Max Benz

Remote-Work-Redakteur

Max Benz schreibt über Remote Work, Produktivität und Tools für ortsunabhängiges Arbeiten.

Dropbox Alternative 2026: 9 Cloud-Speicher-Tools im Vergleich

Neun Cloud-Speicher im direkten Vergleich mit Gratis-Speicher, Preisen, Serverstandort und Verschlüsselung, plus einer Matrix, welches Tool zu deiner Situation passt.

remote-job.net: Dropbox Alternative 2026, 9 Cloud-Speicher-Tools im Vergleich
20 GBGratis-Speicher bei MEGA

Unsere Top 3 auf einen Blick

Beste Alternative gesamt pCloud
Gratis-Speicher
bis zu 10 GB
Preis
ab ca. 4,17 € pro Monat
Lifetime
199 € für 500 GB
Details ansehen
Maximaler Gratis-Speicher MEGA
Gratis-Speicher
20 GB
Preis
ab ca. 8,33 € pro Monat
E2E
Standard für alle
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Deutsche Server Strato HiDrive
Server
Deutschland
Preis
ab 3,50 € pro Monat
Gratis-Tarif
keiner
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Die beste Dropbox-Alternative ist 2026 pCloud: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Schweizer Server und eine einzigartige Lifetime-Option. Wer maximalen kostenlosen Speicher sucht, ist mit MEGA (20 GB) besser bedient. Für deutschen Serverstandort und volle DSGVO-Sicherheit gibt es Strato HiDrive, für konsequenten Datenschutz Proton Drive, und wer die volle Kontrolle über die eigenen Daten will, setzt auf die selbst gehostete Open-Source-Lösung Nextcloud.

Dieser Artikel vergleicht 9 sorgfältig ausgewählte Cloud-Speicher-Tools mit verifizierten Preisen aus September 2026, Serverstandorten und einer klaren Empfehlung, welches Tool für welche Situation passt. Praktisch für alle, die remote arbeiten und ihre Dateien zuverlässig synchronisieren wollen.

Warum suchen so viele eine Dropbox-Alternative?

4 Gründe warum Nutzer eine Dropbox Alternative suchen
Die vier häufigsten Gründe, warum Nutzer von Dropbox zu einer Alternative wechseln.

Dropbox bietet nur 2 GB kostenlos, das kleinste Free-Tier unter allen verbreiteten Cloud-Diensten. Dazu kommen gestiegene Preise und US-amerikanische Server, die bei DSGVO-relevanten Daten problematisch sind. Diese vier Punkte erklären, warum viele Nutzer aktiv nach Alternativen suchen.

  • Nur 2 GB kostenlos: Das Free-Tier von Dropbox ist das kleinste auf dem Markt. Alternativen wie MEGA bieten 10-mal mehr.
  • Steigende Preise: Dropbox Plus kostet bei monatlicher Zahlung 11,99 Euro, bei jährlicher Abrechnung umgerechnet 9,99 Euro pro Monat. pCloud bietet vergleichbaren Speicher für einen Bruchteil davon.
  • US-Server und DSGVO-Bedenken: Dropbox speichert Daten auf US-Servern und unterliegt amerikanischem Recht, ein Problem für Nutzer mit strengen Datenschutzanforderungen.
  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur für Geschäftskunden: Dropbox bietet echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erst seit 2024 und ausschließlich in den Business-Tarifen Advanced und Enterprise. Für Privatnutzer im Basic- oder Plus-Tarif bleibt es bei Verschlüsselung auf dem Übertragungsweg. Alternativen wie Tresorit oder MEGA verschlüsseln standardmäßig für alle Nutzer Ende-zu-Ende.

Die 9 besten Dropbox-Alternativen auf einen Blick

MEGA bietet 20 GB kostenlosen Speicher - 10-mal mehr als Dropbox Basic
MEGA bietet 10-mal mehr kostenlosen Speicher als Dropbox Basic.

