szenarien.

1. Notion als Airtable Alternative für Wissensmanagement

Notion Homepage – Airtable Alternative für Wissensmanagement

Was Notion kann

Notion verbindet Datenbanken, Dokumente, Wikis und Projektboards in einem einzigen Workspace. Das unterscheidet es grundlegend von Airtable: Während Airtable sich auf relationale Datenbanken spezialisiert, kann Notion gleichzeitig als Intranet, Dokumentationssystem und Datenbank dienen.

Datenbanken in Notion unterstützen fünf Ansichten:

  • Tabelle (wie eine Tabellenkalkulation)
  • Kanban-Board
  • Kalender
  • Galerie
  • Timeline

Relationen zwischen Datenbanken sind möglich. Die Implementierung ist weniger tief als in Airtable: Rollup-Formeln und verknüpfte Datensätze funktionieren, aber komplexe Datenbankabfragen über viele Tabellen laufen in Notion spätestens bei größeren Dateimengen langsamer. Notion AI ist als Zusatz verfügbar und hilft beim Schreiben, Zusammenfassen und Suchen innerhalb des Workspaces.

Notion vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

Airtable bietet stärkere Datenbankfunktionen: mehr Feldtypen (Attachment, Barcode, Button, Duration und andere), ausgereiftere Formeln, bessere Verknüpfungen zwischen Tabellen und einen App-Builder für Interface-Designs. Notion schlägt Airtable bei der Kombination von Daten und Dokumenten, bei Wikis und beim kollaborativen Schreiben.

Ein praktischer Vergleich: Teams, die eine relationale Datenbank für Kundenanfragen, Vertragsverwaltung oder Produktkataloge betreiben, kommen mit Airtable weiter. Teams, die Meetingprotokolle, Projektdokumentation und einfache Aufgabenlisten in einem Tool verwalten wollen, sind mit Notion besser bedient.

Notion hat keine eigene Datenschutzzertifizierung für Europa und keinen deutschen Serverstandort. Für DSGVO-sensible Daten ist das ein Nachteil gegenüber SeaTable oder Baserow.

Notion Preise

  • Free: Begrenzt auf 5 MB pro Upload, eingeschränkte Funktionen für Teams mit mehr als zwei Mitgliedern, 7 Tage Versionsverlauf
  • Plus: 9,50 EUR pro Nutzer und Monat, unbegrenzte Uploads bis 5 GB pro Datei, 30 Tage Versionsverlauf, unbegrenzte Gäste
  • Business: 19,50 EUR pro Nutzer und Monat, SAML SSO, private Teamspaces, 90 Tage Versionsverlauf
  • Enterprise: Auf Anfrage, zero-retention AI, unbegrenzte Versionskontrolle

Zum Vergleich: Airtable Team kostet $20 pro Nutzer und Monat und bietet weniger Dokumentationsfunktionen.

Wer sollte Notion nutzen?

Notion eignet sich für Remote Teams, die Datenbank, Wiki und Dokumentation in einem einzigen Tool verwalten wollen. Teams mit vielen Schreibprozessen und einfacheren Datenbankbedürfnissen profitieren am meisten. Wer komplexe relationale Datenbanken mit vielen Tabellen und Fieldtypen benötigt oder besonders DSGVO-sensible Daten verarbeitet, sollte NocoDB, Baserow oder SeaTable in Betracht ziehen.

2. NocoDB als beste kostenlose Open-Source-Alternative

NocoDB Homepage – kostenlose Open-Source Airtable Alternative

Was NocoDB kann

NocoDB verwandelt jede vorhandene SQL-Datenbank in eine Airtable-ähnliche Benutzeroberfläche. Es unterstützt MySQL, PostgreSQL, SQLite und Microsoft SQL Server. Teams, die bereits eine Datenbank betreiben, können sie mit NocoDB ohne nennenswerten Aufwand mit einer grafischen Oberfläche ausstatten.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Tabellen-, Galerie-, Kanban- und Formular-Ansichten
  • Formel-Editor mit Funktion wie VLOOKUP, IF, CONCATENATE
  • REST-API für jede Tabelle (automatisch generiert)
  • Rollenzuweisung und Berechtigungssteuerung pro Tabelle
  • Automatisierungen mit Webhook-Support
  • Import und Export von CSV und Excel

NocoDB ist Fair-Code lizenziert, das heisst: der Quellcode ist einsehbar und für eigene Instanzen kostenlos nutzbar, aber nicht für kommerzielle Cloud-Dienste Dritter. Mehr als 20 Millionen Downloads auf GitHub zeigen, wie weit verbreitet das Tool ist.

