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ConvertKit Alternative 2026: 6 E-Mail-Tools für Creator & Freelancer

3,5 Prozent plus 30 Cent Transaktionsgebühr auf jedes digitale Produkt. Das verlangt Kit (bis 2024 als ConvertKit bekannt) zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr ab 33 US-Dollar, auf jedem bezahlten Plan. Kein Wunder, dass immer mehr Freelancer und Newsletter-Autoren sich nach einer ConvertKit-Alternative umsehen. Dieser Artikel vergleicht sechs Tools, von MailerLite über Beehiiv bis Moosend, mit aktuellen Preisen und einem Blick auf DSGVO-relevante Details wie den Serverstandort. Bekannte Namen wie Mailchimp, ab 11,44 Euro im Monat und mit einem auf 250 Kontakte begrenzten Gratis-Plan, tauchen in vielen Vergleichslisten ebenfalls auf. Sie eignen sich aber eher für breiteres Multi-Channel-Marketing als für den reinen Newsletter- und Creator-Anwendungsfall dieses Artikels.

Warum eine ConvertKit-Alternative suchen?

Kit verlangt auf allen kostenpflichtigen Plänen eine Transaktionsgebühr von 3,5 Prozent plus 30 Cent auf jeden Verkauf digitaler Produkte und bezahlter Abos. Wer regelmäßig Digitalprodukte oder ein bezahltes Abo über die Plattform verkauft, zahlt diesen Anteil zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr. Dazu kommt ein Preisgefüge, das beim Creator-Plan bei 33 US-Dollar im Monat beginnt und beim Pro-Plan auf 66 US-Dollar steigt, sobald die kostenlose Grenze von 1.000 Abonnenten überschritten ist.

Drei Gründe tauchen in Nutzerforen und Erfahrungsberichten besonders häufig auf:

  • Die Transaktionsgebühr auf Produktverkäufe schmälert die Marge gerade bei kleinen Digitalprodukten spürbar.
  • Der Editor bietet im Vergleich zu Wettbewerbern wie Flodesk oder Beehiiv deutlich weniger gestalterischen Spielraum.
  • Wachsende Listen über 1.000 Abonnenten hinaus verursachen schnell steigende Monatskosten, ohne dass automatisch mehr Monetarisierungsfunktionen dazukommen.

Keines der sechs im Folgenden vorgestellten Tools kopiert Kit eins zu eins. Jedes bringt einen eigenen Schwerpunkt mit, von einem besonders günstigen Einstieg bis zu einer auf Monetarisierung ausgelegten Newsletter-Plattform.

Die 6 besten ConvertKit-Alternativen im Überblick

Die folgende Tabelle zeigt auf einen Blick, welches Tool zu welchem Budget und Anwendungsfall passt, bevor die einzelnen Abschnitte weiter unten ins Detail gehen.

ToolAm besten fürKostenloser PlanStartpreis (bezahlt)
MailerLiteEinsteiger mit kleinem BudgetBis 250 Abonnentenab 12 US-Dollar/Monat
BeehiivNewsletter-MonetarisierungBis 2.500 Abonnentenab 43 US-Dollar/Monat
GetResponseMulti-Channel-MarketingNur 14 Tage Testphaseab rund 13 Euro/Monat
AWeberKleine Teams, GrundfunktionenNur 14 Tage Testphaseab 12,49 US-Dollar/Monat
FlodeskDesign und visuelle KonsistenzJa, eingeschränkt (Lite-Plan)ab 28 US-Dollar/Monat
MoosendFlexible Automationen30 Tage Testphasevariiert nach Kontaktzahl

Zwei der sechs Tools, GetResponse und AWeber, haben ihre dauerhaft kostenlosen Pläne inzwischen durch reine Testphasen ersetzt. Das ist ein häufiger Fehler in älteren Vergleichsartikeln im Netz, die hier noch einen Gratis-Tarif nennen.

Vergleichstabelle der 6 ConvertKit-Alternativen mit Preisen und kostenlosen Plänen

Alle sechs Anbieter verarbeiten personenbezogene Daten von EU-Nutzern und müssen daher DSGVO-Vorgaben einhalten. Der tatsächliche Serverstandort unterscheidet sich aber: MailerLite wirbt aktiv mit einem Rechenzentrum in der EU, während die übrigen fünf Anbieter in ihren öffentlich zugänglichen Preis- und Produktseiten keinen expliziten EU-Serverstandort nennen. Für Freelancer mit strengen Datenschutzanforderungen lohnt sich deshalb ein zusätzlicher Blick in die jeweilige Datenschutzerklärung, bevor die Entscheidung fällt.