Alle 9 Alternativen bieten mehr kostenlosen Speicher oder eine andere klare Stärke gegenüber Dropbox (2 GB Basic), von 10 GB bei pCloud und Box bis zu 20 GB bei MEGA. Auch Dropbox selbst steht als Vergleichspunkt in der folgenden Tabelle, damit der Unterschied direkt sichtbar wird.

ToolGratis-SpeicherPreis abServerE2EBeste für
Dropbox (Baseline)2 GB€9,99/Mo (jährlich)USANur BusinessVergleichspunkt
Google Drive15 GB€1,99/MoUSANeinTeamarbeit
Microsoft OneDrive5 GB€2/MoUSA/EUNeinOffice-Nutzer
pCloud10 GB~€4,17/MoSchweizOptionalBeste Alternative gesamt
MEGA20 GB~€8,33/MoNZ/EU/mehrereJaMaximaler Gratis-Speicher
TresoritKein Dauertarif€3,99/MoSchweizJaStärkste Sicherheit
Proton Drive5 GB€3,99/MoSchweizJaDatenschutz-Fokus
Strato HiDriveKein Dauertarif€3,50/MoDeutschlandServerseitigDeutsche Server
NextcloudSelbst bestimmtAbhängig vom HosterEigene WahlJe nach SetupVolle Datenkontrolle
Box10 GBAb Business-TarifUSANeinTeam-Collaboration

Google Drive: die beste Wahl für Teamarbeit

Google Drive Startseite – 15 GB kostenlos für Teamarbeit
Google Drive Startseite, 15 GB kostenlos, nahtlos in Google Workspace integriert.

Was Google Drive bietet

Google Drive ist die am weitesten verbreitete Dropbox-Alternative und für viele Remote-Teams die erste Wahl. Der Dienst bietet 15 GB kostenlosen Speicherplatz, allerdings teilen sich Gmail-Postfach, Google Fotos und Drive diesen Speicher gemeinsam.

Wer mehr braucht, zahlt über Google One: 100 GB für 1,99 Euro pro Monat oder direkt 2 TB für 9,99 Euro. Die mittlere 200-GB-Stufe wurde inzwischen eingestellt, und die 2-TB-Stufe heißt jetzt "Google AI Plus" und bündelt Gemini-Funktionen wie den Gemini-Chat in Gmail. Die Integration mit Google Docs, Sheets und Slides ermöglicht weiterhin Echtzeit-Kollaboration direkt im Browser, ohne Dateien herunterladen zu müssen. Wer im Team lieber mit klassischen Office-Dateiformaten arbeitet, findet in unserem Vergleich der kostenlosen Microsoft-Office-Alternativen passende Ergänzungen.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: 15 GB kostenlos, starke Live-Kollaboration in Dokumenten, plattformübergreifend auf Windows, Mac, iOS und Android, enge Gmail-Integration
  • Nachteile: Server in den USA (DSGVO-Grauzone), keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, freier Speicher teilt sich mit anderen Google-Diensten

Für wen ist Google Drive die richtige Wahl?

Google Drive eignet sich besonders für Remote-Teams, die täglich gemeinsam an Dokumenten arbeiten, und für alle, die bereits im Google-Ökosystem unterwegs sind. Wer Gmail nutzt und regelmäßig mit Kollegen an Texten, Tabellen oder Präsentationen zusammenarbeitet, bekommt hier das vollständigste Paket. Datenschutz-sensible Nutzer sollten stattdessen Proton Drive oder pCloud in Betracht ziehen.

Microsoft OneDrive: für Office-Nutzer gesetzt

Microsoft OneDrive – Cloud-Speicher für Office-Nutzer
Microsoft OneDrive, tief in Windows und Microsoft 365 eingebettet.

Was OneDrive bietet

OneDrive ist tief in Windows und Microsoft 365 integriert und daher für alle gesetzt, die regelmäßig mit Word, Excel oder PowerPoint arbeiten. Der Dienst bietet 5 GB kostenlos, 100 GB für 2 Euro pro Monat oder 1 TB als Teil eines Microsoft-365-Single-Abos (in manchen Märkten weiterhin als "Personal" bezeichnet).