NocoDB vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

Airtable ist eine vollständig verwaltete Cloud-Lösung mit einfacher Einrichtung, ohne Server-Know-how und ohne eigene Infrastruktur. NocoDB bei Self-Hosting erfordert technisches Know-how für Installation, Updates und Backups. Dafür gibt es volle Datenkontrolle ohne externe Abhängigkeit.

Ein weiterer Unterschied: NocoDB läuft als Schicht über einer bestehenden SQL-Datenbank. Das bedeutet, die Daten bleiben in der eigenen Datenbank, NocoDB stellt lediglich die UI bereit. In Airtable ist die Datenbank Teil der Plattform und nicht ohne Export zugreifbar.

Für die Cloud-Version von NocoDB gelten im kostenlosen Plan Grenzen: 3 Editor-Seats und 1.000 Datensätze. Das ist strenger als Airtable Free (1.000 Datensätze, keine Seat-Beschränkung für Viewer). Bei Self-Hosting gibt es keine Limits.

NocoDB Preise und Self-Hosting

  • Self-Hosted Community Edition: Kostenlos, unbegrenzte Nutzer und Datensätze, Community-Support
  • Cloud Free: 3 Editoren, 1.000 Datensätze, 1 GB Speicher, 100 Automationen, 1.000 API-Aufrufe pro Monat
  • Cloud Plus: ab $15 pro Nutzer und Monat, externe Datenbanken, private Bases, erweiterte API-Limits
  • Cloud Business: ab $30 pro Nutzer und Monat, 300.000 Datensätze, 100 GB Speicher, SAML SSO, Row-Level-Security
  • Enterprise: Auf Anfrage, Air-Gapped-Installation, SCIM-Provisioning

Wer sollte NocoDB nutzen?

NocoDB ist ideal für Teams mit technischem Hintergrund, die maximale Datenkontrolle wollen und bereit sind, die Software selbst zu betreiben. Startups oder entwicklernahe Teams profitieren stark davon, ihre eigene PostgreSQL- oder MySQL-Datenbank mit einer Airtable-ähnlichen Oberfläche zu verbinden. Wer keine eigene Infrastruktur betreiben will, aber trotzdem Open-Source schicht, sollte Baserow prüfen.

3. Baserow als DSGVO-konforme EU-Alternative

Baserow Homepage – DSGVO-konforme EU Airtable Alternative

Was Baserow kann

Baserow ist eine Open-Source-Datenbankplattform aus den Niederlanden. Die Wahl des Unternehmensstandorts ist kein Zufall: Als EU-Unternehmen unterliegt Baserow den europäischen Datenschutzvorschriften und bietet ab dem Advanced-Plan explizit DSGVO-Konformität.

Funktional ähnelt Baserow Airtable am nächsten unter den Open-Source-Tools:

  • Grid-, Galerie-, Kanban-, Kalender- und Survey-Ansichten
  • Formel-Editor (einfacher als Airtable, aber ausreichend für die meisten Anwendungen)
  • REST-API und Webhooks
  • Automatisierungen (ab Premium)
  • Self-Hosted und Cloud-Option
  • KI-Features ab Premium (Zusammenfassungen, Feldbefüllung)

Die Einrichtung der Self-Hosted-Version ist einfacher als bei NocoDB, da kein vorhandener SQL-Server benötigt wird. Baserow bringt seine eigene Datenbankschicht mit.

Baserow vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

Baserow ist bei den Feldtypen etwas einfacher als Airtable: Es fehlen einige fortgeschrittene Typen wie Barcode oder Duration. Die Basisfunktionen einer relationalen Datenbank sind vollständig vorhanden.

Der größte Vorteil gegenüber Airtable für deutsche Nutzer: Baserow ist ein EU-Unternehmen, die Cloud-Infrastruktur liegt in der EU, und der Advanced-Plan bietet SOC 2 und DSGVO-Konformität. Bei Airtable müssen Nutzer auf AWS-Server (USA) vertrauen und einen Datenschutzvertrag (DPA) mit dem US-Unternehmen schliessen.