MailerLite: die günstigste Alternative für Einsteiger

Startseite von MailerLite, einer ConvertKit-Alternative für Einsteiger

MailerLite gewinnt den Vergleich für Einsteiger mit kleinem Budget: Der kostenpflichtige Comfort-Plan beginnt bei 12 US-Dollar im Monat, deutlich unter Kits Creator-Plan bei 33 US-Dollar. Der kostenlose Plan deckt bis zu 250 Abonnenten ab, danach steigt der Preis gestaffelt mit der Listengröße.

Kernfunktionen

MailerLite bietet einen Drag-and-drop-Editor, unbegrenzten E-Mail-Versand und unbegrenzte visuelle Automationen im Power-Plan sowie mehrere Nutzer-Zugänge ohne Aufpreis. Rund um die Uhr verfügbaren Live-Chat-Support gibt es ebenfalls in den höheren Plänen.

Preise

Bis zu 250 Abonnenten kostet MailerLite nichts. Danach beginnt der Comfort-Plan bei 12 US-Dollar im Monat. Jährliche Zahlung senkt den Preis weiter, und mit wachsender Abonnentenzahl steigt er gestaffelt an.

Für wen geeignet

MailerLite passt zu Freelancern und kleinen Newsletter-Projekten, die mit wenig Budget starten und später organisch mitwachsen wollen. Ein Pluspunkt für DSGVO-sensible Nutzer: MailerLite nennt explizit ein Rechenzentrum in der Europäischen Union und verweist auf eine ISO-27001-Zertifizierung für die Datenspeicherung.

Beehiiv: das beste Tool für Newsletter-Monetarisierung

Startseite von Beehiiv, einer ConvertKit-Alternative für Newsletter-Monetarisierung

Beehiiv eignet sich am besten für Creator, die ihren Newsletter aktiv monetarisieren wollen, etwa über bezahlte Abos, ein Empfehlungsprogramm oder ein Werbenetzwerk. Der kostenlose Launch-Plan deckt bis zu 2.500 Abonnenten ab, der Scale-Plan beginnt bei 43 US-Dollar im Monat.

Kernfunktionen

Beehiiv bringt ein eingebautes Empfehlungsprogramm mit, über das Abonnenten den Newsletter aktiv weiterempfehlen können. Ab dem Scale-Plan kommen ein Werbenetzwerk, bezahlte Abos ohne Provisionsanteil der Plattform sowie der Verkauf digitaler Produkte hinzu.

Preise

Kostenlos bis 2.500 Abonnenten, mit unbegrenztem Versand: Das ist der Launch-Plan von Beehiiv. Wer Monetarisierungsfunktionen braucht, zahlt ab 43 US-Dollar im Monat für den Scale-Plan. Bei jährlicher Zahlung sinkt der effektive Monatspreis spürbar.

Für wen geeignet

Beehiiv passt zu Freelancern und Creators, deren Geschäftsmodell direkt vom Newsletter abhängt, etwa durch bezahlte Abos oder Sponsoring. Für reine Informations-Newsletter ohne Monetarisierungsplan ist der Funktionsumfang eher überdimensioniert. Zum Serverstandort und expliziten DSGVO-Hosting-Details macht Beehiiv auf der öffentlichen Preisseite keine Angaben, ein Blick in die Datenschutzerklärung ist hier ratsam.

GetResponse: die beste Wahl für Multi-Channel-Marketing

Startseite von GetResponse, einer ConvertKit-Alternative für Multi-Channel-Marketing

GetResponse kostet ab 16 Euro im Monat im Starter-Plan und gewinnt den Vergleich für Freelancer, die E-Mail-Marketing mit Webinaren, Landingpages und weiteren Kanälen kombinieren wollen. Der Creator-Plan mit Webinar-Funktion liegt bei rund 51 Euro im Monat. Ein dauerhaft kostenloser Plan existiert nicht, dafür aber eine 14-tägige Testphase mit vollem Funktionsumfang.

Kernfunktionen

Alle kostenpflichtigen Pläne enthalten unbegrenzte Landingpages mit SEO-Einstellungen. Webinar-Funktionen sind ab dem Creator-Plan verfügbar, mit bis zu 100 Teilnehmern und mehreren Stunden Aufzeichnungsspeicher. Im Enterprise-Plan kommen SMS-Marketing und Massen-Kampagnen hinzu.