Besonders praktisch: OneDrive synchronisiert automatisch mit dem Windows-Dateisystem und erlaubt gleichzeitiges Bearbeiten von Office-Dokumenten im Browser oder in der Desktop-App. Microsoft betreibt im Rahmen des EU-Data-Boundary-Programms auch europäische Server, was die DSGVO-Situation verbessert.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: nahtlose Integration in Windows und Office 365, günstiger Einstieg mit 100 GB für 2 Euro pro Monat, EU-Data-Boundary-Programm aktiv, guter Windows-Client
  • Nachteile: US-Unternehmen mit nur optionaler EU-Datenhaltung, kein Zero-Knowledge, nur 5 GB kostenlos, weniger Linux-Unterstützung

Für wen ist OneDrive die richtige Wahl?

OneDrive ist die logische Wahl für Windows-Nutzer mit einem Microsoft-365-Abonnement. Wer täglich in Word oder Excel arbeitet und die Integration mit dem Betriebssystem schätzt, findet hier den reibungslosesten Workflow. Für Nutzer außerhalb des Microsoft-Ökosystems gibt es keine überzeugenden Gründe, OneDrive gegenüber pCloud oder Google Drive zu bevorzugen.

pCloud: die beste Dropbox-Alternative insgesamt

pCloud Startseite – beste Dropbox Alternative mit Schweizer Servern
pCloud mit Schweizer Serverstandort und optionaler Lifetime-Lizenz.

Was pCloud bietet

pCloud kommt aus der Schweiz und bietet das beste Gesamtpaket als Dropbox-Alternative: Schweizer Server, ausgereifte Apps für alle Plattformen, und als einziger Anbieter auf dem Markt eine echte Lifetime-Option. Wer einmal zahlt, nutzt den Dienst dauerhaft: aktuell 199 Euro für 500 GB oder 399 Euro für 2 TB.

Der Basis-Account kommt mit bis zu 10 GB kostenlosem Speicher (Basis- plus Bonusspeicher), der sich durch Referrals weiter erweitern lässt. Monatliche Abos starten bei rund 4,17 Euro für 500 GB (jährlich abgerechnet). Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist über den separat buchbaren Crypto Folder verfügbar, dieser kostet als Lifetime-Zusatz 150 Euro und ist nicht im Basispreis enthalten.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: Lifetime-Option einzigartig auf dem Markt, Schweizer Server und EU-Serverstandort wählbar, beste App-Qualität im Vergleich, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, stabil und ausgereift
  • Nachteile: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur als kostenpflichtiger Zusatz (Crypto Folder), Basis-Gratis-Speicher begrenzt auf bis zu 10 GB

Für wen ist pCloud die richtige Wahl?

pCloud ist die erste Empfehlung für Freelancer, Remote-Worker und alle, die einen dauerhaft günstigen Cloud-Speicher mit ähnlichem Funktionsumfang wie Dropbox suchen. Die Lifetime-Option amortisiert sich nach etwa zwei bis drei Jahren und macht pCloud zur günstigsten Langzeitlösung auf dem Markt. Wer absoluten Datenschutz mit E2E-Verschlüsselung braucht, sollte zusätzlich den Crypto Folder aktivieren oder Tresorit in Betracht ziehen.

MEGA: der größte kostenlose Cloud-Speicher

MEGA Cloud – 20 GB kostenloser Speicher mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
MEGA bietet 20 GB kostenlosen Speicher mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Standard.

Was MEGA bietet

MEGA sticht durch den großzügigsten kostenlosen Speicher im Vergleich heraus: 20 GB insgesamt, davon 15 GB dauerhaft und 5 GB als Willkommensbonus. Besonders bemerkenswert: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist standardmäßig aktiv, kein anderer kostenloser Anbieter auf dieser Liste bietet das.

