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Trader: Aufgaben, Gehalt und Definition

Trader: Aufgaben, Gehalt und Definition

Trader verdienen durch den Handel am Finanzmarkt Geld. Doch was genau umfasst der Trading-Beruf und wie viel kann man dabei genau verdienen? Hier ist das Wichtigste im Überblick.

Was ist ein Trader?

Trader (engl. für Händler) handeln auf den Finanzmärkten mit Vermögenswerten. Ihr Ziel ist es dabei, durch das Abpassen von Marktentwicklungen Gewinne zu erzielen. Der Anlagehorizont von Tradern kann je nachdem, welche Art von Trading-Strategie sie verfolgen, erheblich variieren.

Trading ist grundsätzlich mit einem gewissen Risiko verbunden. Die Grundlage der meisten Trades sind Spekulationen über künftige Preisentwicklungen am Markt. Trader greifen für ihre Geschäfte auf eine Vielzahl unterschiedlicher Assets zurück. Dazu gehören u. A. Aktien, Rohstoffe, Anleihen, Kryptowährungen, Zertifikate und Optionen oder der Forexhandel. Um auch aus kleinen Kursschwankungen hohe Gewinne zu erzielen, nutzen Trader oftmals Hebel.

Kann ein Trader auch remote arbeiten?

Trading läuft heutzutage online ab. Wer an den Finanzmärkten traden möchte, benötigt daher grundsätzlich einen Computer sowie eine ausreichend leistungsfähige Trading-Software. Gleichzeitig erlaubt dies jedoch auch das remote arbeiten.

Theoretisch ist es also durchaus möglich, von zu Hause aus zu traden. Vor allem private Trader nutzen diese Möglichkeit. Gleichzeitig existieren aber auch zahlreiche Remote-Trader-Anstellungen, bei denen die Trader nicht von einem Büro aus arbeiten müssen.

Grundvoraussetzung für das Trading sind eine stabile Internetverbindung sowie ein Setup, welches es dem Trader erlaubt, schnell alle relevanten Informationen zu verarbeiten und blitzschnell auf Kursänderungen zu reagieren. Traden vom Smartphone aus ist daher zwar im geringen Umfang für private Geschäfte möglich, für professionelles Trading jedoch nicht geeignet.

Welche Arten von Tradern gibt es?

Zum einen kann man zwischen privaten und institutionellen Tradern unterscheiden. Privattrader handeln auf eigene Rechnung und sind daher selbstständig tätig. Institutionelle Trader sind hingegen bei Finanzinstitutionen wie Banken, Investmentfonds oder Versicherern tätig. Während private Trader bei ihrem Einkommen von ihren persönlichen Gewinnen abhängig sind, beziehen angestellte Trader ein festes Gehalt inklusive etwaiger Boni.

Darüber hinaus lassen sich Trader je nachdem, wie kurz- oder langfristig ihre Anlagestrategien sind, in weitere Kategorien einteilen. Daytrader agieren mit einem extrem kurzfristigen Anlagehorizont. Ihr Fokus liegt auf den tagtäglichen Kursschwankungen. Scalp-Trader halten ihre Positionen sogar nur wenige Sekunden bis Minuten.

Demgegenüber beläuft sich der Anlagehorizont von Swing-Tradern auf mehrere Tage bis zu ein paar Wochen. Positions-Trader agieren besonders langfristig. Ihre Positionen können über Monate oder sogar Jahre hinweg offen bleiben.

Ferner können sich Trader auch darin unterscheiden, auf welcher Grundlage sie ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen. Informations-Trader agieren auf Grundlage von Fundamental- und Kursdaten. Sogenannte Noise-Trader orientieren sich hingegen an Gerüchten und dem Herdenverhalten am Markt.

Aufgaben eines Traders

Welche Aufgaben ein Trader im Einzelfall erfüllen muss, hängt davon ab, um welche Art von Trader es sich handelt. Während Privattrader für ihre eigenen Entscheidungen verantwortlich sind, übernehmen institutionelle Trader wichtige Aufgaben innerhalb des Geschäfts ihres Unternehmens.

Zu den wichtigsten Aufgaben eines Traders gehört das Entwickeln und Testen von Trading-Strategien. Hierfür ist das Sammeln und Auswerten von Daten notwendig. Des Weiteren analysiert ein Trader Chartverläufe. Dabei interpretiert er den Chart und sucht nach bekannten Mustern. Auf deren Basis werden anschließend die zuvor ausgearbeiteten Strategien angewendet.

Beim konkreten Handel am Markt erfüllt ein Trader für sein Unternehmen zwei Kernfunktionen: Risikomanagement und Spekulation. Beim Risikomanagement geht es darum, Risiken zu bewerten und diese durch das Öffnen von geeigneten Gegenpositionen zu minimieren. Bei der Spekulation versuchen Trader mithilfe geeigneter Strategien, Gewinne zu erzielen.

Gehalt eines Traders

Es gibt eine große Preisspanne bei dem, was ein Trader verdient. Das Mediangehalt von Tradern in Deutschland liegt bei 6.224 Euro im Monat. Junior Trader können zum Teil mit deutlich weniger einsteigen. Erfahren Trader können im Gegenzug auch noch erheblich mehr verdienen. Entscheidend für den persönlichen Verdienst ist stets auch der eigene Erfolg.

Fazit

Trader ist ein anspruchsvoller Beruf. Wer dauerhaften Erfolg haben möchte, sollte sich immer über Neuigkeiten informieren und dabei auf eine Vielzahl an zuverlässigen Informationsquellen zurückgreifen.

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