Baserow Preise

  • Free: 3.000 Zeilen pro Workspace, 2 GB Speicher, Grid/Formular/Galerie-Ansichten, 1 Admin
  • Premium: $12 pro Nutzer und Monat (jährlich), 50.000 Zeilen, 20 GB Speicher, Kanban/Survey/Kalender-Ansichten, KI-Features, dedizierte URL
  • Advanced: $22 pro Nutzer und Monat (jährlich), 250.000 Zeilen, 100 GB Speicher, rollenbasierte Berechtigungen, Audit-Log, DSGVO/SOC 2, kostenlose Read/Comment-Nutzer
  • Enterprise: Ab 1 Million Zeilen, 1 TB Speicher, Invoice-Billing, auf Anfrage

Wer sollte Baserow nutzen?

Baserow ist die beste Wahl für Teams in der EU, die eine DSGVO-konforme Datenbanklösung suchen, ohne in ein teures Enterprise-Paket investieren zu müssen. Besonders gut geeignet für NGOs, öffentliche Institutionen oder Unternehmen, die Daten nicht ausserhalb Europas verarbeiten dürfen. Die Self-Hosting-Option macht Baserow auch interessant für Teams mit eigener IT-Infrastruktur.

4. SeaTable als deutsche Airtable Alternative

SeaTable Homepage – deutsche Airtable Alternative mit deutschen Rechenzentren

Was SeaTable kann

SeaTable ist die einzige Airtable Alternative mit ausschließlich deutschen Rechenzentren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Mainz und betreibt die Cloud-Infrastruktur vollständig in Deutschland. Das ist der stärkste DSGVO-Beleg unter allen Tools in diesem Vergleich.

Funktional bietet SeaTable folgende Ansichten und Features:

  • Tabellen-, Kanban-, Galerie-, Karten- und Statistik-Ansichten
  • Plugin-System mit Kalender, Zeitachse, Kartenansicht und Whiteboard
  • Formel-Editor mit Python-Scripting in höherem Plan
  • KI-Automatisierungen ab Plus-Plan
  • SeaTable Forms (öffentliche Formulare)
  • Migration von Airtable: direkter Import über Airtable Base ID und Personal Access Token

Die letzte Funktion ist besonders praktisch für Wechsler: Anstatt manuell CSV-Exporte zu erstellen und zu importieren, läuft die Migration mit Base ID und Token automatisch.

SeaTable vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

SeaTable schaltet mehr Funktionen schon im kostenlosen Plan frei als Airtable. Im Free-Plan von SeaTable können bis zu 25 Nutzer arbeiten mit 10.000 Zeilen und 2 GB Speicher. Airtable Free erlaubt unbegrenzte Viewer-Seats, hat aber nur 1.000 Datensätze pro Base und schränkt viele Funktionen auf bezahlte Pläne ein.

Der größte Unterschied ist Datenschutz: Deutsches Rechenzentrum, DSGVO-Konformität ohne Einschränkungen und eine Self-Hosted-Option (SeaTable Server) sind bei Airtable nicht verfügbar. SeaTable Server startet kostenlos für bis zu drei Nutzer und lässt sich auf eigenen Servern oder privaten Clouds betreiben.

SeaTable Preise

  • Free: Bis zu 25 Nutzer, 10.000 Zeilen, 2 GB Speicher, 100 Automationen, 3.000 API-Aufrufe/Nutzer
  • Plus: 7 EUR pro Nutzer und Monat (jährlich), 50.000 Zeilen, 50 GB Speicher, 500 Automationen, Snapshot-Funktion
  • Enterprise: 14 EUR pro Nutzer und Monat (jährlich), unbegrenzte Zeilen, 100 GB Speicher, SAML SSO, erweiterte Admin-Kontrolle
  • Dedicated Cloud: Ab 100 Nutzern, eigene Server-Infrastruktur, 1 TB Speicher, auf Anfrage

Wer sollte SeaTable nutzen?

SeaTable ist die erste Wahl für deutsche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren speichern müssen. Auch Unternehmen, die gerade von Airtable wechseln wollen, profitieren vom direkten Airtable-Import. Remote Teams in DSGVO-sensiblen Branchen (Gesundheit, Recht, Finanzen) finden in SeaTable die sicherste Airtable Alternative in diesem Vergleich.