MEGA betreibt eine verteilte Server-Infrastruktur mit Standorten unter anderem in Neuseeland und Europa; die genaue Konzernstruktur hat sich zuletzt verschoben, mit dem Unternehmenssitz inzwischen in Ungarn. Wer mehr Speicher braucht, zahlt ab rund 8,33 Euro pro Monat für 3 TB (Pro I, jährliche Abrechnung; 9,99 Euro bei Monatszahlung). Alle Pro-Tarife bündeln inzwischen zusätzlich MEGA VPN und den Passwortmanager MEGA Pass. Die Desktop-Apps funktionieren solide, wirken aber weniger modern als pCloud.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: 20 GB kostenlos (15 GB permanent, 5 GB Willkommensbonus), Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Standard, VPN und Passwortmanager in Pro-Tarifen inklusive, solide Desktop-Apps für alle Plattformen
  • Nachteile: Serverstandort und Jurisdiktion je nach Konzernstruktur nicht immer eindeutig EU-basiert, Interface wirkt veraltet, weniger Business-Reputation als pCloud

Für wen ist MEGA die richtige Wahl?

MEGA ist die beste Wahl für Privatnutzer, die maximalen kostenlosen Speicher mit seriöser Verschlüsselung wollen, aber kein Budget für ein Abo haben. Wer Wert auf einen eindeutig europäischen oder deutschen Serverstandort legt, ist mit Proton Drive oder Strato HiDrive besser bedient. Für geschäftliche Nutzung mit Compliance-Anforderungen empfiehlt sich Tresorit oder pCloud.

Tresorit: die sicherste Dropbox-Alternative

Tresorit – sicherste Dropbox Alternative mit Zero-Knowledge-Verschlüsselung
Tresorit, auf maximale Datensicherheit ausgerichteter Cloud-Speicher aus der Schweiz.

Was Tresorit bietet

Tresorit ist die Wahl, wenn Sicherheit wichtiger ist als Preis. Das Schweizer Unternehmen bietet echte Zero-Knowledge-Architektur: Tresorit selbst kann auf die Daten der Nutzer nicht zugreifen. Server stehen in der Schweiz und der EU. Der Dienst ist DSGVO-konform und wird von Unternehmen in regulierten Branchen wie Recht, Medizin und Finanz eingesetzt.

Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es seit Kurzem nicht mehr, Tresorit bietet stattdessen einen 14-tägigen kostenlosen Testzeitraum auf jedem Plan. Der Einstieg beginnt bei Personal Lite für 3,99 Euro pro Monat (50 GB), Personal Essential bietet 1 TB für 9,99 Euro, und Personal Pro liefert 4 TB für 23,99 Euro pro Monat. Business-Tarife starten ab 16 Euro pro Nutzer und Monat.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: stärkste Verschlüsselung und Zero-Knowledge im Test, Schweizer Server mit DSGVO-Konformität, business-tauglich für regulierte Branchen, flexible Kündigungsmöglichkeit
  • Nachteile: kein dauerhaft kostenloser Tarif mehr (nur 14 Tage Testphase), im Verhältnis teurer als pCloud für vergleichbare Speichermenge

Für wen ist Tresorit die richtige Wahl?

Tresorit ist die richtige Wahl für Anwälte, Steuerberater, Ärzte und Unternehmen, bei denen die Vertraulichkeit von Daten gesetzlich oder vertraglich gefordert ist. Freelancer in sensitiven Branchen profitieren ebenfalls. Wer hauptsächlich Fotos und normale Dokumente speichern will, keinen dauerhaft kostenlosen Einstieg braucht und kein streng reguliertes Umfeld hat, fährt mit pCloud oder Proton Drive günstiger.

Proton Drive: Datenschutz als Kernversprechen

Proton Drive Startseite – datenschutzfreundlicher Cloud-Speicher aus der Schweiz
Proton Drive, vom Anbieter des datenschutzfreundlichen ProtonMail entwickelt.

Was Proton Drive bietet

Proton Drive kommt vom selben Team wie ProtonMail und Proton VPN, ein Schweizer Anbieter, der Datenschutz als Kernversprechen versteht. Der Quellcode ist Open Source, die Verschlüsselung läuft Ende-zu-Ende, und die Server stehen in der Schweiz unter strengem Schweizer Datenschutzrecht.