Preise

16 Euro im Monat, oder rund 13 Euro bei jährlicher Abrechnung: So viel kostet der Starter-Plan. Webinare gibt es erst ab dem Creator-Plan, SMS-Marketing bleibt dem Enterprise-Plan vorbehalten. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht, dafür aber eine 14-tägige Testphase für alle Interessenten.

Für wen geeignet

GetResponse passt zu Freelancern, die neben dem Newsletter auch Webinare anbieten oder eigene Landingpages ohne separates Tool erstellen wollen. Zum Serverstandort und expliziten EU-Hosting-Optionen trifft die öffentliche Preisseite keine Aussage.

AWeber: solide Grundfunktionen für kleine Teams

Startseite von AWeber, einer ConvertKit-Alternative für kleine Teams

AWeber startet bei 12,49 US-Dollar im Monat (Jahreszahlung) im Lite-Plan und gewinnt den Vergleich für kleine Teams und Freelancer, die ein etabliertes, unkompliziertes E-Mail-Tool ohne viele Zusatzfunktionen suchen. Der Plus-Plan mit unbegrenzten Automationen liegt bei 19,99 US-Dollar im Monat. Ein dauerhaft kostenloser Plan existiert nicht mehr, stattdessen gibt es eine 14-tägige Testphase.

Kernfunktionen

Der Lite-Plan enthält eine E-Mail-Liste, drei Landingpages und drei Automationen. Der nächsthöhere Plus-Plan hebt diese Grenzen komplett auf und ergänzt erweiterte Auswertungen sowie einen priorisierten Support rund um die Uhr.

Preise

12,49 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, 15 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung: So startet der Lite-Plan. Wer unbegrenzte Landingpages und Automationen will, zahlt 19,99 US-Dollar im Monat für Plus. Ein Dauergratis-Tarif fehlt, eine 14-tägige Testphase steht aber offen.

Für wen geeignet

AWeber passt zu Freelancern, die ein zuverlässiges Basis-Tool ohne Monetarisierungsfunktionen suchen und lieber in ein etabliertes, einfach zu bedienendes System investieren als in ein funktionsreiches, aber komplexeres Tool. Zum EU-Serverstandort macht AWeber auf der Preisseite keine Angabe.

Flodesk: das designstärkste E-Mail-Tool

Startseite von Flodesk, einer designstarken ConvertKit-Alternative

Flodesk kostet ab 28 US-Dollar im Monat im Pro-Plan und gewinnt den Vergleich für visuell orientierte Creator, denen ein hochwertiges Design ihrer Newsletter wichtiger ist als eine große Funktionstiefe. Der Everything-Plan mit E-Commerce-Funktionen liegt bei 54 US-Dollar im Monat. Der kostenlose Lite-Plan deckt grundlegende Werkzeuge ohne Zeitlimit ab.

Kernfunktionen

Flodesk bietet hochwertige, frei anpassbare Vorlagen, individuelle Schriftarten, personalisierte Links und eine Link-in-Bio-Funktion. In allen Plänen lässt sich der Flodesk-Fußzeilenhinweis ein- oder ausblenden.

Preise

Kostenlos: Der Lite-Plan umfasst Formulare, Landingpages, Zielgruppensegmentierung und E-Mail-Versand. Voller Funktionsumfang kostet extra. Der Pro-Plan beginnt bei 28 US-Dollar im Monat und steigt mit wachsender Abonnentenzahl gestaffelt an.

Für wen geeignet

Flodesk passt zu Creators und kleinen Marken, für die ein einheitliches, hochwertiges visuelles Erscheinungsbild im Vordergrund steht. Für komplexe Automationen mit vielen Verzweigungen ist der Funktionsumfang eher begrenzt. Zum EU-Serverstandort nennt Flodesk auf der Preisseite lediglich eine DSGVO-Cookie-Einwilligungsfunktion, keine konkrete Angabe zum Rechenzentrumsstandort.

Moosend: einfache Automationen zum kleinen Preis

Startseite von Moosend, einer ConvertKit-Alternative mit flexiblen Automationen

Moosend berechnet den Preis nach Kontaktzahl statt nach einem festen Einstiegspreis und gewinnt den Vergleich für preisbewusste Freelancer, die einfache Automationen ohne großen Lernaufwand einrichten wollen. Pay-as-you-go-Kontingente sind bereits ab 350 US-Dollar für 350.000 E-Mail-Credits buchbar. Ein dauerhaft kostenloser Plan existiert nicht mehr, dafür steht eine 30-tägige Testphase mit bis zu 1.000 Kontakten ohne Kreditkarte zur Verfügung.