5. Monday.com als Airtable Alternative für Projektmanagement-Teams

Monday.com Homepage – Airtable Alternative für Projektmanagement

Was Monday.com kann

Monday.com ist eine der bekanntesten Projektmanagement-Plattformen und positioniert sich mit Work OS als zentrales Team-Betriebssystem. Es bietet mehr als 200 vorgefertigte Templates für Marketing, Vertrieb, Softwareentwicklung und HR. Die Plattform deckt deutlich mehr ab als Airtable:

  • Tabellen-, Kanban-, Gantt-, Kalender- und Karten-Ansichten
  • Zeiterfassung und Workload-Management
  • Formular-Builder für externe Anfragen
  • KI-Assistent in allen bezahlten Plänen
  • CRM, Service-Desk und Entwickler-Boards als separate Produkte
  • Automatisierungen mit über 250 Template-Optionen

Monday.com ist ISO 27001 und ISO 27018 zertifiziert und bietet einen Datenschutzvertrag (DPA) für DSGVO-Anforderungen. Der Serverstandort ist nicht Deutschland, aber die EU-Compliance ist besser dokumentiert als bei Notion oder ClickUp.

Monday.com vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

Airtable ist stärker bei relationalen Datenbankstrukturen: tiefere Feldtypen, bessere Tabellenrelationen und ein App-Builder für individuelle Interfaces. Monday.com ist stärker bei strukturierten Projektworkflows, Team-Kommunikation und vorgefertigten Vorlagen für typische Geschäftsprozesse.

Ein konkreter Unterschied: In Airtable kann man eine Datenbank für Kundenbestellungen, Produkte und Lieferanten mit Relationen aufbauen und ein Interface darüber legen. In Monday.com ist das technisch möglich, aber weit weniger intuitiv. Umgekehrt ist ein Sprint-Board oder Kampagnen-Plan in Monday.com in Minuten einsatzbereit, während das in Airtable mehr Konfiguration erfordert.

Monday.com Preise

  • Free: 2 Seats, 3 Boards, 200+ Templates, 8 Spaltentypen, keine Automatisierungen
  • Basic: 9 EUR pro Nutzer und Monat (jährlich), 5 GB Speicher, 1.000 KI-Credits, unbegrenzte Boards
  • Standard: 12 EUR pro Nutzer und Monat (jährlich), Zeitplanung, Automatisierungen, Gäste, 2.000 KI-Credits
  • Pro: 19 EUR pro Nutzer und Monat (jährlich), private Boards, Zeiterfassung, 3.000 KI-Credits, Chart-Ansicht
  • Enterprise: Auf Anfrage, SAML SSO, erweiterte Sicherheit, Customer Success

Wer sollte Monday.com nutzen?

Monday.com passt zu Teams, deren Hauptbedarf Projektplanung, Aufgabenmanagement und Teamkommunikation ist und die Datenbankfunktionen nur als Ergänzung brauchen. Marketing-Teams, die Kampagnen planen, oder Operations-Teams, die wiederkehrende Prozesse steuern, kommen mit Monday.com weiter als mit Airtable. Für Teams mit komplexen Datenbankstrukturen oder vielen Tabellenrelationen ist Airtable oder NocoDB besser geeignet.

6. ClickUp als kostenlose All-in-One-Alternative

ClickUp Homepage – kostenlose All-in-One Airtable Alternative

Was ClickUp kann

ClickUp ist eine All-in-One-Plattform für Aufgaben, Projekte, Dokumente, Whiteboards und Datenbanken. Der kostenlose Plan gehört zu den großzügigsten im Markt und macht ClickUp zur besten Option für kleine Remote Teams mit Budget-Einschränkungen.

Im kostenlosen Plan enthalten:

  • Unbegrenzte Tasks und unbegrenzte Mitglieder
  • 15+ Ansichten (Liste, Board, Tabelle, Kalender, Timeline, Mind Map und andere)
  • 100 MB Speicher
  • Whiteboards und Docs
  • Integrationen (zeitlich begrenzte Anzahl im Free Plan)
  • Sprint-Planning-Features

Die Datenbankansicht in ClickUp ähnelt einer Tabellenkalkulation mit einfachen Feldern und Filtern. Sie ist weniger leistungsfähig als Airtable, Baserow oder NocoDB, aber für einfache Anwendungen ausreichend.

ClickUp vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

ClickUp deckt deutlich mehr Anwendungsfelder ab als Airtable, ist dafür bei reinen Datenbankfunktionen schwächer. Airtable bietet tiefere Feldtypen, bessere Tabellenrelationen und stärkere API-Möglichkeiten. ClickUp schlägt Airtable beim kostenlosen Funktionsumfang, beim Task-Management und bei der Integration von Dokumenten und Whiteboards in denselben Workspace.