Kostenlos gibt es 5 GB im Proton-Free-Plan. Wer mehr braucht, zahlt 3,99 Euro pro Monat für 200 GB (Drive Plus, jährlich abgerechnet), ein fairer Preis für Schweizer Zero-Knowledge-Speicher. Proton Unlimited mit 500 GB, Proton VPN und weiteren Proton-Diensten kostet 9,99 Euro pro Monat.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: Open Source (überprüfbarer Code), Zero-Knowledge-Verschlüsselung, Schweizer Server, Integration mit ProtonMail und Proton VPN, 5 GB kostenlos
  • Nachteile: kein Live-Kollaborations-Editor (kein direktes Äquivalent zu Google Docs), Funktionsumfang noch im Aufbau, jünger und weniger ausgereift als pCloud

Für wen ist Proton Drive die richtige Wahl?

Proton Drive ist die erste Empfehlung für datenschutzbewusste Nutzer, die bereits ProtonMail oder Proton VPN nutzen und ihr gesamtes digitales Leben in einem vertrauenswürdigen Ökosystem bündeln wollen. Für Remote-Worker, die Privatsphäre priorisieren, ist Proton Drive eine überzeugende Wahl, besonders bei 3,99 Euro pro Monat für 200 GB. Wer täglich an gemeinsamen Dokumenten arbeitet, greift besser zu Google Drive.

Strato HiDrive: die beste deutsche Dropbox-Alternative

Strato HiDrive – DSGVO-konformer Cloud-Speicher auf deutschen Servern
Strato HiDrive, DSGVO-konformer Cloud-Speicher auf deutschen Servern.

Was Strato HiDrive bietet

Strato HiDrive ist die einzige Option in diesem Vergleich mit ausschließlich deutschen Rechenzentren. Die Daten liegen in Deutschland, unterliegen deutschem Recht und sind damit vollständig vor US-amerikanischen Behördenzugriffen geschützt. Die Rechenzentren sind TÜV-zertifiziert, ein Qualitätsmerkmal, das im deutschen Markt besonderes Gewicht hat.

Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht. Der Einstieg beginnt bei 3,50 Euro pro Monat für 500 GB (Starter, jährlich), günstiger als viele Schweizer Alternativen. HiDrive unterstützt WebDAV, SMB und SFTP und eignet sich damit besonders für technische Nutzer und Unternehmen mit eigenen Backup-Prozessen.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: ausschließlich deutsche Server, TÜV-zertifizierte Rechenzentren, volle DSGVO-Compliance ohne US-Zugriff, günstiger Einstieg, WebDAV/SMB/SFTP-Unterstützung
  • Nachteile: kein kostenloser Plan, Consumer-App weniger ausgereift als pCloud, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (serverseitige Verschlüsselung)

Für wen ist Strato HiDrive die richtige Wahl?

Strato HiDrive ist die richtige Wahl für Unternehmen, Steuerberater, Kanzleien und Freiberufler, die aus Compliance-Gründen auf deutschen Serverstandort angewiesen sind. Wer DSGVO nicht nur erfüllen, sondern auch gegenüber Kunden und Behörden belegen will, hat mit HiDrive das stärkste Argument. Für den Privatgebrauch ohne Compliance-Pflicht sind pCloud oder Proton Drive attraktiver.

Nextcloud: die selbst gehostete Open-Source-Alternative

Was Nextcloud bietet

Nextcloud ist die bekannteste Open-Source-Alternative zu Dropbox und funktioniert grundlegend anders als die übrigen Tools in diesem Vergleich: Statt einen fertigen Speicherplatz bei einem Anbieter zu mieten, installiert man Nextcloud auf einem eigenen Server, einem Raspberry Pi oder least es bei einem Hoster der eigenen Wahl. Das Ergebnis ist volle Kontrolle über Speicherort, Datenschutz und Zugriffsrechte, inklusive Dateisynchronisation, Kalender, Kontakte und Online-Office-Integration.