Kernfunktionen

Im Testzeitraum stehen unbegrenzte E-Mail-Kampagnen, eine veröffentlichte Automation, SMTP-Zugang sowie je ein Anmeldeformular und eine Landingpage zur Verfügung. Der Pro-Plan hebt diese Grenzen auf und richtet sich nach der Kontaktzahl.

Preise

Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Kontakte und reicht von kleinen Listen bis zu über einer Million Kontakten. Bei halbjährlicher Zahlung reduziert sich der Preis um 15 Prozent, bei jährlicher Zahlung um 20 Prozent. Alternativ lassen sich Pay-as-you-go-E-Mail-Kontingente ab 350 US-Dollar buchen. Gemeinnützige Organisationen erhalten 25 Prozent Rabatt.

Für wen geeignet

Moosend passt zu Freelancern, die vor allem einfache, klar strukturierte Automationen brauchen und flexibel zwischen Abo- und Pay-as-you-go-Abrechnung wählen wollen. Zum EU-Serverstandort trifft die Preisseite keine Aussage.

Wie wählst du die richtige ConvertKit-Alternative?

Die Wahl hängt vor allem von Budget, Monetarisierungsplan und gewünschter Funktionstiefe ab. Diese kurze Übersicht ordnet die sechs Tools nach dem jeweils stärksten Anwendungsfall:

  • Knappes Budget und Einstieg in den ersten Newsletter: MailerLite.
  • Newsletter als eigenständiges Geschäftsmodell mit Abos oder Werbung: Beehiiv.
  • E-Mail-Marketing kombiniert mit Webinaren und Landingpages: GetResponse.
  • Einfaches, etabliertes Basis-Tool ohne Monetarisierungsfunktionen: AWeber.
  • Hochwertiges, markenstarkes Design im Vordergrund: Flodesk.
  • Einfache Automationen bei flexibler Abrechnung nach Kontaktzahl: Moosend.

Wer besonderen Wert auf einen expliziten EU-Serverstandort legt, findet bei MailerLite aktuell die klarste öffentliche Aussage dazu unter den sechs verglichenen Tools.

Häufige Fragen zu ConvertKit-Alternativen

Was ist der Unterschied zwischen ConvertKit und Kit?

Es gibt keinen inhaltlichen Unterschied, Kit ist lediglich der neue Markenname von ConvertKit. Bestehende Konten, Funktionen und Preise wurden durch die Umbenennung nicht verändert, nur der Name und das Erscheinungsbild sind neu.

Welche ConvertKit-Alternative hat den besten kostenlosen Plan?

Beehiiv gewinnt hier klar: Der Launch-Plan erlaubt bis zu 2.500 Abonnenten und unbegrenzten Versand, kostenlos. MailerLite folgt mit 250 Abonnenten im Gratis-Plan, dafür mit einem ausgewiesenen EU-Serverstandort als Vorteil.

Kann ich meine Automationen von Kit zu einem anderen Tool mitnehmen?

Nein, Automationen und Sequenzen wandern nicht automatisch mit. Du baust sie im neuen Tool von Hand nach. Kontakte und Tags dagegen lassen sich meist unkompliziert per CSV-Export mitnehmen, was den größten Teil der Migration deutlich einfacher macht.

Zahle ich bei allen Alternativen eine Transaktionsgebühr auf digitale Produkte?

Nein, nicht jedes Tool verlangt eine Transaktionsgebühr in der Höhe von Kit. Beehiiv verzichtet ab dem Scale-Plan ausdrücklich auf einen Provisionsanteil bei bezahlten Abos, während reine E-Mail-Marketing-Tools wie MailerLite, GetResponse, AWeber und Moosend gar keine eigene Verkaufsfunktion mit Provisionsmodell anbieten.

Lohnt sich ein Wechsel schon bei einer kleinen Abonnentenliste?

Das kommt auf den konkreten Schmerzpunkt an. Bei einer sehr kleinen Liste unter 1.000 Abonnenten fällt bei Kit ohnehin noch keine Grundgebühr an, weshalb sich ein Wechsel meist erst lohnt, wenn Designeinschränkungen, die Transaktionsgebühr auf Produktverkäufe oder fehlende Monetarisierungsfunktionen im Alltag konkret stören.

Zuletzt aktualisiert: 06. Juli 2026
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