Ein typischer Vergleich: Wer Airtable hauptsächlich als Aufgaben-Tracker oder leichte Projektdatenbank nutzt, findet in ClickUp einen vollwertigen Ersatz ohne Kosten. Wer Airtable als relationale Datenbank mit verschachtelten Relationen und API-Abfragen nutzt, hat mit ClickUp eine schlechtere Erfahrung.

ClickUp ist ein US-amerikanisches Unternehmen ohne spezifische EU-Datenschutzzertifizierung. DSGVO-kritische Daten sollten hier nicht ohne geprüften Datenschutzvertrag gespeichert werden.

ClickUp Preise

  • Free: Unbegrenzte Tasks und Mitglieder, 100 MB Speicher, alle Basis-Ansichten
  • Unlimited: $7 pro Nutzer und Monat, unbegrenzter Speicher, unbegrenzte Integrationen, Dashboards
  • Business: $12 pro Nutzer und Monat, Google SSO, erweiterte Automatisierungen, Workload-Management
  • Enterprise: Auf Anfrage, SAML SSO, On-Premises-Option, dedizierter Support

Wer sollte ClickUp nutzen?

ClickUp ist die beste Wahl für kleine Remote Teams mit begrenztem Budget, die ein All-in-One-Tool suchen. Wer hauptsächlich Aufgaben, Projekte und Dokumente verwaltet und Datenbankfunktionen nur gelegentlich nutzt, kommt mit ClickUp Free sehr weit. Sobald komplexere Datenbankstrukturen oder DSGVO-sensible Verarbeitung benötigt werden, sind Baserow oder SeaTable die bessere Wahl.

7. Coda als Airtable Alternative für Dokument-Datenbanken

Coda Homepage – Airtable Alternative für Dokument-Datenbanken

Was Coda kann

Coda verbindet Dokumente und Datenbanken in einer Art, die weder Google Docs noch Airtable alleine leisten. In einem Coda-Dokument können Tabellen als vollwertige Datenbanken mit Formeln, Ansichten und Automatisierungen funktionieren, während der Text um die Tabelle herum Teil desselben Dokuments ist.

Das Besondere ist das Formel-System: Es erinnert an Excel, läuft aber über Dokument- und Datenbankgrenzen hinweg und kann auf andere Tabellen im selben Dokument zugreifen. Coda unterstützt ausserdem:

  • Grid-, Kalender- und Kanban-Ansichten
  • Coda-Automations für Benachrichtigungen und Updates
  • Integrationen mit Slack, Jira, GitHub und Salesforce
  • Formular-Builder
  • KI-Funktionen (Zusammenfassen, Erstellen, Analysieren)

Coda vs. Airtable: Die wichtigsten Unterschiede

Airtable denkt von der Datenbank her und baut Interfaces darüber. Coda denkt vom Dokument her und bettet Datenbanken ein. Das ist ein grundlegender Architekturunterschied. Teams, die Datenbankdaten eng mit Erklärungen, Berichten und Notizen verbinden wollen, haben in Coda einen besseren Workflow.

Coda ist bei grossen Datenbankstrukturen und vielen Relationen schwächer als Airtable. Sobald eine Tabelle Zehntausende Zeilen oder viele verschachtelte Verknüpfungen hat, ist Airtable oder NocoDB stabiler. Coda ist stark bei kleinen bis mittleren Datenbankgrößen, die in den Kontext eines Arbeitsdokuments eingebettet sind.

Coda ist wie ClickUp ein US-Unternehmen ohne spezifische deutsche Datenschutzzertifizierung.

Coda Preise

  • Free: Unbegrenzte Viewer und Kommentatoren, alle Dokument-Features, bis zu 1.000 Tabellenzeilen pro Tabelle
  • Pro: $10 pro Doc-Editor und Monat, unbegrenzte Zeilen, benutzerdefinierte Domain, erweiterte Formulare, Versionsverlauf
  • Team: $30 pro Monat (Flat-Rate für beliebig viele Editoren), Teamordner, geteilte Berechtigungen
  • Enterprise: Auf Anfrage, SAML SSO, erweiterte Sicherheit, eigene Datenresidenz

Der Team-Plan für $30 pro Monat ohne Nutzer-Limit macht Coda interessant für kleine bis mittlere Teams, die Kosten vorhersehbar halten wollen.

Wer sollte Coda nutzen?