Wer nicht selbst hosten will, kann auf ein von Nextcloud betriebenes Hosting-Angebot wie Hetzner Storage Share zurückgreifen, das in deutschen Rechenzentren in Falkenstein läuft und in Stufen von 1 TB bis 10 TB skaliert. Die genauen Preise variieren je nach Hoster und Tarifstufe und lassen sich am besten direkt beim jeweiligen Anbieter prüfen.

Vorteile und Nachteile

  • Vorteile: volle Kontrolle über Serverstandort und Daten, Open Source und überprüfbarer Code, kein Vendor-Lock-in, flexibel je nach Hoster oder Eigenbetrieb, keine künstliche Speicherobergrenze
  • Nachteile: Einrichtung und Wartung erfordern technisches Grundwissen, wenn selbst gehostet, keine einheitliche Preisstruktur, Support hängt vom gewählten Hoster ab

Für wen ist Nextcloud die richtige Wahl?

Nextcloud eignet sich für technisch versierte Nutzer und Unternehmen, die volle Datenkontrolle wollen und keine Abhängigkeit von einem einzelnen Cloud-Anbieter eingehen möchten. Wer einen eigenen Server oder Homelab betreibt, kann Nextcloud kostenlos selbst hosten. Wer die Einrichtung lieber einem Hoster überlässt, aber trotzdem Open-Source-Software und deutsche Server will, ist mit einem Angebot wie Hetzner Storage Share gut bedient. Wer dagegen ein Tool ohne jede technische Vorkenntnisse sucht, ist mit pCloud oder Proton Drive schneller startklar.

Weitere Alternativen im Überblick: Box

Box ist vor allem als Business- und Collaboration-Plattform bekannt und richtet sich stärker an Teams und Unternehmen als an Einzelnutzer. Der kostenlose Individual-Plan bietet 10 GB Speicher, allerdings mit einem Upload-Limit von 250 MB pro Datei, spürbar restriktiver als bei den meisten übrigen Tools in diesem Vergleich. Für Remote-Worker ohne Team-Anforderungen lohnt sich Box selten als erste Wahl, für Unternehmen mit Fokus auf Content-Management, Freigabeworkflows und Compliance kann es aber eine sinnvolle Ergänzung zu den privatnutzerorientierten Alternativen oben sein.

Welche Dropbox-Alternative passt zu dir?

Welche Dropbox-Alternative zu dir passt, hängt vor allem von deiner Nutzungssituation ab: Für die meisten Einzelnutzer und Remote-Worker bleibt pCloud die stärkste Empfehlung. Teams mit gemeinsamen Dokumenten wählen Google Drive, wer deutschen Serverstandort braucht, greift zu Strato HiDrive, und wer volle Datenkontrolle ohne Anbieterbindung will, setzt auf Nextcloud. Die folgende Matrix schlüsselt auf, welches Tool für welche Situation passt.

SituationEmpfehlung
Maximaler kostenloser SpeicherMEGA (20 GB, E2E inklusive)
Beste Gesamt-Alternative zu DropboxpCloud (Preis/Leistung, Schweizer Server)
Office und Windows-NutzerOneDrive (Office-Integration)
Google-Ökosystem und TeamarbeitGoogle Drive (Echtzeit-Kollaboration)
Datenschutz FirstProton Drive (Open Source, CH-Server)
Stärkste Sicherheit und Zero-KnowledgeTresorit (regulierte Branchen)
Deutsche Server und DSGVO-NachweisStrato HiDrive (TÜV-zertifiziert, DE-Server)
Volle Datenkontrolle, kein Vendor-Lock-inNextcloud (selbst gehostet oder per Hoster)
Team-Collaboration und Content-ManagementBox (Business-Fokus)

Der Wechsel selbst ist bei den meisten Tools in drei Schritten erledigt: Konto beim neuen Anbieter anlegen, die Desktop-App installieren und den lokalen Dropbox-Ordner in den neuen Sync-Ordner kopieren oder verschieben, und anschließend Freigabelinks und geteilte Ordner im neuen Tool neu einrichten, da diese beim Anbieterwechsel nicht automatisch übernommen werden. Wer das Home Office vollständig einrichtet, sollte den Cloud-Speicher als festen Bestandteil der digitalen Arbeitsumgebung gleich mitplanen.

Worauf kommt es bei einem Cloud-Speicher an?

Wer zwischen mehreren Anbietern wählt, sollte vier Dimensionen gegeneinander abwägen.

Speicherplatz und Preise

Free-Tiers unter den hier verglichenen Tools reichen von 5 GB (Proton Drive) bis 20 GB (MEGA); Tresorit und Strato HiDrive bieten inzwischen keinen dauerhaft kostenlosen Tarif mehr, sondern nur eine Testphase. Wer regelmäßig größere Dateien speichert, braucht ohnehin einen Bezahlplan. Bei monatlicher Kalkulation lohnt sich der direkte Vergleich: pCloud liegt mit rund 4,17 Euro pro Monat für 500 GB deutlich günstiger als Dropbox Plus. Die Lifetime-Option von pCloud amortisiert sich nach zwei bis drei Jahren, sinnvoll für Nutzer, die keinen Anbieterwechsel planen.

Datenschutz und Verschlüsselung

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: welche Cloud-Anbieter schützen deine Daten wirklich
Welche Anbieter verschlüsseln deine Daten Ende-zu-Ende, und welche nicht.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bedeutet, dass nur der Nutzer die Daten entschlüsseln kann, nicht einmal der Anbieter. MEGA, Tresorit und Proton Drive bieten das standardmäßig für alle Nutzer. Bei pCloud ist es ein optionaler Zusatz, bei Dropbox seit 2024 nur in den Business-Tarifen Advanced und Enterprise verfügbar. Google Drive und OneDrive verschlüsseln nur auf dem Übertragungsweg und im Ruhezustand, ohne echtes Zero-Knowledge-Modell.

Für den geschäftlichen Einsatz reicht Verschlüsselung allein nicht: Bei einem Anbieter mit Serverstandort in der EU ist zusätzlich ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Liegt der Serverstandort außerhalb der EU, etwa in den USA, kann der US CLOUD Act US-Behörden Zugriff auf gespeicherte Daten ermöglichen, unabhängig davon, wo die Server physisch stehen. Schweizer und deutsche Anbieter wie pCloud, Proton Drive, Tresorit und Strato HiDrive schützen zusätzlich vor diesem Zugriffsrisiko. Wer gezielt nach einem deutschen Anbieter mit vollständiger DSGVO-Nachweisbarkeit sucht, findet neben Strato HiDrive auch kleinere spezialisierte Anbieter wie luckycloud, die in diesem Vergleich aus Platzgründen nicht einzeln vorgestellt werden.

Betriebssystem-Kompatibilität und Apps

Die acht SaaS-Tools in diesem Vergleich unterstützen alle Windows, Mac, iOS und Android. Linux-Unterstützung ist bei pCloud, MEGA und Strato HiDrive am stärksten, während andere Anbieter Linux oft nur inoffiziell oder über Drittanbieter-Clients unterstützen. Nextcloud bildet die Ausnahme: Als selbst gehostete Lösung läuft der Server unter Linux, und offizielle Clients gibt es für alle gängigen Desktop- und Mobil-Plattformen. Wer im Browser arbeitet, ist mit Google Drive am flexibelsten. pCloud bietet die ausgereifteste Desktop-App mit stabiler Synchronisation auch bei größeren Dateimengen.

Zusammenarbeit und Sharing

Für echte Kollaboration ist Google Drive führend: Mehrere Nutzer können gleichzeitig in Dokumenten schreiben, und Änderungen sind sofort sichtbar. OneDrive bietet ähnliches für Office-Dokumente, Box punktet zusätzlich mit Freigabeworkflows für größere Teams. Die anderen Anbieter fokussieren auf Datei-Synchronisation und Sharing per Link, für typische Remote-Work-Szenarien mit Einzelnutzern vollständig ausreichend. Ähnlich wie bei der Wahl des richtigen Headsets für Videokonferenzen kommt es auch beim Cloud-Speicher auf den konkreten Anwendungsfall an.