Coda eignet sich für Teams, die Berichte, Wikis und Datenbankarbeit in einem einzigen Dokument verbinden wollen. Besonders stark ist Coda für Operations- und Strategy-Teams, die laufende Prozesse dokumentieren und gleichzeitig Daten erfassen. Wer eine reine Datenbanklösung sucht oder grosse Datenmengen verwaltet, ist mit Airtable, Baserow oder NocoDB besser bedient.

Welche Airtable Alternative passt zu dir?

Die richtige Wahl hängt vom primären Anwendungsfall ab. Diese Tabelle fasst die wichtigsten Szenarien zusammen:

Anwendungsfall Empfehlung Begründung
Daten müssen in Deutschland gespeichert werden SeaTable Einziges Tool mit ausschließlich deutschen Rechenzentren; direkter Airtable-Import
Vollständig kostenlos und Open Source NocoDB (Self-Hosted) Kostenlos ohne Zeilen- und Nutzer-Limit bei eigenem Server
DSGVO-konform, kein eigener Server Baserow EU-Unternehmen, DSGVO ab Advanced-Plan bestätigt, Cloud in Europa
Datenbank und Dokumentation kombinieren Notion Beste Kombination aus Wiki, Docs und Datenbankansichten
Projektmanagement als Hauptzweck Monday.com Stärkste PM-Features mit bewährten Templates; ISO 27001 zertifiziert
Kostenloses All-in-One für kleine Teams ClickUp Großzügigster Free-Plan; Tasks, Docs und Whiteboards in einem
Berichte und Datenbanken in einem Dokument Coda Einzigartiger Dokument-Datenbank-Ansatz; Team-Plan für $30/Monat (Flat)

Keine der sieben Alternativen ist in allen Szenarien besser als Airtable. Für komplexe relationale Datenbankstrukturen mit vielen Feldtypen, einem Interface-Builder und tiefen API-Möglichkeiten bleibt Airtable stark. Wenn Datenschutz, Kosten oder ein spezifischer Anwendungsfall Priorität haben, schlagen die hier vorgestellten Alternativen Airtable in ihrem jeweiligen Bereich.

Häufige Fragen zu Airtable Alternativen

Was ist die beste kostenlose Airtable Alternative?

NocoDB ist bei Self-Hosting vollständig kostenlos ohne Zeilen- und Nutzer-Limit. Für den Cloud-Betrieb ohne eigenen Server bietet SeaTable mit 25 Nutzern und 10.000 Datensätzen den großzügigsten kostenlosen Plan. ClickUp ist kostenlos mit unbegrenzten Tasks und Mitgliedern, deckt aber Datenbankfunktionen weniger tief ab als NocoDB oder SeaTable.

Welche Airtable Alternative ist DSGVO-konform?

SeaTable speichert Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren und ist damit die stärkste DSGVO-Lösung. Baserow ist ein EU-Unternehmen aus den Niederlanden mit expliziter DSGVO-Konformität ab dem Advanced-Plan. Monday.com bietet einen geprüften Datenschutzvertrag und ISO 27001/27018-Zertifizierung. Für Notion und ClickUp müssen DSGVO-Anforderungen individuell geprüft werden, da beide US-Unternehmen sind.

Kann ich meine Airtable Daten zu einer Alternative exportieren?

Ja. Airtable unterstützt CSV-Export für jede Tabelle sowie JSON-Export über die API. SeaTable bietet einen direkten Airtable-Import über Base ID und Personal Access Token, der Tabellen und Ansichten automatisch übernimmt. Alle anderen Tools in diesem Vergleich importieren mindestens CSV-Dateien.

Welche Alternative ist am nächsten an Airtable?

NocoDB und Baserow sind funktional am nächsten: Gleiche Datenbanklogik, ähnliche Feldtypen und vergleichbare Ansichten. SeaTable ist ebenfalls sehr nah und bietet den einzigen direkten Airtable-Import unter den genannten Tools.

Lohnt sich Airtable noch für kleine Teams?

Airtable Free ist seit 2023 mit 1.000 Datensätzen pro Base und zwei Editor-Seats stark eingeschränkt. Für sehr kleine Teams, die hauptsächlich Daten sammeln und anzeigen, reicht das. Sobald mehr als 1.000 Datensätze benötigt werden oder ein dritter Editor hinzukommt, lohnt sich der Vergleich mit SeaTable Free (bis zu 25 Nutzer, 10.000 Zeilen) oder Baserow Free (3.000 Zeilen).

Zuletzt aktualisiert: 21. Juni 2026
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