Häufige Fragen zu Dropbox-Alternativen

Gibt es eine kostenlose Dropbox-Alternative?

Ja, MEGA bietet 20 GB kostenlos inklusive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, das großzügigste Free-Tier in diesem Vergleich. Google Drive gibt 15 GB kostenlos, pCloud bis zu 10 GB, Proton Drive 5 GB. Wer keinen Wert auf einen fertigen Anbieter legt, kann mit Nextcloud auch komplett kostenlos selbst hosten. Tresorit und Strato HiDrive bieten dagegen inzwischen keinen dauerhaft kostenlosen Tarif mehr.

Gibt es eine Open-Source- oder selbst gehostete Dropbox-Alternative?

Ja, Nextcloud ist die bekannteste Open-Source-Alternative zu Dropbox und lässt sich auf einem eigenen Server, einem Raspberry Pi oder über einen Hoster wie Hetzner Storage Share betreiben. Der Vorteil gegenüber klassischen SaaS-Anbietern ist volle Kontrolle über Speicherort und Zugriffsrechte, der Nachteil ist der zusätzliche Aufwand für Einrichtung und Wartung, wenn man selbst hostet.

Welche Dropbox-Alternative ist DSGVO-konform?

Proton Drive, Tresorit und pCloud sind Schweizer Anbieter mit starker DSGVO-Ausrichtung und europäischen Serverstandorten. Strato HiDrive ist die einzige Option mit ausschließlich deutschen Servern und TÜV-Zertifizierung, die stärkste Lösung für Unternehmen mit Nachweis-Pflicht. Für den geschäftlichen Einsatz sollte zusätzlich ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter abgeschlossen werden. Google Drive und OneDrive unterliegen als US-Unternehmen grundsätzlich dem US CLOUD Act, bieten aber europäische Server-Optionen an.

Was ist die beste Dropbox-Alternative für Remote-Arbeit?

Die beste Dropbox-Alternative für Remote-Arbeit ist für die meisten Freelancer und Einzelnutzer weiterhin pCloud, dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, Schweizer Servern und der einzigartigen Lifetime-Option. Teams, die täglich gemeinsam an Dokumenten arbeiten, sind mit Google Drive besser bedient. Wer Datenschutz über alles stellt, wählt Proton Drive oder, mit etwas technischem Aufwand, die selbst gehostete Lösung Nextcloud.

Ist Dropbox noch empfehlenswert?

Für einfache Datei-Synchronisation erfüllt Dropbox weiterhin seinen Zweck, aber das Basic-Tarif mit nur 2 GB ist 2026 kaum noch zeitgemäß, und echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es erst ab dem Business-Tarif. Für Firmendaten mit hohen Sicherheitsanforderungen bedeutet das: Wer keinen Business-Vertrag abschließt, verschlüsselt seine Dateien nicht Ende-zu-Ende. Alternativen bieten bei vergleichbarem Preis mehr Speicher, bessere Datenschutzoptionen und häufig mehr kostenlose Kapazität. Für neue Nutzer ohne bestehende Dropbox-Integration gibt es keinen guten Grund mehr, Dropbox gegenüber pCloud oder MEGA zu wählen.

Wie viel Cloud-Speicher brauche ich?

Wie viel Cloud-Speicher du brauchst, hängt vom eigenen Nutzungsprofil ab: Für normale Dokumente, PDFs und Fotos reichen 100 bis 200 GB für die meisten Nutzer aus. Wer viele Videos produziert, große Designdateien oder umfangreiche Projektordner speichert, braucht 1 TB oder mehr. Ein Test mit einem kostenlosen Tarif (MEGA mit 20 GB oder Google Drive mit 15 GB) hilft dabei, den eigenen Speicherbedarf besser einzuschätzen, bevor man ein Abo abschließt.

Max Benz
Geschrieben von Max Benz

Remote-Work-Redakteur

Max Benz schreibt über Remote Work, Produktivität und Tools für ortsunabhängiges Arbeiten.

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